Gesellschaft & Bildung

Erziehungs- und Bildungswissenschaften

Master

© Pathathai Chungyam / fotolia.com

Steckbrief

Leitmotiv des Studiengangs ist Diversität als zentrale analytische Kategorie zum Verständnis moderner Gesellschaften in ihrer Bedeutung für Erziehungs- und Bildungsprozesse.

Ziel des Masterstudienganges Erziehungs- und Bildungswissenschaften ist es, auf leitende und mit konzeptioneller Verantwortung betraute Funktionen in außerschulischen, außerunterrichtlichen und von Heterogenität geprägten pädagogischen Feldern vorzubereiten. Dieser forschungsorientierte Studiengang bereitet außerdem auf wissenschaftliche Tätigkeiten z.B. an Universität o... mehr » mehr »


Eckdaten

Titel/Abschluss

Master of Arts (M.A.)

Regelstudienzeit

4 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
120CP

Unterrichtssprache

Deutsch

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

zum Wintersemester

Beschränkte Anzahl von Studienplätzen. Zulassung nach Zulassungs-/Aufnahmeordnung.

Bewerbung bis zum

15.07.

Zulassung für höhere Semester

zum Wintersemester und zum Sommersemester

zulassungsfrei

Bewerbung bis zum

15.07. bzw. 15.01.

BESCHREIBUNG DES FACHES

Leitmotiv des Studiengangs ist Diversität als zentrale analytische Kategorie zum Verständnis moderner Gesellschaften in ihrer Bedeutung für Erziehungs- und Bildungsprozesse.

Ziel des Masterstudienganges Erziehungs- und Bildungswissenschaften ist es, auf leitende und mit konzeptioneller Verantwortung betraute Funktionen in außerschulischen, außerunterrichtlichen und von Heterogenität geprägten pädagogischen Feldern vorzubereiten. Dieser forschungsorientierte Studiengang bereitet außerdem auf wissenschaftliche Tätigkeiten z.B. an Universität oder Fachhochschule vor. Das Studium baut auf das Bachelor-Komplementärfach Erziehungs- und Bildungswissenschaften auf sowie auf die lehramtsbezogenen Bachelorabschlüsse bzw. auf andere als gleichwertig geltende Abschlüsse und eröffnet die Möglichkeit zur Promotion.

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Der Studiengang bereitet auf eine künftige Berufstätigkeit in der außerschulischen, außerunterrichtlichen Bildung insbesondere in den folgenden Feldern vor:

  • Bildungsforschung
  • Kommunale oder trägergebundene Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen
  • Allgemeine, politische und berufliche Weiterbildung in öffentlicher und privater Trägerschaft
  • Betriebliches Bildungs- und Personalwesen
  • Bildungsverwaltung
  • Bildungsmanagement und Bildungspolitik


Infrage kommen beispielsweise folgende Bereiche:

  • Interkulturelle Bildungsarbeit (z.B. in der Stadtteilarbeit oder in Bürgerzentren)
  • Planungs- und Leitungsfunktionen im Elementarbereich (z.B. in Bildungsreferaten),
  • Kultur- und Freizeitpädagogik (z.B. in soziokulturellen Zentren, in der Museums- oder Theaterpädagogik)
  • Weiterbildung in Verbänden und Betrieben (z.B. in gewerkschaftlicher Bildungsarbeit)
  • Erwachsenenbildung (z.B. in VHS oder in der Bildungsberatung)
  • Wissenschaftliche Arbeit in Forschung und Lehre (z.B. an Universitäten)


Lernen und Bildung finden an vielen Orten und zu vielen Zeiten während aller Lebensphasen und in nahezu allen Lebenslagen statt. Der Masterstudiengang Erziehungs- und Bildungswissenschaften bezieht sich auf relativ neue Berufsfelder, die sich im Prozess der „aktiven Professionalisierung“ befinden. Der Masterstudiengang Erziehungs- und Bildungswissenschaften unterstützt diesen Prozess durch die Ausbildung eines akademisch qualifizierten Personals für den Bereich der außerschulischen und außerunterrichtlichen Bildung.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme einer Promotion.

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Die Vielfalt der möglichen Berufsfelder erfordert ein hohes Maß selbstgesteuerter Profilbildung. Die Struktur des Studienganges ermöglicht und unterstützt dies in besonderer Weise:

Das Studium ist in vier Studienbereiche untergliedert, die aus definierten inhaltlichen Einheiten (Module) im Umfang von in der Regel 5 CP (150 h) bestehen. Dazu kommen ein Praktikumsmodul, Wahlmodule sowie das Modul Masterarbeit. Die Studienbereiche sind: 

A Lehren und Lernen (vier Module),
B Grundlagen der Bildungsforschung (zwei Module),
C Handeln in pädagogischen Organisationen und Institutionen (vier Module), 
D Diversität (drei Module).

Im Masterstudiengang werden Grundlagen der Erziehungs- und Bildungswissenschaften im Studienbereich A wieder aufgenommen. Die beiden Module zu methodologischen und methodischen Grundlagen des Studienbereichs B legen die Voraussetzungen für die Verarbeitung von wissenschaftlichen Ergebnissen der Bildungsforschung und zu eigener Forschungstätigkeit.

Mit „Diversität“ als Leitmotiv des Studiengangs ist eine zentrale analytische Kategorie zum Verständnis moderner Gesellschaften in ihrer Bedeutung für Erziehungs- und Bildungsprozesse gewonnen.

Im ersten Semester stehen Grundfragen zum pädagogischen und erziehungswissenschaftlichen Umgang mit Gleichheit, Differenz und Pluralität im Mittelpunkt, die im Hinblick auf disziplinäre Fragen und Zugänge der Interkulturellen Bildung oder Inklusiven Pädagogik vertieft werden.

Im zweiten Semester findet eine Auseinandersetzung mit partizipativen Konzepten pädagogischen Handelns statt, die auf die gleichberechtigte Teil­habe von gesellschaftlich benachteiligten, marginalisierten oder ausgegrenzten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zielen. Wahlweise werden Konzepte Interkultureller Bildung oder Inklusiver Pädagogik betrachtet.

Handeln in Bildungsinstitutionen wird im Studienbereich C in den ersten beiden Semestern aus der Perspektive des Bildungsmanagements, der Individualisierung und der Institutionalisierung bearbeitet. Der Zugang zu erziehungs- und bildungswissenschaftlichen Fragestellungen geschieht über die Biographizität des Lebenslangen Lernens, während das Bildungsmanagement und die Institutionalisierungsprozesse der Bildungspraxis (v.a. im Jugend- und Erwachsenenalter) den Schwerpunkt auf die gesellschaftlichen Funktionen der Bildungsorganisationen und die Rolle des professionell in ihnen tätigen Personals legen.

Das Projektforschungsseminar führt im dritten Semester die Studienbereiche A, B und C zusammen. Im Projektforschungsseminar wird über die Beteiligung an laufenden Forschungsprojekten des Fachbereichs forschendes Lernen in intersektionaler Perspektive ermöglicht. Themen und Fragestellungen der Projektforschungsphase können im Modul Masterarbeit weiter bearbeitet werden, die i.d.R. empirisch angelegte Master-Thesis kann aber auch zu einem davon unabhängigen Thema verfasst werden.

Zielsetzung des Studiengangs ist die Anbahnung beruflicher Handlungskompetenz. Angesichts der Heterogenität des Berufsfeldes bietet der Studiengang unterschiedliche individuelle Schwerpunktbildungen. Diese geschehen vor allem durch die freie Wahl der Praktikumsinstitutionen, die Auswahlmöglichkeiten bei der Beteiligung an Forschungsprojekten und im Fachspezifischen Wahlbereich. Hier können Themenstränge aus den vorgängigen BA-Studiengängen wieder aufgenommen werden und einzelne Studienbereiche vertieft oder angereichert werden. Auf diesem Wege werden selbst gewählte vertiefte Auseinandersetzungen mit Problemen, Phänomenen und Sachverhalten möglich.

Studienverlaufsplan

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Die Studienbereiche sind in inhaltlich definierte Einheiten (Module) unterglie­dert. Alle Module gehören zum Pflichtbereich:

 

A Lehren und Lernen (1. – 2. Fachsemester)

EW-MA 1.1: Entwicklung, Lernen und Sozialisation

EW-MA 1.2: Grundfragen der Bildungs- und Wissenschaftstheorie

EW-MA 2.1: Medienbildung und Mediendidaktik I

EW-MA 2.2: Medienbildung und Mediendidaktik II

 

B Grundlagen der Bildungsforschung (1. - 2. Fachsemester)

EW-MA 3.1: Forschungsmethoden und Forschungsdesign I

EW-MA 3.2: Forschungsmethoden und Forschungsdesign II

 

C Handeln in pädagogischen Organisationen und Institutionen
(1. – 2. Fachsemester)

EW-MA 4.1: Projekt- und Qualitätsmanagement

EW-MA 4.2: Bildungs- und Personalmanagement

EW-MA 6.1: Biographien

EW-MA 6.2: Bildungsinstitutionen

 

D Diversität (1. – 3. Fachsemester)

EW-MA 5.1: Diversität I: Grundlagen zu Differenz und Gleichheit

EW-MA 5.2: Diversität II: Konzepte zur Partizipation

EW-MA 9.1: Projektforschungsseminar

 

EW-MA 7: Fachspezifischer Wahlbereich

EW-MA 8: Praktikumsmodul

EW-MA 9.2: Modul Masterarbeit

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Typische Lehrveranstaltungsformen sind Vorlesungen, Grundlagen- und Ver­tiefungsseminare. Eine aktive Mitarbeit in allen Veranstaltungen wird vor­aus­ge­setzt, im Laufe des Studiums nimmt der Anteil der selbstständigen Eigen­arbeit in dem Maße stetig zu, in dem die Studierenden ihre individuellen Schwer­punktsetzungen in Richtung auf eigenes empirisches Arbeiten heraus­bilden. Dabei ist eine unterstützende Orientierung an den Forschungs­pro­jek­ten der im Studiengang vertretenen Arbeitsgebiete vorgesehen.

Praktikum

Ein verpflichtendes Praktikumsmodul im Umfang von insgesamt 18 CP (540 h, davon 480 h Praktikum) erweitert das Studium und bietet gleichzeitig durch die Möglichkeit der zeit­lichen Verschränkung mit dem Projektforschungsseminar im dritten Fach­semester die Gelegenheit, anwendungsbezogene Forschung und forschende Praxis miteinander zu verbinden.

Auslandssemester

Für einen Auslandsaufenthalt ist im Studienplan das dritte Fachsemester vorgesehen. Wenden Sie sich bitte bei Interesse noch während des ersten Semesters an die Erasmuskoordinatorin des Fachbereichs.
Infos unter: http://www.fb12.uni-bremen.de/de/internationales.html

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Die Erziehungs- und Bildungswissenschaften setzen sich mit der Theorie und Praxis von Bildung und Erziehung auseinander. In der wissenschaftlichen Be­o­bachtung und Analyse der pädagogischen Wirklichkeit vereinen sie die Re­flexion der Zusammenhänge von Bildung und Erziehung mit dem Handlungs­aspekt, indem sie Anregungen zur Gestaltung einer gelingenden Bildungs- und Erziehungspraxis liefern.

Diese Charakterisierung setzt bei Studierenden voraus, dass sie über ein leb­haftes Interesse an individuellen und gesellschaftlichen Lern- und Bildungs­prozessen verfügen. Sie sollten den Willen haben, ihr in den vorgängigen Studien erworbenes Wissen aus den Erziehungswissenschaften in diesem Studiengang zu vertiefen und sich intensiv mit Begrifflichkeiten und Theore­men der Disziplin auseinanderzusetzen.

Der zweite Aspekt erfordert die Fähigkeit, abstrakte Sachverhalte zur Kennt­nis zu nehmen, sie gedanklich zu durchdringen und sprachlich präzise fassen zu wollen. Die forschungsbetonte Ausrichtung des Studiengangs verlangt darüber hinaus die Bereitschaft, sich in gängige Methoden empirischer Bildungs­forschung einzuarbeiten.

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Zulassungsordnung

Zulassung

für Studienanfänger

Beschränkte Anzahl von Studienplätzen. Zulassung nach Zulassungs-/Aufnahmeordnung.


für höhere Semester

zulassungsfrei


Bewerbung über

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.07. zum Wintersemester
  • 15.01. zum Sommersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

WiSe und SoSe

FORMALIA

Studienform

Aufbaustudiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Vollfach

Abschluss

Master

Titel/Abschluss

Master of Arts (M.A.)

Regelstudienzeit

4 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
120CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

4 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 321,42 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Zulassungsordnung
Praktikumsordnung

FORSCHUNG UND LEHRE

Lehrende

keine Angabe des Studienfachs

KONTAKT UND BERATUNG

Studienfachberatung

Dr. Daniela Ahrens
Gebäude: TAB, Raum: Gebäude ITB, Raum 1.09
E-Mail: dahrens(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-66277

Studienzentrum

Kathrin Schmidt
Gebäude: GW2, Raum: A 2.524
E-Mail: szfb12(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-69070


Sprechzeiten

Offene Sprechstunde (ohne Anmeldung): dienstags, 11.00-12.30 Uhr

sowie Termine nach Vereinbarung

Information und Beratung bei Fragen:

    • zur Studienwahl, Studienorientierung und -organisation
    • zu den Studienangeboten des Fachbereichs
    • zur Bewältigung von Studienanforderungen
    • zu Zulassungs- und Prüfungsordnungen
    • zum Thema Abschlussarbeiten – Fristen, Anforderungen etc.
    • zur Findung der richtigen Ansprechpartner und Anlaufstellen

    Geschäftsstelle des Studiengangs

    Heidrun Bozetti
    Gebäude: GW2, Raum: A 2.600
    E-Mail: bozetti(at)uni-bremen.de
    Telefon: 218-69015

    Geschäftsstelle des Fachbereichrates

    Claudia Hottenrott
    Gebäude: GW2, Raum: A2550
    E-Mail: hottenro(at)uni-bremen.de
    Telefon: 218-69011

    Stand der Informationen

    03.11.2017
    Beschreibung des Faches

    BESCHREIBUNG DES FACHES

    Leitmotiv des Studiengangs ist Diversität als zentrale analytische Kategorie zum Verständnis moderner Gesellschaften in ihrer Bedeutung für Erziehungs- und Bildungsprozesse.

    Ziel des Masterstudienganges Erziehungs- und Bildungswissenschaften ist es, auf leitende und mit konzeptioneller Verantwortung betraute Funktionen in außerschulischen, außerunterrichtlichen und von Heterogenität geprägten pädagogischen Feldern vorzubereiten. Dieser forschungsorientierte Studiengang bereitet außerdem auf wissenschaftliche Tätigkeiten z.B. an Universität oder Fachhochschule vor. Das Studium baut auf das Bachelor-Komplementärfach Erziehungs- und Bildungswissenschaften auf sowie auf die lehramtsbezogenen Bachelorabschlüsse bzw. auf andere als gleichwertig geltende Abschlüsse und eröffnet die Möglichkeit zur Promotion.

    Berufswege und Weiterqualifizierung

    BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

    Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

    Der Studiengang bereitet auf eine künftige Berufstätigkeit in der außerschulischen, außerunterrichtlichen Bildung insbesondere in den folgenden Feldern vor:

    • Bildungsforschung
    • Kommunale oder trägergebundene Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen
    • Allgemeine, politische und berufliche Weiterbildung in öffentlicher und privater Trägerschaft
    • Betriebliches Bildungs- und Personalwesen
    • Bildungsverwaltung
    • Bildungsmanagement und Bildungspolitik


    Infrage kommen beispielsweise folgende Bereiche:

    • Interkulturelle Bildungsarbeit (z.B. in der Stadtteilarbeit oder in Bürgerzentren)
    • Planungs- und Leitungsfunktionen im Elementarbereich (z.B. in Bildungsreferaten),
    • Kultur- und Freizeitpädagogik (z.B. in soziokulturellen Zentren, in der Museums- oder Theaterpädagogik)
    • Weiterbildung in Verbänden und Betrieben (z.B. in gewerkschaftlicher Bildungsarbeit)
    • Erwachsenenbildung (z.B. in VHS oder in der Bildungsberatung)
    • Wissenschaftliche Arbeit in Forschung und Lehre (z.B. an Universitäten)


    Lernen und Bildung finden an vielen Orten und zu vielen Zeiten während aller Lebensphasen und in nahezu allen Lebenslagen statt. Der Masterstudiengang Erziehungs- und Bildungswissenschaften bezieht sich auf relativ neue Berufsfelder, die sich im Prozess der „aktiven Professionalisierung“ befinden. Der Masterstudiengang Erziehungs- und Bildungswissenschaften unterstützt diesen Prozess durch die Ausbildung eines akademisch qualifizierten Personals für den Bereich der außerschulischen und außerunterrichtlichen Bildung.

    Studienangebot für das Berufsziel Schule

    Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

    Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

    Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme einer Promotion.

    Studieninhalte und Fächerkombinationen

    STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

    Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

    Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

    Die Vielfalt der möglichen Berufsfelder erfordert ein hohes Maß selbstgesteuerter Profilbildung. Die Struktur des Studienganges ermöglicht und unterstützt dies in besonderer Weise:

    Das Studium ist in vier Studienbereiche untergliedert, die aus definierten inhaltlichen Einheiten (Module) im Umfang von in der Regel 5 CP (150 h) bestehen. Dazu kommen ein Praktikumsmodul, Wahlmodule sowie das Modul Masterarbeit. Die Studienbereiche sind: 

    A Lehren und Lernen (vier Module),
    B Grundlagen der Bildungsforschung (zwei Module),
    C Handeln in pädagogischen Organisationen und Institutionen (vier Module), 
    D Diversität (drei Module).

    Im Masterstudiengang werden Grundlagen der Erziehungs- und Bildungswissenschaften im Studienbereich A wieder aufgenommen. Die beiden Module zu methodologischen und methodischen Grundlagen des Studienbereichs B legen die Voraussetzungen für die Verarbeitung von wissenschaftlichen Ergebnissen der Bildungsforschung und zu eigener Forschungstätigkeit.

    Mit „Diversität“ als Leitmotiv des Studiengangs ist eine zentrale analytische Kategorie zum Verständnis moderner Gesellschaften in ihrer Bedeutung für Erziehungs- und Bildungsprozesse gewonnen.

    Im ersten Semester stehen Grundfragen zum pädagogischen und erziehungswissenschaftlichen Umgang mit Gleichheit, Differenz und Pluralität im Mittelpunkt, die im Hinblick auf disziplinäre Fragen und Zugänge der Interkulturellen Bildung oder Inklusiven Pädagogik vertieft werden.

    Im zweiten Semester findet eine Auseinandersetzung mit partizipativen Konzepten pädagogischen Handelns statt, die auf die gleichberechtigte Teil­habe von gesellschaftlich benachteiligten, marginalisierten oder ausgegrenzten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zielen. Wahlweise werden Konzepte Interkultureller Bildung oder Inklusiver Pädagogik betrachtet.

    Handeln in Bildungsinstitutionen wird im Studienbereich C in den ersten beiden Semestern aus der Perspektive des Bildungsmanagements, der Individualisierung und der Institutionalisierung bearbeitet. Der Zugang zu erziehungs- und bildungswissenschaftlichen Fragestellungen geschieht über die Biographizität des Lebenslangen Lernens, während das Bildungsmanagement und die Institutionalisierungsprozesse der Bildungspraxis (v.a. im Jugend- und Erwachsenenalter) den Schwerpunkt auf die gesellschaftlichen Funktionen der Bildungsorganisationen und die Rolle des professionell in ihnen tätigen Personals legen.

    Das Projektforschungsseminar führt im dritten Semester die Studienbereiche A, B und C zusammen. Im Projektforschungsseminar wird über die Beteiligung an laufenden Forschungsprojekten des Fachbereichs forschendes Lernen in intersektionaler Perspektive ermöglicht. Themen und Fragestellungen der Projektforschungsphase können im Modul Masterarbeit weiter bearbeitet werden, die i.d.R. empirisch angelegte Master-Thesis kann aber auch zu einem davon unabhängigen Thema verfasst werden.

    Zielsetzung des Studiengangs ist die Anbahnung beruflicher Handlungskompetenz. Angesichts der Heterogenität des Berufsfeldes bietet der Studiengang unterschiedliche individuelle Schwerpunktbildungen. Diese geschehen vor allem durch die freie Wahl der Praktikumsinstitutionen, die Auswahlmöglichkeiten bei der Beteiligung an Forschungsprojekten und im Fachspezifischen Wahlbereich. Hier können Themenstränge aus den vorgängigen BA-Studiengängen wieder aufgenommen werden und einzelne Studienbereiche vertieft oder angereichert werden. Auf diesem Wege werden selbst gewählte vertiefte Auseinandersetzungen mit Problemen, Phänomenen und Sachverhalten möglich.

    Studienverlaufsplan

    Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

    Die Studienbereiche sind in inhaltlich definierte Einheiten (Module) unterglie­dert. Alle Module gehören zum Pflichtbereich:

     

    A Lehren und Lernen (1. – 2. Fachsemester)

    EW-MA 1.1: Entwicklung, Lernen und Sozialisation

    EW-MA 1.2: Grundfragen der Bildungs- und Wissenschaftstheorie

    EW-MA 2.1: Medienbildung und Mediendidaktik I

    EW-MA 2.2: Medienbildung und Mediendidaktik II

     

    B Grundlagen der Bildungsforschung (1. - 2. Fachsemester)

    EW-MA 3.1: Forschungsmethoden und Forschungsdesign I

    EW-MA 3.2: Forschungsmethoden und Forschungsdesign II

     

    C Handeln in pädagogischen Organisationen und Institutionen
    (1. – 2. Fachsemester)

    EW-MA 4.1: Projekt- und Qualitätsmanagement

    EW-MA 4.2: Bildungs- und Personalmanagement

    EW-MA 6.1: Biographien

    EW-MA 6.2: Bildungsinstitutionen

     

    D Diversität (1. – 3. Fachsemester)

    EW-MA 5.1: Diversität I: Grundlagen zu Differenz und Gleichheit

    EW-MA 5.2: Diversität II: Konzepte zur Partizipation

    EW-MA 9.1: Projektforschungsseminar

     

    EW-MA 7: Fachspezifischer Wahlbereich

    EW-MA 8: Praktikumsmodul

    EW-MA 9.2: Modul Masterarbeit

    Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

    Typische Lehrveranstaltungsformen sind Vorlesungen, Grundlagen- und Ver­tiefungsseminare. Eine aktive Mitarbeit in allen Veranstaltungen wird vor­aus­ge­setzt, im Laufe des Studiums nimmt der Anteil der selbstständigen Eigen­arbeit in dem Maße stetig zu, in dem die Studierenden ihre individuellen Schwer­punktsetzungen in Richtung auf eigenes empirisches Arbeiten heraus­bilden. Dabei ist eine unterstützende Orientierung an den Forschungs­pro­jek­ten der im Studiengang vertretenen Arbeitsgebiete vorgesehen.

    Praktikum

    Ein verpflichtendes Praktikumsmodul im Umfang von insgesamt 18 CP (540 h, davon 480 h Praktikum) erweitert das Studium und bietet gleichzeitig durch die Möglichkeit der zeit­lichen Verschränkung mit dem Projektforschungsseminar im dritten Fach­semester die Gelegenheit, anwendungsbezogene Forschung und forschende Praxis miteinander zu verbinden.

    Auslandssemester

    Für einen Auslandsaufenthalt ist im Studienplan das dritte Fachsemester vorgesehen. Wenden Sie sich bitte bei Interesse noch während des ersten Semesters an die Erasmuskoordinatorin des Fachbereichs.
    Infos unter: http://www.fb12.uni-bremen.de/de/internationales.html

    Bewerbung und Zulassung

    BEWERBUNG UND ZULASSUNG

    Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

    Die Erziehungs- und Bildungswissenschaften setzen sich mit der Theorie und Praxis von Bildung und Erziehung auseinander. In der wissenschaftlichen Be­o­bachtung und Analyse der pädagogischen Wirklichkeit vereinen sie die Re­flexion der Zusammenhänge von Bildung und Erziehung mit dem Handlungs­aspekt, indem sie Anregungen zur Gestaltung einer gelingenden Bildungs- und Erziehungspraxis liefern.

    Diese Charakterisierung setzt bei Studierenden voraus, dass sie über ein leb­haftes Interesse an individuellen und gesellschaftlichen Lern- und Bildungs­prozessen verfügen. Sie sollten den Willen haben, ihr in den vorgängigen Studien erworbenes Wissen aus den Erziehungswissenschaften in diesem Studiengang zu vertiefen und sich intensiv mit Begrifflichkeiten und Theore­men der Disziplin auseinanderzusetzen.

    Der zweite Aspekt erfordert die Fähigkeit, abstrakte Sachverhalte zur Kennt­nis zu nehmen, sie gedanklich zu durchdringen und sprachlich präzise fassen zu wollen. Die forschungsbetonte Ausrichtung des Studiengangs verlangt darüber hinaus die Bereitschaft, sich in gängige Methoden empirischer Bildungs­forschung einzuarbeiten.

    Zugangsvoraussetzung

    Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

    Zulassungsordnung

    Zulassung

    für Studienanfänger

    Beschränkte Anzahl von Studienplätzen. Zulassung nach Zulassungs-/Aufnahmeordnung.


    für höhere Semester

    zulassungsfrei


    Bewerbung über

    Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

    • 15.07. zum Wintersemester

    Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

    • 15.07. zum Wintersemester
    • 15.01. zum Sommersemester

    Studienbeginn Anfänger

    WiSe

    Studienbeginn Fortgeschrittene

    WiSe und SoSe
    Formalia

    FORMALIA

    Studienform

    Aufbaustudiengang

    Zeitaufwand

    Vollzeitstudium

    Studierbar als

    Vollfach

    Abschluss

    Master

    Titel/Abschluss

    Master of Arts (M.A.)

    Regelstudienzeit

    4 Semester

    ECTS-Punkte

    Vollfach
    120CP

    Systemakkreditiert


    durch: AAQ
    am: 16.09.2016

    BAföG

    4 Semester

    Kosten

    Semesterbeitrag 321,42 €

    Bremen hat ein Studienkontengesetz.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    Ordnungen

    Prüfungsordnung
    Zulassungsordnung
    Praktikumsordnung
    Forschung und Lehre

    FORSCHUNG UND LEHRE

    Lehrende

    keine Angabe des Studienfachs

    Kontakt und Beratung

    KONTAKT UND BERATUNG

    Studienfachberatung

    Dr. Daniela Ahrens
    Gebäude: TAB, Raum: Gebäude ITB, Raum 1.09
    E-Mail: dahrens(at)uni-bremen.de
    Telefon: 218-66277

    Studienzentrum

    Kathrin Schmidt
    Gebäude: GW2, Raum: A 2.524
    E-Mail: szfb12(at)uni-bremen.de
    Telefon: 218-69070


    Sprechzeiten

    Offene Sprechstunde (ohne Anmeldung): dienstags, 11.00-12.30 Uhr

    sowie Termine nach Vereinbarung

    Information und Beratung bei Fragen:

      • zur Studienwahl, Studienorientierung und -organisation
      • zu den Studienangeboten des Fachbereichs
      • zur Bewältigung von Studienanforderungen
      • zu Zulassungs- und Prüfungsordnungen
      • zum Thema Abschlussarbeiten – Fristen, Anforderungen etc.
      • zur Findung der richtigen Ansprechpartner und Anlaufstellen

      Geschäftsstelle des Studiengangs

      Heidrun Bozetti
      Gebäude: GW2, Raum: A 2.600
      E-Mail: bozetti(at)uni-bremen.de
      Telefon: 218-69015

      Geschäftsstelle des Fachbereichrates

      Claudia Hottenrott
      Gebäude: GW2, Raum: A2550
      E-Mail: hottenro(at)uni-bremen.de
      Telefon: 218-69011

      Stand der Informationen

      03.11.2017