Gesellschaft & Bildung

Integrierte Europastudien

Bachelor

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Steckbrief

Integrierte Europastudien (IES) sind ein interdisziplinärer Studiengang. Sein Gegenstand sind die sozialwissenschaftlichen und kulturhistorischen Bedingungen, die politischen und gesellschaftlichen Triebkräfte sowie die ökonomischen und rechtlichen Entwicklungen Europas in Vergangenheit und Gegenwart. Ein wichtiger Aspekt sind die EU-Russland-Beziehungen. Thematisiert werden auch Prozesse regionaler und politischer Integration und Separation sowie die Geschichte Osteuropas und der Sowjetunion.
Analysiert werden Transformationsprozesse in Europa... mehr » mehr »


Eckdaten

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
180CP

Unterrichtssprache

Deutsch

Weitere Unterrichtssprachen

Englisch

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

Englisch B1
Empfohlen wird die Teilnahme an einem Selbsttest
Der Selbsttest wird im Mai freigeschaltet.

mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

zum Wintersemester

Zulassungsbeschränkt; es findet ein Auswahlverfahren statt

Beschreibung des Auswahlverfahrens

Bewerbung bis zum

15.07.

Studienplatzvergabe (DoSV)

Zulassung für höhere Semester

zum Wintersemester und zum Sommersemester

zulassungsfrei

Bewerbung bis zum

15.07. bzw. 15.01.

Kontakt

Homepage des Studiengangs

BESCHREIBUNG DES FACHES

Integrierte Europastudien (IES) sind ein interdisziplinärer Studiengang. Sein Gegenstand sind die sozialwissenschaftlichen und kulturhistorischen Bedingungen, die politischen und gesellschaftlichen Triebkräfte sowie die ökonomischen und rechtlichen Entwicklungen Europas in Vergangenheit und Gegenwart. Ein wichtiger Aspekt sind die EU-Russland-Beziehungen. Thematisiert werden auch Prozesse regionaler und politischer Integration und Separation sowie die Geschichte Osteuropas und der Sowjetunion.
Analysiert werden Transformationsprozesse in Europa, politische und wirtschaftliche Herausforderungen, vor welchen die Europäische Union steht, und die Umsetzung europäischer Politikfelder. Dabei nehmen Polen und Russland einen zentralen Platz ein. Weiterhin werden Ausblicke auf nord-, mittel- und westeuropäische Regionen gegeben.
In den beiden Studienrichtungen Sozialwissenschaftliche Europastudien und Kulturhistorische Europastudien wird eine sowohl fachwissenschaftliche als auch geographische Fokussierung vorgenommen. In beiden Richtungen wird Sprachkompetenz in Russisch oder Polnisch vermittelt.

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Die Studierenden werden auf einen breiten Arbeitsmarkt vorbereitet, der von politischen Institutionen mit europäischem Bezug bis zu Einrichtungen im kulturellen Bereich reicht. Berufsperspektiven für AbsolventInnen mit sozialwissenschaftlichem Profil sind insbesondere Tätigkeiten als AnalystInnen, FachreferentInnen und ÖffentlichkeitsspezialistInnen bei Verbänden, Ministerien, EU-Behörden und in der Geschäftswelt sowie als BeraterInnen im internationalen Management im europäischen Raum. AbsolventInnen mit kulturhistorischem Profil können insbesondere im Kulturmanagement, Kulturaustausch, Journalismus, Tourismus, bei Menschenrechtssorganisationen oder damit verbundenen Geschäfts- und Politikbereichen Einsatz finden. Ebenso kommen Archive, Stiftungen und Sprachvermittlung als Arbeitsgebiete in Betracht.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines zweijährigen wissenschaftlichen Masterstudiums.

Um die Lehrbefähigung für öffentliche Schulen zu erreichen folgt ein Aufbaustudium mit dem Abschluss "Master of Education" (M.Ed) und ein 18-monatiges Referendariat, das mit dem zweiten Staatsexamen abschließt.

Studienbegleitendes Zusatzangebot
Das Zertifikatsstudium Grundlagen Digitaler Medien in pädagogischen Kontexten, ist ein studienbegleitendes Zusatzangebot im Rahmen von Studien mit pädagogischer Ausrichtung.

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Im ersten Jahr werden Grundlagen in den beiden Studienrichtungen gelegt, im zweiten Jahr werden diese vertieft und es beginnt die individuelle Profilbildung, das dritte Studienjahr umfasst ein Auslandssemester im 5. Fachsemester und bietet erweiterte Wahlmöglichkeiten.
Zu Beginn des Studiums werden für alle Studierenden sowohl sozialwissenschaftliche als auch kulturhistorische Grundlagen gelegt. In einem Verzahnungsbereich werden diese Theorien und Methoden exemplarisch in konkreten Fallstudien erprobt. Hinzu tritt die Sprachausbildung in Russisch oder Polnisch. Im 2. und 3. Jahr werden Spezialisierungsmodule (Wahlpflichtbereich) zu unterschiedlichen Praxisfeldern angeboten: „Wirtschaftstransformation und Wirtschaftspolitik“; „Gedächtnis und Archive“ und „Demokratie, Öffentlichkeit und Medien“. Für das Lehrangebot werden Informations- und Kommunikations-Technologien und Online-Learning eingesetzt, die selbstgesteuertes Lernen mit neuen Medien obligatorisch machen. In dieser Studienphase ist auch das verpflichtende achtwöchige Praktikum angesiedelt.

Studienverlaufsplan

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Im Pflichtbereich werden grundlegende Kenntnisse und Kompetenzen in der sozialwissenschaftlichen und kulturhistorischen Studienrichtung und in den Grundlagen der europäischen Transformation und Integration gelegt. Folgende Module umfasst der Pflichtbereich:
1. Europäische Kulturgeschichte,
2. Soziologische Theorien,
3. Transformation und Integration,
4. Geschichte Mittel-/Osteuropas,
5. Sprachkurse Russisch oder Polnisch,
6. ein Abschlussmodul mit der Bachelorarbeit und einem Kolloquium im 6. Fachsemester.
Im Wahlpflichtbereich 1 werden spezifische Kenntnisse und Kompetenzen in der gewählten Studienrichtung vermittelt. In der Studienrichtung Sozialwissenschaftliche Europastudien sind Veranstaltungen zu Statistik, VWL und Wirtschaftstransformation zu besuchen. In der Studienrichtung Kulturhistorische Europastudien werden vertiefende Veranstaltungen zur Geschichte und Kulturgeschichte Mittel-/Osteuropas angeboten. Zusätzlich werden fünf Sprachmodule Russisch bzw. Polnisch studiert. Bei vorhandenen Vorkenntnissen können ggf. einzelne Sprachmodule durch ein individuelles Studienprogramm ersetzt werden.
In beiden Studienrichtungen sind innerhalb des Wahlpflichtbereichs 1 auch zwei Praxismodule in einem der angebotenen Praxisbereiche (EU-Politics and Policy-Making, Gedächtnisorte oder Kommunikation und Öffentlichkeit) zu absolvieren. Die Module werden im 4. und 6. Fachsemester angeboten, sind projektförmig organisiert und stehen im inhaltlichen Zusammenhang mit dem Pflichtpraktikum. Sie sollen auch genutzt werden, um Themen für die Abschlussarbeit zu entwickeln. Bestandteil des Wahlpflichtbereich 1 ist auch das obligatorische Auslandssemester.
Im Wahlpflichtbereich 2 sind Module und Lehrveranstaltungen im Bereich General Studies zu besuchen sowie ein Praktikum durchzuführen.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Studienrichtung 1: Sozialwissenschaftliche Europastudien (Schwerpunkte: Politikwissenschaft und Soziologie, Anteile der Wirtschaftswissenschaften);
Studienrichtung 2: Kulturhistorische Europastudien.
In den beiden Studienrichtungen wird eine fachwissenschaftliche Fokussierung vorgenommen.

General Studies

General Studies sind berufsfeldbezogene Studienanteile und ergänzen das fachliche Studium des Vollfachs (oder Profilfachs). Sie umfassen zwischen 10 und 25 % des Studiums und vermitteln Studientechniken und Schlüsselqualifikationen für einen Beruf im außerschulischen Bereich.

Praktikum

8 Wochen in Deutschland oder im Ausland

Fremdsprachenkenntnisse

Deutsch; Englisch (B1-B2); Russisch/Polnisch

Auslandssemester

Das fünfte Semester wird als verpflichtendes Auslandssemester absolviert. Der Studiengang hat zahlreiche Partneruniversitäten innerhalb der EU (Frankreich, Italien, Spanien, Norwegen, Polen, Tschechien etc.), in EU-Beitrittsländern (Türkei) und international (Russische Föderation, Kirgistan, Kanada, Israel).

Prüfungen und Prüfungsformen

in der Regel Modulprüfungen; Klausur, Referat/Hausarbeit, Literaturbericht u.ä.

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Das Bachelorprogramm Integrierte Europastudien richtet sich an deutsche und ausländische StudienbewerberInnen mit Interesse an der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung Europas. Dabei spielt der ost- und mitteleuropäische Raum eine wichtige Rolle. Er dient als Ausgangspunkt zur Betrachtung von Prozessen mit gesamteuropäischer Relevanz. Kritisches Denken und Neugier auf die Gepflogenheiten in anderen Ländern sind Eigenschaften, die IES-Studierende mitbringen sollten.

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

Englisch B1
Empfohlen wird die Teilnahme an einem Selbsttest
Der Selbsttest wird im Mai freigeschaltet.

Nachweis Zugangsvoraussetzung

Selbsttest
Studiengangsspezifischer Selbsteinstufungstest zur Einschätzung der individuellen Eignung für das Studium. Die Teilnahme am Selbsttest  des Studienfaches müssen Sie bei der Immatrikulation nachweisen. Auf die Studienplatzvergabe hat das Resultat des Selbsttests keine Auswirkung.

Sprachnachweis über Abitur
Die Universität Bremen akzeptiert für den Nachweis der Sprachkompetenz B1 folgende im Abiturzeugnis ausgewiesene Mindestvoraussetzungen.

  • Beim Abitur mit 12 Schuljahren (G8): mind. 6 Jahre Fremdsprachenunterricht fortgeführt bis mind. Ende 11. Klasse.
  • Beim Abitur mit 13 Schuljahren (G9): mind. 7 Jahre Fremdsprachenunterricht fortgeführt bis mind. Ende 12. Klasse.

Sind die Mindestvoraussetzungen nicht erfüllt, ist der Nachweis der Sprachkompetenz über Sprachtest bzw. Sprachzertifikat zu erbringen. Der Nachweis über Leistungen aus dem Abitur wird nur für die Bewerbung an der Universität Bremen anerkannt.
Sind im Abiturzeugnis für eine Fremdsprache zwei Sprachniveaus angegeben, wird das niedrigere Sprachniveau anerkannt.

Sprachnachweis über Zertifikat
Eine Übersicht über den Nachweis von Fremdsprachenkenntnissen über Zertifikate entnehmen Sie bitte der Homepage des FZHB.

Zulassung

für höhere Semester

zulassungsfrei


Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07.

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.07. zum Wintersemester
  • 15.01. zum Sommersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

WiSe und SoSe

FORMALIA

Studienform

Grundständiger Studiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Vollfach

Abschluss

Bachelor

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
180CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

6 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 321,42 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Weitere Unterrichtssprachen

  • Englisch

Ordnungen

Prüfungsordnung

FORSCHUNG UND LEHRE

Lehrende

3 Professoren und 4 Professorinnen im Fach Integrierte Europastudien  
wissenschaftliche MitarbeiterInnen, LektorInnen

Studierende

135 Studentinnen
67 Studenten

Kooperationen

inneruniversitäre Ansiedlung am Institut für Geschichtswissenschaft, Kooperationen mit dem Institut für Politikwissenschaft und dem Institut für Soziologie; Kooperationen mit dem An-Institut Forschungsstelle Osteuropa und dem Fremdsprachenzentrum (FZHB).
Zahlreiche internationale Kooperationen mit europäischen und außereuropäischen Partneruniversitäten

KONTAKT UND BERATUNG

Homepage des Studiengangs

Studienfachberatung

Yvonne Pannemann
E-Mail: yvonne.pannemann(at)uni-bremen.de

Praxisbüro

Birgit Ennen
Gebäude: GW2
E-Mail: bennen(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-67309

Geschäftsstelle des Studiengangs

Margarete Resmer
Gebäude: GW2
E-Mail: mresmer(at)uni-bremen.de
Telefon: 042121867421

Stand der Informationen

22.08.2017
Beschreibung des Faches

BESCHREIBUNG DES FACHES

Integrierte Europastudien (IES) sind ein interdisziplinärer Studiengang. Sein Gegenstand sind die sozialwissenschaftlichen und kulturhistorischen Bedingungen, die politischen und gesellschaftlichen Triebkräfte sowie die ökonomischen und rechtlichen Entwicklungen Europas in Vergangenheit und Gegenwart. Ein wichtiger Aspekt sind die EU-Russland-Beziehungen. Thematisiert werden auch Prozesse regionaler und politischer Integration und Separation sowie die Geschichte Osteuropas und der Sowjetunion.
Analysiert werden Transformationsprozesse in Europa, politische und wirtschaftliche Herausforderungen, vor welchen die Europäische Union steht, und die Umsetzung europäischer Politikfelder. Dabei nehmen Polen und Russland einen zentralen Platz ein. Weiterhin werden Ausblicke auf nord-, mittel- und westeuropäische Regionen gegeben.
In den beiden Studienrichtungen Sozialwissenschaftliche Europastudien und Kulturhistorische Europastudien wird eine sowohl fachwissenschaftliche als auch geographische Fokussierung vorgenommen. In beiden Richtungen wird Sprachkompetenz in Russisch oder Polnisch vermittelt.

Berufswege und Weiterqualifizierung

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Die Studierenden werden auf einen breiten Arbeitsmarkt vorbereitet, der von politischen Institutionen mit europäischem Bezug bis zu Einrichtungen im kulturellen Bereich reicht. Berufsperspektiven für AbsolventInnen mit sozialwissenschaftlichem Profil sind insbesondere Tätigkeiten als AnalystInnen, FachreferentInnen und ÖffentlichkeitsspezialistInnen bei Verbänden, Ministerien, EU-Behörden und in der Geschäftswelt sowie als BeraterInnen im internationalen Management im europäischen Raum. AbsolventInnen mit kulturhistorischem Profil können insbesondere im Kulturmanagement, Kulturaustausch, Journalismus, Tourismus, bei Menschenrechtssorganisationen oder damit verbundenen Geschäfts- und Politikbereichen Einsatz finden. Ebenso kommen Archive, Stiftungen und Sprachvermittlung als Arbeitsgebiete in Betracht.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines zweijährigen wissenschaftlichen Masterstudiums.

Um die Lehrbefähigung für öffentliche Schulen zu erreichen folgt ein Aufbaustudium mit dem Abschluss "Master of Education" (M.Ed) und ein 18-monatiges Referendariat, das mit dem zweiten Staatsexamen abschließt.

Studienbegleitendes Zusatzangebot
Das Zertifikatsstudium Grundlagen Digitaler Medien in pädagogischen Kontexten, ist ein studienbegleitendes Zusatzangebot im Rahmen von Studien mit pädagogischer Ausrichtung.

Studieninhalte und Fächerkombinationen

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Im ersten Jahr werden Grundlagen in den beiden Studienrichtungen gelegt, im zweiten Jahr werden diese vertieft und es beginnt die individuelle Profilbildung, das dritte Studienjahr umfasst ein Auslandssemester im 5. Fachsemester und bietet erweiterte Wahlmöglichkeiten.
Zu Beginn des Studiums werden für alle Studierenden sowohl sozialwissenschaftliche als auch kulturhistorische Grundlagen gelegt. In einem Verzahnungsbereich werden diese Theorien und Methoden exemplarisch in konkreten Fallstudien erprobt. Hinzu tritt die Sprachausbildung in Russisch oder Polnisch. Im 2. und 3. Jahr werden Spezialisierungsmodule (Wahlpflichtbereich) zu unterschiedlichen Praxisfeldern angeboten: „Wirtschaftstransformation und Wirtschaftspolitik“; „Gedächtnis und Archive“ und „Demokratie, Öffentlichkeit und Medien“. Für das Lehrangebot werden Informations- und Kommunikations-Technologien und Online-Learning eingesetzt, die selbstgesteuertes Lernen mit neuen Medien obligatorisch machen. In dieser Studienphase ist auch das verpflichtende achtwöchige Praktikum angesiedelt.

Studienverlaufsplan

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Im Pflichtbereich werden grundlegende Kenntnisse und Kompetenzen in der sozialwissenschaftlichen und kulturhistorischen Studienrichtung und in den Grundlagen der europäischen Transformation und Integration gelegt. Folgende Module umfasst der Pflichtbereich:
1. Europäische Kulturgeschichte,
2. Soziologische Theorien,
3. Transformation und Integration,
4. Geschichte Mittel-/Osteuropas,
5. Sprachkurse Russisch oder Polnisch,
6. ein Abschlussmodul mit der Bachelorarbeit und einem Kolloquium im 6. Fachsemester.
Im Wahlpflichtbereich 1 werden spezifische Kenntnisse und Kompetenzen in der gewählten Studienrichtung vermittelt. In der Studienrichtung Sozialwissenschaftliche Europastudien sind Veranstaltungen zu Statistik, VWL und Wirtschaftstransformation zu besuchen. In der Studienrichtung Kulturhistorische Europastudien werden vertiefende Veranstaltungen zur Geschichte und Kulturgeschichte Mittel-/Osteuropas angeboten. Zusätzlich werden fünf Sprachmodule Russisch bzw. Polnisch studiert. Bei vorhandenen Vorkenntnissen können ggf. einzelne Sprachmodule durch ein individuelles Studienprogramm ersetzt werden.
In beiden Studienrichtungen sind innerhalb des Wahlpflichtbereichs 1 auch zwei Praxismodule in einem der angebotenen Praxisbereiche (EU-Politics and Policy-Making, Gedächtnisorte oder Kommunikation und Öffentlichkeit) zu absolvieren. Die Module werden im 4. und 6. Fachsemester angeboten, sind projektförmig organisiert und stehen im inhaltlichen Zusammenhang mit dem Pflichtpraktikum. Sie sollen auch genutzt werden, um Themen für die Abschlussarbeit zu entwickeln. Bestandteil des Wahlpflichtbereich 1 ist auch das obligatorische Auslandssemester.
Im Wahlpflichtbereich 2 sind Module und Lehrveranstaltungen im Bereich General Studies zu besuchen sowie ein Praktikum durchzuführen.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Studienrichtung 1: Sozialwissenschaftliche Europastudien (Schwerpunkte: Politikwissenschaft und Soziologie, Anteile der Wirtschaftswissenschaften);
Studienrichtung 2: Kulturhistorische Europastudien.
In den beiden Studienrichtungen wird eine fachwissenschaftliche Fokussierung vorgenommen.

General Studies

General Studies sind berufsfeldbezogene Studienanteile und ergänzen das fachliche Studium des Vollfachs (oder Profilfachs). Sie umfassen zwischen 10 und 25 % des Studiums und vermitteln Studientechniken und Schlüsselqualifikationen für einen Beruf im außerschulischen Bereich.

Praktikum

8 Wochen in Deutschland oder im Ausland

Fremdsprachenkenntnisse

Deutsch; Englisch (B1-B2); Russisch/Polnisch

Auslandssemester

Das fünfte Semester wird als verpflichtendes Auslandssemester absolviert. Der Studiengang hat zahlreiche Partneruniversitäten innerhalb der EU (Frankreich, Italien, Spanien, Norwegen, Polen, Tschechien etc.), in EU-Beitrittsländern (Türkei) und international (Russische Föderation, Kirgistan, Kanada, Israel).

Prüfungen und Prüfungsformen

in der Regel Modulprüfungen; Klausur, Referat/Hausarbeit, Literaturbericht u.ä.

Bewerbung und Zulassung

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Das Bachelorprogramm Integrierte Europastudien richtet sich an deutsche und ausländische StudienbewerberInnen mit Interesse an der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung Europas. Dabei spielt der ost- und mitteleuropäische Raum eine wichtige Rolle. Er dient als Ausgangspunkt zur Betrachtung von Prozessen mit gesamteuropäischer Relevanz. Kritisches Denken und Neugier auf die Gepflogenheiten in anderen Ländern sind Eigenschaften, die IES-Studierende mitbringen sollten.

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

Englisch B1
Empfohlen wird die Teilnahme an einem Selbsttest
Der Selbsttest wird im Mai freigeschaltet.

Nachweis Zugangsvoraussetzung

Selbsttest
Studiengangsspezifischer Selbsteinstufungstest zur Einschätzung der individuellen Eignung für das Studium. Die Teilnahme am Selbsttest  des Studienfaches müssen Sie bei der Immatrikulation nachweisen. Auf die Studienplatzvergabe hat das Resultat des Selbsttests keine Auswirkung.

Sprachnachweis über Abitur
Die Universität Bremen akzeptiert für den Nachweis der Sprachkompetenz B1 folgende im Abiturzeugnis ausgewiesene Mindestvoraussetzungen.

  • Beim Abitur mit 12 Schuljahren (G8): mind. 6 Jahre Fremdsprachenunterricht fortgeführt bis mind. Ende 11. Klasse.
  • Beim Abitur mit 13 Schuljahren (G9): mind. 7 Jahre Fremdsprachenunterricht fortgeführt bis mind. Ende 12. Klasse.

Sind die Mindestvoraussetzungen nicht erfüllt, ist der Nachweis der Sprachkompetenz über Sprachtest bzw. Sprachzertifikat zu erbringen. Der Nachweis über Leistungen aus dem Abitur wird nur für die Bewerbung an der Universität Bremen anerkannt.
Sind im Abiturzeugnis für eine Fremdsprache zwei Sprachniveaus angegeben, wird das niedrigere Sprachniveau anerkannt.

Sprachnachweis über Zertifikat
Eine Übersicht über den Nachweis von Fremdsprachenkenntnissen über Zertifikate entnehmen Sie bitte der Homepage des FZHB.

Zulassung

für höhere Semester

zulassungsfrei


Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07.

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.07. zum Wintersemester
  • 15.01. zum Sommersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

WiSe und SoSe
Formalia

FORMALIA

Studienform

Grundständiger Studiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Vollfach

Abschluss

Bachelor

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
180CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

6 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 321,42 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Weitere Unterrichtssprachen

  • Englisch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Forschung und Lehre

FORSCHUNG UND LEHRE

Lehrende

3 Professoren und 4 Professorinnen im Fach Integrierte Europastudien  
wissenschaftliche MitarbeiterInnen, LektorInnen

Studierende

135 Studentinnen
67 Studenten

Kooperationen

inneruniversitäre Ansiedlung am Institut für Geschichtswissenschaft, Kooperationen mit dem Institut für Politikwissenschaft und dem Institut für Soziologie; Kooperationen mit dem An-Institut Forschungsstelle Osteuropa und dem Fremdsprachenzentrum (FZHB).
Zahlreiche internationale Kooperationen mit europäischen und außereuropäischen Partneruniversitäten

Kontakt und Beratung

KONTAKT UND BERATUNG

Homepage des Studiengangs

Studienfachberatung

Yvonne Pannemann
E-Mail: yvonne.pannemann(at)uni-bremen.de

Praxisbüro

Birgit Ennen
Gebäude: GW2
E-Mail: bennen(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-67309

Geschäftsstelle des Studiengangs

Margarete Resmer
Gebäude: GW2
E-Mail: mresmer(at)uni-bremen.de
Telefon: 042121867421

Stand der Informationen

22.08.2017