Gesellschaft & Bildung

Philosophie

Bachelor

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Steckbrief

Der Reiz des Philosophierens besteht wesentlich darin, scheinbar Selbstverständliches kritisch zu beleuchten. Wohl aus diesem Grunde werden Philosophen oft als jene Akademiker betrachtet, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, typische Kinderfragen aufzugreifen und sie gemäß wissenschaftlicher Standards zu bearbeiten und zu differenzieren: Was ist eigentlich Gerechtigkeit? Warum überhaupt moralisch sein? Was unterscheidet Glauben von Wissen? Wie kommt sprachliche Bedeutung zustande? Was sind die Charakteristika einer wissenschaftlichen Theorie? Philo... mehr » mehr »


Eckdaten

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Profilfach
120CP
Komplementärfach
60CP

Unterrichtssprache

Deutsch

Weitere Unterrichtssprachen

Deutsch

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

Zulassung für höhere Semester

zum Wintersemester und zum Sommersemester

zulassungsfrei

Bewerbung bis zum

15.01. bzw. 15.07.

BESCHREIBUNG DES FACHES

Der Reiz des Philosophierens besteht wesentlich darin, scheinbar Selbstverständliches kritisch zu beleuchten. Wohl aus diesem Grunde werden Philosophen oft als jene Akademiker betrachtet, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, typische Kinderfragen aufzugreifen und sie gemäß wissenschaftlicher Standards zu bearbeiten und zu differenzieren: Was ist eigentlich Gerechtigkeit? Warum überhaupt moralisch sein? Was unterscheidet Glauben von Wissen? Wie kommt sprachliche Bedeutung zustande? Was sind die Charakteristika einer wissenschaftlichen Theorie? Philosophische Fragen sind häufig von einer Grundsätzlichkeit, für die in anderen Wissenschaften kein Raum ist. Philosophische Probleme sind solche, die weder allein durch formale Methoden (“Ausrechnen“) noch allein durch empirische Überprüfung („Experimente“) entschieden werden können. Zentrale Methode der Philosophie ist deshalb die kritische, genaue Prüfung von Argumenten. Die Überzeugungskraft von philosophischen Texten und Stellungnahmen zu einem Problem muss sich in der rationalen Argumentation zeigen. Im Studium geht es daher nicht um private Meinungen und unhinterfragte Glaubensüberzeugungen oder die Berufung auf Autoritäten, sondern stets um die Prüfung der Schlüssigkeit von Argumenten, der Adäquatheit ihrer Voraussetzungen und die Konsistenz der aus ihnen entwickelten Theorien.

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Philosophen sind immer dann gefragt, wenn analytische Kompetenz benötigt wird und die Fähigkeit, komplexe Probleme systematisch und strukturiert anzugehen und dabei disziplinübergreifend zu denken. Ein solcher Bedarf besteht in der Politikberatung genauso wie in Unternehmen, Verbänden, internationalen Organisationen, in der Wissenschaftsverwaltung aber auch in den Medien und im Verlagswesen. Entscheidend für den beruflichen Erfolg ist das Engagement im Studium sowie der Erwerb attraktiver berufsrelevanter Qualifikationen.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines zweijährigen wissenschaftlichen Masterstudiums.

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Fächerkombination außerschulisches Berufsfeld

Grundsätzlich können Studienanfänger/innen alle von der Universität Bremen angebotenen Profil- und Komplementärfächer kombinieren.

Der Studiengang gibt keine besondere Kombinationsempfehlung.

Informationen zu möglichen Überschneidungen im Lehrangebot der Fächer finden Sie hier.

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Innerhalb der Philosophie werden drei große Bereiche unterschieden:
• Den Kernbereich der Theoretischen Philosophie bilden die Logik, die Sprachphilosophie, die Erkenntnistheorie und die Wissenschaftstheorie. Hierher gehört aber auch die Naturphilosophie, die danach fragt, was wir unter „Natur“ verstehen und welche philosophischen Implikationen die Resultate der Naturwissenschaften haben. Die Philosophie des Geistes untersucht das Verhältnis von Gehirn und Bewusstsein, Leib und Seele.
• Zur Praktischen Philosophie gehören vor allem die allgemeine Handlungstheorie, die Moralphilosophie bzw. Allgemeine Ethik, die Angewandte Ethik, die Politische Philosophie und die Rechtsphilosophie. Während die Moralphilosophie (Ethik) nach den Kriterien der moralischen Beurteilung menschlichen Handelns fragt, befassen sich die Politische Philosophie und die Rechtsphilosophie mit Prinzipien der Gerechtigkeit, der Legitimität politischer Autorität und der Geltung von Recht.
• Als Geschichte der Philosophie wird sich die Philosophie selbst zum Thema: Hier geht es darum, an ausgewählten Beispielen die große Bandbreite philosophischen Argumentierens über die Jahrhunderte hinweg kennen zu lernen.

Studienverlaufsplan

Studienverlauf im ersten Jahr

Man kann Philosophie in Bremen als B.A.- Profilfach und B.A.-Komplementärfach studieren.
Im Profilfach studiert man in den ersten beiden Semestern insgesamt 5 Pflichtmodule, im Komplementärfach sind es 4 („Basismodule“):
• einen Kurs zur Argumentationstheorie, der auch praktische Übungen in der Analyse von Argumenten umfasst; für Profilfachstudierende ist zusätzlich ein Logikkurs verpflichtend;
• eine Vorlesung zur Einführung in die Theoretische Philosophie, die einen Überblick über Fragestellungen der Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie sowie der Sprachphilosophie bietet, mit einem vertiefenden Seminar;
• eine Vorlesung zur Einführung in die Praktische Philosophie, die einen Überblick über zentrale Fragestellungen und Theoriekonzeptionen der Moralphilosophie (Ethik), Politischen Philosophie und Rechtsphilosophie bietet, mit einem vertiefenden Seminar;
• eine Ringvorlesung zur Einführung in die Geschichte der Philosophie, die einen ersten Überblick über philosophische Strömungen und deren Protagonisten von der Antike bis zur Gegenwart liefert (im Komplementärfach im 2. Studienjahr).
Ein weiteres Einführungsmodul "Wissenschaftliches Arbeiten", das mit Methoden und Techniken wissenschaftlichen Arbeitens vertraut macht, ist Pflicht für Profilfachstudierende, Komplementärstudierende können es freiwillig besuchen.

Der weitere Studienverlauf im Komplementärfach

Nach den „Basismodulen“ belegt man im Komplementärfach ein Aufbaumodul (2 Lehrveranstaltungen) aus dem Bereich der Praktischen Philosophie und ein Aufbaumodul (2 Lehrveranstaltungen) aus dem Bereich der Theoretischen Philosophie.

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Die Lehre findet in Form von Seminaren, Vorlesungen und begleitenden Tutorien statt.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Studienschwerpunkte/Vertiefungsrichtungen im Profilfach

Im Profilfach ist auf der Ebene der „Aufbaumodule“ (in der Regel im zweiten Jahr) zwischen zwei Schwerpunkten zu wählen. Der Schwerpunkt „Philosophie der Moral, der Politik und des Rechts“ gehört zur Praktischen Philosophie. Es werden zwei Module absolviert und damit vertiefte Kompetenzen in Hinblick auf moralische, rechtliche und politische Argumentationen erworben. Der Schwerpunkt „Wissenschaftstheorie, Naturphilosophie und Philosophie der Naturwissenschaften“ gehört zur Theoretischen Philosophie. In diesem Schwerpunkt werden zwei Module absolviert und damit z.B. vertiefte Kompetenzen in Hinblick auf naturwissenschaftliche Argumentationen und deren philosophische Implikationen erworben.
Aus dem Schwerpunkt, der nicht gewählt wird, ist ergänzend ein Modul (2 Lehrveranstaltungen) auszuwählen.

General Studies

General Studies sind berufsfeldbezogene Studienanteile und ergänzen das fachliche Studium des Vollfachs (oder Profilfachs). Sie umfassen zwischen 10 und 25 % des Studiums und vermitteln Studientechniken und Schlüsselqualifikationen für einen Beruf im außerschulischen Bereich.

General Studies sind berufsfeldbezogene Studienanteile und ergänzen das fachliche Studium des Haupt- oder Vollfachs. Sie vermitteln Studientechniken und Schlüsselqualifikationen für einen Beruf im außerschulischen Bereich.

Praktikum

Ein sechswöchiges Praktikum ist Pflicht. Es wird eine Begleitveranstaltung angeboten, deren Besuch obligatorisch ist.

Fremdsprachenkenntnisse

Gute, mindestens passive Englischkenntnisse.

Auslandssemester

Ein Auslandsaufenthalt (an einer unserer Partneruniversitäten) ist nicht obligatorisch, wird aber für das fünfte Semester nachdrücklich empfohlen. Bei der Organisation wird Ihnen geholfen.

Prüfungen und Prüfungsformen

Das Bachelor–Studium ist ein sog. prüfungsbegleitendes Studium, d. h. jedes Modul wird mit einer Note abgeschlossen, die in die Endnote eingeht.

Besonderheiten Studium / Sonstige

Im WS 2010/2011 wurde der interdisziplinäre M.A. "Komplexes Entscheiden" (Professional Public Decision Making) eingerichtet.

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Sprachliche Begabung, hohe Fähigkeit zum analytischen und systematischen Denken.

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

Zulassung

für höhere Semester

zulassungsfrei


Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.01. zum Sommersemester
  • 15.07. zum Wintersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

SoSe und WiSe

FORMALIA

Studienform

Grundständiger Studiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Profilfach + Komplementärfach

Abschluss

Bachelor

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Profilfach
120CP
Komplementärfach
60CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

6 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 321,42 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Weitere Unterrichtssprachen

  • Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung

FORSCHUNG UND LEHRE

Lehrende

2 Professoren und 1 Professorin im Fach Philosophie 
9 Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen

Studierende

164 Studentinnen
172 Studenten

Kooperationen

Zentrum Philosophische Grundlagen der Wissenschaften und Zentrum für Kognitionswissenschaften

KONTAKT UND BERATUNG

Homepage des Studiengangs

Studienfachberatung

Prof. Dr. Manfred Stöckler
Gebäude: GW2
E-Mail: stoeckl(at)uni-bremen.de
Telefon: (0421)218-67830
Prof. Dr. Georg Mohr
Gebäude: SFG, Raum: 4160
E-Mail: gmohr(at)uni-bremen.de
Telefon: (0421)218-67810
Prof. Dr. Dagmar Borchers
Gebäude: SFG, Raum: 4200
E-Mail: borchers(at)uni-bremen.de
Telefon: (0421)218-67820

Studienzentrum

Studienzentrum FB 9
Gebäude: SFG, Raum: 3300 und Gebäude: SpT, Raum: C6205
E-Mail: studienzentrumfb9(at)uni-bremen.de
Telefon: (0421)218-67511

Juliane Schoppe und Marthe Heidemann
Montag 12-14 Uhr (Raum SFG 3300)
Donnerstag 10-12 Uhr (Raum SpT C6205)
Sprechzeiten in der vorlesungsfreien Zeit nach Vereinbarung

 

 

Praxisbüro

Wiltrud Hoffmann
Gebäude: SFG, Raum: 3090
E-Mail: praxfb9(at)uni-bremen.de
Telefon: (0421)218-67510

Geschäftsstelle des Fachbereichrates

Prof. Dr. Dagmar Borchers
Gebäude: SFG, Raum: 4200
E-Mail: borchers(at)uni-bremen.de
Telefon: (0421)218-67820

Stand der Informationen

20.10.2017
Beschreibung des Faches

BESCHREIBUNG DES FACHES

Der Reiz des Philosophierens besteht wesentlich darin, scheinbar Selbstverständliches kritisch zu beleuchten. Wohl aus diesem Grunde werden Philosophen oft als jene Akademiker betrachtet, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, typische Kinderfragen aufzugreifen und sie gemäß wissenschaftlicher Standards zu bearbeiten und zu differenzieren: Was ist eigentlich Gerechtigkeit? Warum überhaupt moralisch sein? Was unterscheidet Glauben von Wissen? Wie kommt sprachliche Bedeutung zustande? Was sind die Charakteristika einer wissenschaftlichen Theorie? Philosophische Fragen sind häufig von einer Grundsätzlichkeit, für die in anderen Wissenschaften kein Raum ist. Philosophische Probleme sind solche, die weder allein durch formale Methoden (“Ausrechnen“) noch allein durch empirische Überprüfung („Experimente“) entschieden werden können. Zentrale Methode der Philosophie ist deshalb die kritische, genaue Prüfung von Argumenten. Die Überzeugungskraft von philosophischen Texten und Stellungnahmen zu einem Problem muss sich in der rationalen Argumentation zeigen. Im Studium geht es daher nicht um private Meinungen und unhinterfragte Glaubensüberzeugungen oder die Berufung auf Autoritäten, sondern stets um die Prüfung der Schlüssigkeit von Argumenten, der Adäquatheit ihrer Voraussetzungen und die Konsistenz der aus ihnen entwickelten Theorien.

Berufswege und Weiterqualifizierung

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Philosophen sind immer dann gefragt, wenn analytische Kompetenz benötigt wird und die Fähigkeit, komplexe Probleme systematisch und strukturiert anzugehen und dabei disziplinübergreifend zu denken. Ein solcher Bedarf besteht in der Politikberatung genauso wie in Unternehmen, Verbänden, internationalen Organisationen, in der Wissenschaftsverwaltung aber auch in den Medien und im Verlagswesen. Entscheidend für den beruflichen Erfolg ist das Engagement im Studium sowie der Erwerb attraktiver berufsrelevanter Qualifikationen.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines zweijährigen wissenschaftlichen Masterstudiums.

Studieninhalte und Fächerkombinationen

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Fächerkombination außerschulisches Berufsfeld

Grundsätzlich können Studienanfänger/innen alle von der Universität Bremen angebotenen Profil- und Komplementärfächer kombinieren.

Der Studiengang gibt keine besondere Kombinationsempfehlung.

Informationen zu möglichen Überschneidungen im Lehrangebot der Fächer finden Sie hier.

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Innerhalb der Philosophie werden drei große Bereiche unterschieden:
• Den Kernbereich der Theoretischen Philosophie bilden die Logik, die Sprachphilosophie, die Erkenntnistheorie und die Wissenschaftstheorie. Hierher gehört aber auch die Naturphilosophie, die danach fragt, was wir unter „Natur“ verstehen und welche philosophischen Implikationen die Resultate der Naturwissenschaften haben. Die Philosophie des Geistes untersucht das Verhältnis von Gehirn und Bewusstsein, Leib und Seele.
• Zur Praktischen Philosophie gehören vor allem die allgemeine Handlungstheorie, die Moralphilosophie bzw. Allgemeine Ethik, die Angewandte Ethik, die Politische Philosophie und die Rechtsphilosophie. Während die Moralphilosophie (Ethik) nach den Kriterien der moralischen Beurteilung menschlichen Handelns fragt, befassen sich die Politische Philosophie und die Rechtsphilosophie mit Prinzipien der Gerechtigkeit, der Legitimität politischer Autorität und der Geltung von Recht.
• Als Geschichte der Philosophie wird sich die Philosophie selbst zum Thema: Hier geht es darum, an ausgewählten Beispielen die große Bandbreite philosophischen Argumentierens über die Jahrhunderte hinweg kennen zu lernen.

Studienverlaufsplan

Studienverlauf im ersten Jahr

Man kann Philosophie in Bremen als B.A.- Profilfach und B.A.-Komplementärfach studieren.
Im Profilfach studiert man in den ersten beiden Semestern insgesamt 5 Pflichtmodule, im Komplementärfach sind es 4 („Basismodule“):
• einen Kurs zur Argumentationstheorie, der auch praktische Übungen in der Analyse von Argumenten umfasst; für Profilfachstudierende ist zusätzlich ein Logikkurs verpflichtend;
• eine Vorlesung zur Einführung in die Theoretische Philosophie, die einen Überblick über Fragestellungen der Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie sowie der Sprachphilosophie bietet, mit einem vertiefenden Seminar;
• eine Vorlesung zur Einführung in die Praktische Philosophie, die einen Überblick über zentrale Fragestellungen und Theoriekonzeptionen der Moralphilosophie (Ethik), Politischen Philosophie und Rechtsphilosophie bietet, mit einem vertiefenden Seminar;
• eine Ringvorlesung zur Einführung in die Geschichte der Philosophie, die einen ersten Überblick über philosophische Strömungen und deren Protagonisten von der Antike bis zur Gegenwart liefert (im Komplementärfach im 2. Studienjahr).
Ein weiteres Einführungsmodul "Wissenschaftliches Arbeiten", das mit Methoden und Techniken wissenschaftlichen Arbeitens vertraut macht, ist Pflicht für Profilfachstudierende, Komplementärstudierende können es freiwillig besuchen.

Der weitere Studienverlauf im Komplementärfach

Nach den „Basismodulen“ belegt man im Komplementärfach ein Aufbaumodul (2 Lehrveranstaltungen) aus dem Bereich der Praktischen Philosophie und ein Aufbaumodul (2 Lehrveranstaltungen) aus dem Bereich der Theoretischen Philosophie.

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Die Lehre findet in Form von Seminaren, Vorlesungen und begleitenden Tutorien statt.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Studienschwerpunkte/Vertiefungsrichtungen im Profilfach

Im Profilfach ist auf der Ebene der „Aufbaumodule“ (in der Regel im zweiten Jahr) zwischen zwei Schwerpunkten zu wählen. Der Schwerpunkt „Philosophie der Moral, der Politik und des Rechts“ gehört zur Praktischen Philosophie. Es werden zwei Module absolviert und damit vertiefte Kompetenzen in Hinblick auf moralische, rechtliche und politische Argumentationen erworben. Der Schwerpunkt „Wissenschaftstheorie, Naturphilosophie und Philosophie der Naturwissenschaften“ gehört zur Theoretischen Philosophie. In diesem Schwerpunkt werden zwei Module absolviert und damit z.B. vertiefte Kompetenzen in Hinblick auf naturwissenschaftliche Argumentationen und deren philosophische Implikationen erworben.
Aus dem Schwerpunkt, der nicht gewählt wird, ist ergänzend ein Modul (2 Lehrveranstaltungen) auszuwählen.

General Studies

General Studies sind berufsfeldbezogene Studienanteile und ergänzen das fachliche Studium des Vollfachs (oder Profilfachs). Sie umfassen zwischen 10 und 25 % des Studiums und vermitteln Studientechniken und Schlüsselqualifikationen für einen Beruf im außerschulischen Bereich.

General Studies sind berufsfeldbezogene Studienanteile und ergänzen das fachliche Studium des Haupt- oder Vollfachs. Sie vermitteln Studientechniken und Schlüsselqualifikationen für einen Beruf im außerschulischen Bereich.

Praktikum

Ein sechswöchiges Praktikum ist Pflicht. Es wird eine Begleitveranstaltung angeboten, deren Besuch obligatorisch ist.

Fremdsprachenkenntnisse

Gute, mindestens passive Englischkenntnisse.

Auslandssemester

Ein Auslandsaufenthalt (an einer unserer Partneruniversitäten) ist nicht obligatorisch, wird aber für das fünfte Semester nachdrücklich empfohlen. Bei der Organisation wird Ihnen geholfen.

Prüfungen und Prüfungsformen

Das Bachelor–Studium ist ein sog. prüfungsbegleitendes Studium, d. h. jedes Modul wird mit einer Note abgeschlossen, die in die Endnote eingeht.

Besonderheiten Studium / Sonstige

Im WS 2010/2011 wurde der interdisziplinäre M.A. "Komplexes Entscheiden" (Professional Public Decision Making) eingerichtet.

Bewerbung und Zulassung

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Sprachliche Begabung, hohe Fähigkeit zum analytischen und systematischen Denken.

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

Zulassung

für höhere Semester

zulassungsfrei


Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.01. zum Sommersemester
  • 15.07. zum Wintersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

SoSe und WiSe
Formalia

FORMALIA

Studienform

Grundständiger Studiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Profilfach + Komplementärfach

Abschluss

Bachelor

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Profilfach
120CP
Komplementärfach
60CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

6 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 321,42 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Weitere Unterrichtssprachen

  • Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Forschung und Lehre

FORSCHUNG UND LEHRE

Lehrende

2 Professoren und 1 Professorin im Fach Philosophie 
9 Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen

Studierende

164 Studentinnen
172 Studenten

Kooperationen

Zentrum Philosophische Grundlagen der Wissenschaften und Zentrum für Kognitionswissenschaften

Kontakt und Beratung

KONTAKT UND BERATUNG

Homepage des Studiengangs

Studienfachberatung

Prof. Dr. Manfred Stöckler
Gebäude: GW2
E-Mail: stoeckl(at)uni-bremen.de
Telefon: (0421)218-67830
Prof. Dr. Georg Mohr
Gebäude: SFG, Raum: 4160
E-Mail: gmohr(at)uni-bremen.de
Telefon: (0421)218-67810
Prof. Dr. Dagmar Borchers
Gebäude: SFG, Raum: 4200
E-Mail: borchers(at)uni-bremen.de
Telefon: (0421)218-67820

Studienzentrum

Studienzentrum FB 9
Gebäude: SFG, Raum: 3300 und Gebäude: SpT, Raum: C6205
E-Mail: studienzentrumfb9(at)uni-bremen.de
Telefon: (0421)218-67511

Juliane Schoppe und Marthe Heidemann
Montag 12-14 Uhr (Raum SFG 3300)
Donnerstag 10-12 Uhr (Raum SpT C6205)
Sprechzeiten in der vorlesungsfreien Zeit nach Vereinbarung

 

 

Praxisbüro

Wiltrud Hoffmann
Gebäude: SFG, Raum: 3090
E-Mail: praxfb9(at)uni-bremen.de
Telefon: (0421)218-67510

Geschäftsstelle des Fachbereichrates

Prof. Dr. Dagmar Borchers
Gebäude: SFG, Raum: 4200
E-Mail: borchers(at)uni-bremen.de
Telefon: (0421)218-67820

Stand der Informationen

20.10.2017