Gesellschaft & Bildung

Politikwissenschaft

Bachelor

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Steckbrief

Die zentralen Gegenstände der Politikwissenschaft sind politische Institutionen wie Regierung, Parlament, Justiz, Parteien, Verwaltung oder internationale Organisationen, Verwaltung (polity), die Interessenkonflikte und Machtmechanismen, die politische Prozesse bestimmen (politics) und die politischen Inhalte und Programme in einzelnen Politikfeldern (policy). Auf der Vermittlungsebene kommt zudem die Politische Bildung zum Tragen. Ziel des Studiengangs ist es, den Studierenden umfassende wissenschaftliche und berufsfeldbezogen anwendbare Kenntnisse ... mehr » mehr »


Eckdaten

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
180CP
Profilfach
120CP
Komplementärfach
60CP
Komplementärfach
72CP

Unterrichtssprache

Deutsch

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

Englisch B1
Teilnahme an einem Selbsttest wird empfohlen.

mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

zum Wintersemester

Zulassungsbeschränkt; es findet ein Auswahlverfahren statt

Beschreibung des Auswahlverfahrens

Bewerbung bis zum

15.07.

Studienplatzvergabe (DoSV)

Zulassung für höhere Semester

zum Wintersemester und zum Sommersemester

Zulassungsbeschränkt als Lehramtsoptionsfach mit dem Berufsziel Gymnasium und Oberschule, sonst zulassungsfrei

Bewerbung bis zum

15.01. bzw. 15.07.

Kontakt

Homepage des Studiengangs

BESCHREIBUNG DES FACHES

Die zentralen Gegenstände der Politikwissenschaft sind politische Institutionen wie Regierung, Parlament, Justiz, Parteien, Verwaltung oder internationale Organisationen, Verwaltung (polity), die Interessenkonflikte und Machtmechanismen, die politische Prozesse bestimmen (politics) und die politischen Inhalte und Programme in einzelnen Politikfeldern (policy). Auf der Vermittlungsebene kommt zudem die Politische Bildung zum Tragen. Ziel des Studiengangs ist es, den Studierenden umfassende wissenschaftliche und berufsfeldbezogen anwendbare Kenntnisse von Politikfeldern (z.B. Sozialpolitik, Umweltpolitik, Europapolitik), politischen Institutionen und politischen Prozessen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene zu vermitteln. Besondere Schwerpunkte in Bremen sind Internationale Beziehungen, Europäische Integration und Sozialpolitik.

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Das Studium vermittelt nicht nur Kenntnisse über die Funktionsweise von politischen Institutionen und Willensbildungsprozessen, sondern auch die Fähigkeit, sich schnell in neue Sachverhalte einzuarbeiten und diese nach außen hin schriftlich und mündlich wissenschaftlich fundiert darzustellen. Diese Fähigkeit wird vor allem in Zusammenhang mit dem Gesetzgebungsprozess benötigt. Entscheider*innen im Bereich der Exekutive (Ministerien, Behörden, Verwaltung) und im Bereich der Legislative (Abgeordnete von der kommunalen bis zur EU-Ebene) benötigen oft einen schnellen Überblick über den Sachstand in einem Politikfeld. Ein ähnlicher Bedarf herrscht im weiten Feld der politischen Interessenvertretung (nationale und internationale NGOs, Verbände, Vereine) und Politikberatung (Stiftungen, Think Tanks, Institute). Oft ist es auch wichtig, politische Entscheidungen und Strukturen gegenüber der Öffentlichkeit vermitteln, was wiederum breite Beschäftigungsmöglichkeiten im Bereich der Medien und der Politischen Bildung eröffnet. In der Wirtschaft findet man Sozialwissenschaftler*innen z. B. auch im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Unternehmensberatung oder Personalbereich.
Den Absolvent*innen wird damit der Zugang zu unterschiedlichen Berufsbereichen in den drei Schlüsselsektoren moderner Gesellschaften ermöglicht werden: Staat, Ökonomie und Zivilgesellschaft.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Das Studienfach qualifiziert nach dem Abschluss eines entsprechenden Master of Education-Studiengangs und eines Referendariats für folgende Lehrämter:

  • Gymnasien und Oberschulen
  • Berufsbildende Schulen

Zum Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen finden Sie hier mehr Informationen.

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines wissenschaftlichen Masterstudiums in den Disziplinen:

- Politikwissenschaft
- Sozialpolitik
- International Relations: Global Governance and Social Theory (in Kooperation mit der Jacobs University Bremen)
- Anwendungsorientierter interdisziplinärer MA-Studiengang unter Beteiligung der Politikwissenschaft: Master Komplexes Entscheiden (Professional Public Decisionmaking)

- Für 2-Fächer-Bachelor mit Lehramtsoption: Master of Education

Um die Lehrbefähigung für öffentliche Schulen zu erreichen, folgt ein Aufbaustudium mit dem Abschluss "Master of Education" (M.Ed) und ein 18-monatiges Referendariat, das mit dem zweiten Staatsexamen abschließt.

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Fächerkombination außerschulisches Berufsfeld

Grundsätzlich können Studienanfänger/innen alle von der Universität Bremen angebotenen Profil- und Komplementärfächer kombinieren.

Der Studiengang gibt keine besondere Kombinationsempfehlung.

Informationen zu möglichen Überschneidungen im Lehrangebot der Fächer finden Sie hier.

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Der Studiengang (Vollfach) umfasst neben Politikwissenschaft Einführungen in Rechtswissenschaft und Wirtschaftswissenschaft und Methoden der empirischen Sozialforschung. Die politikwissenschaftlichen Studiengebiete beinhalten eine Einführung in die Sozialwissenschaften und das Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland, Politische Theorie, Internationale Beziehungen, Vergleichende Politikwissenschaft und Europäische Integration sowie Politikfeldanalyse.

Beim Zwei-Fächer-Bachelor Lehramt Gymnasium/Oberschule kommt ein Schwerpunkt Fachdidaktik hinzu. Der Zwei-Fach-Bachelor kann auch mit außerschulischen Berufsziel studiert werden. Die Fachdidaktik wird in diesem Fall durch ein außerschulisches Praktikum und Studieninhalte nach Wahl oder weitere Praktika in General Studies ersetzt. Die empirische Methodenausbildung entfällt im 2-Fächer-Bachelor im Gegensatz zum Vollfach.

Studienverlaufsplan

Dieses Fach ist wählbar im
Fachwissenschaftlichen Profil (außerschulisches Berufsziel):
Ein-Fach-Bachelor: Vollfach.
Zwei-Fächer-Bachelor: Profilfach und Komplementärfach
Lehramt Gymnasium/Oberschule 1./2. Unterrichtsfach
Detaillierte Studienverlaufspläne finden Sie für alle Studienvarianten unter http://www.politik.uni-bremen.de/downloads/StudienfuehrerBA.pdf

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Ein-Fach-Bachelor/Vollfach:
Pflichtbereich: Einführung in politikwissenschaftliche Grundlagen in der ersten Studienphase einschließlich benachbarter Disziplinen und Methoden.

Pol-M 1: Sozialwissenschaftliches Grundstudium
Pol-M 2: Politische Theorie
Pol-M 3: Internationale Beziehungen
Pol-M 4: Europäische Integration
Pol-M 5: Politikfeldanalyse
Pol-M 6: Vergleichende Politikwissenschaft
Pol-M 7: Politikwissenschaft, Recht und Wirtschaft
Pol-M 8: Einführung in das politikwissenschaftliche Arbeiten
Soz-STM 1: Statistik/Methoden I
Soz-STM 2: Statisitk/Methoden II
Zweimonatiges Pflichtpraktikum

Wahlpflichtbereich: Ausbau politikwissenschaftlicher Kenntnisse in der zweiten Studienphase
Die sechs politikwissenschaftlichen Kernmodule Pol-M 1 - 6 werden in den folgenden fünf Wahlpflicht-Modulen vertieft, von denen drei abgeschlossen werden müssen:

Modul Pol M-10: Politische Theorien moderner Gesellschaften (Vertiefung Pol-M2)
Modul Pol M-11: Internationale Politik (Vertiefung Modul Pol-M3)
Modul Pol M-12: Vergleichende Systemanalyse und europäische Politik (Vertiefung Pol-M4 und Pol-M6)
Modul Pol M-13: Staatsaufgaben (Vertiefung Pol-M5)
Modul Pol M-14: Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland (Vertiefung Pol-M1)

Zwei-Fächer-Bachelor
Wird der Zwei-Fächer-Bachelor mit fachwissenschaftlichem Profil/außerschulischem Berufsziel studiert, so kann Politikwissenschaft als Profilfach (2/3 Studienanteil = 120 CP) oder Komplementärfach (1/3 Studienanteil=60 CP) studiert werden.

Unterschied Profilfach zum Vollfach-Studium:
Im Profilfach entfällt der verpflichtende Besuch der beiden Statistik/Methoden-Module, ansonsten sind die für das Vollfach genannten Pflicht- und Wahlpflichtmodule in etwas geringerem Umfang auch Bestandteil des Profilfachs im Zwei-Fächer-Bachelor. Wer an der Universität Bremen einen politikwissenschaftlichen Master mit außerschulischem Berufsziel anschließen möchte, sollte im Verlauf des Zwei-Fächer-Bachelors dennoch Statistik/Methoden-Kenntnisse im Umfang von mindestens 6 CP erwerben. Ebenso wie im Vollfach ist ein achtwöchiges Praktikum verpflichtend. Der fachübergreifende General Studies-Bereich ist zugunsten des Komplementärfaches deutlich reduziert (15 CP statt 42 CP im Vollfach). Näheres zum General Studies-Bereich s. unten. Zum Pflichtbereich zählt auch die Bachelorarbeit im Umfang von 12 CP. Der Wahlpflichtbereich ist inhaltlich deckungsgleich mit dem Vollfach, wird aber lediglich im Umfang von 24 CP statt 27 CP im Vollfach besucht.


Komplementärfach und Unterrichtsfach Lehramt Gymnasium/Oberschule im Umfang von 60 CP

Komplementärfach- und Lehramtsstudierende absolvieren im Pflichtbereich weitgehend die gleichen einführenden Module wie im Voll- und Profilfach. Der Wahlpflichtbereich (Pol-M 10 - 14) ist hingegen deutlich reduziert: 9 CP im Komplementärfach und im Lehramt. Lehramtsstudierende studieren neben dem zweiten Unterrichtsfach ergänzend fachdidaktische, erziehungswissenschaftliche und schulpraktische Module im Umfang von 60 CP, davon 12 CP Fachdidaktik. Im Unterschied zum Komplementärfach besuchen sie die Einführung in das politikwissenschaftlichen Arbeiten (Pol-M8), wo in die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens eingeführt wird. (Bei Komplementärfach-Studierenden ist die Erwartung, dass sie in ihrem Profilfach in diese Techniken eingeführt werden.) Die Bachelorarbeit kann nicht im Komplementärfach geschrieben werden. Lehramtsstudierende können wählen, ob sie die Bachelorarbeit in ihrem ersten oder zweiten Unterrichtsfach schreiben.

Detaillierte Verlaufspläne für die verschiedenen politikwissenschaftlichen Studienprogramme finden Sie unter http://www.politik.uni-bremen.de/downloads/StudienfuehrerBA.pdf

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Mit den Begriffen Vorlesung (V), Seminar (S), Übung (Ü) und Tutorium (T) werden verschiedene Veranstaltungstypen bezeichnet.
Vorlesungen (V) sind Veranstaltungen, in denen eine Dozentin oder ein Dozent größtenteils referiert und Studierende hauptsächlich zuhören. In den Einführungsvorlesungen der Module wird versucht, den Studienbereich in seiner ganzen Breite vorzustellen und so einen umfassenden Eindruck von den möglichen Fragestellungen und Erkenntnissen der Politikwissenschaft zu vermitteln. Die Vorlesungen werden häufig durch Übungen ergänzt, in denen einzelne Themen und Fragen aus der Vorlesung in kleineren Gruppen aufgegriffen und vertiefend diskutiert werden. Vorlesungen und Übungen gehören üblicherweise zusammen und sind nicht einzeln zu belegen.
Seminare sind im Vergleich zu den Vorlesungen viel mehr auf Beteiligung der Studierenden angelegt. Studierende übernehmen Referate zum Seminarthema. In einem Lehrgespräch werden die Themen des Seminars diskutiert.
Tutorien sind von erfahrenen Studierenden geleitete Veranstaltungen, die zur Vertiefung der Inhalte von Vorlesungen und Seminaren dienen.
Im Bachelor Politikwissenschaft werden den Studierenden in den ersten Semestern in Überblicksvorlesungen Einführungen in die wichtigsten Teilgebiete der Politikwissenschaft gegeben. Diese Kenntnisse werden in der zweiten Hälfte des Studiums exemplarisch in Seminaren mit Referaten und Hausarbeiten vertieft.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Im Voll-, Profil- und Komplementärfach ist eine fachliche Vertiefung in den Wahlpflicht-Modulen Pol-M 10 - 14 möglich, überfachlich sind im General Studies-Bereich individuelle Schwerpunktsetzungen möglich. Im Lehramtsstudium bestehen Vertiefungsmöglichkeiten im Wahlpflichtbereich (Pol-M 10 - 14) oder in der Vergleichenden Politikwissenschaft (Pol-M 6a).

General Studies

General Studies sind berufsfeldbezogene Studienanteile und ergänzen das fachliche Studium des Vollfachs (oder Profilfachs). Sie umfassen zwischen 10 und 25 % des Studiums und vermitteln Studientechniken und Schlüsselqualifikationen für einen Beruf im außerschulischen Bereich.

Ein-Fach-Bachelor: In den General Studies geht es um den Erwerb anwendungs- und berufsbezogener Kenntnisse. Hier können geistes-, rechts- und sozialwissenschaftliche Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der Bremer Hochschulen und der Universität Oldenburg mit dem Ziel der individuellen Spezialisierung und Profilbildung besucht oder auch Praktika und Sprachkurse absolviert werden. Werden in General Studies benotete Leistungen erbracht, fließen sie in die B.A.- Abschlussnote ein. Gesamtumfang der General Studies im Vollfach: 42 CP (ohne Praktikum).
Zwei-Fächer-Bachelor: Für das Profilfach gilt das Gleiche wie für den den Ein-Fach-Bachelor. Gesamtumfang der General Studies: 27 CP einschließlich 12 CP für ein zweimonatiges Pflichtpraktikum.

Fachdidaktik

Nur Lehramtsoption:
Pol-FD 1: Grundlagen der Politikdidaktik 1+2 (3. und 4. Semester): 6 CP
Pol-FD 2: Politisches Lernen in Theorie und Praxis (5. und 6. Semester): 6 CP

Erziehungswissenschaft

In Erziehungswissenschaft werden allgemeine erziehungswissenschaftliche sowie schulpädagogisch-didaktische Grundlagen vermittelt. Damit verbunden ist das Orientierungspraktikum: Es dient dazu, erste pädagogische und unterrichtspraktische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und so die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen werden fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen vermittelt, beispielsweise Methoden- und Kommunikationskompetenz. Pflicht innerhalb der Schlüsselqualifikationen ist an der Uni Bremen der „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“. Je nach angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf diesen Bereich.

In Erziehungswissenschaft werden allgemeine erziehungswissenschaftliche sowie schulpädagogisch-didaktische Grundlagen vermittelt. Damit verbunden ist das Orientierungspraktikum: Es dient dazu, erste pädagogische und unterrichtspraktische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und so die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen werden fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen vermittelt, beispielsweise Methoden- und Kommunikationskompetenz. Pflicht innerhalb der Schlüsselqualifikationen ist an der Uni Bremen der „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“. Je nach angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf diesen Bereich.

Profilbereich

s. General Studies.

Praktikum

Ein-Fach-Bachelor
Während des Studiums ist ein zweimonatiges Praktikum vorgeschrieben, das möglichst in einem angestrebten Berufsfeld absolviert werden sollte. Darüber hinaus können im Rahmen der General Studies zusätzliche freiwillige Praktika angerechnet werden. Die Anerkennung von Praktika in einschlägigen Berufsfeldern vor Studienbeginn ist auf Antrag möglich.

Zwei-Fächer-Bachelor

Außerschulischer Zwei-Fächer-BA/Profilfach: ein zweimonatiges außerschulisches Praktikum. Darüber hinaus können für General Studies zusätzliche freiwillige Praktika angerechnet werden.

Fremdsprachenkenntnisse

Wird die Bachelorarbeit in Politikwissenschaft geschrieben, müssen bei der Anmeldung dem Prüfungsamt Englischkenntnisse nachgewiesen werden: a) Entweder ein vom Fremdsprachenzentrum anerkannter Nachweis von Englischkenntnissen auf B2-Niveau gemäß europäischem Referenzrahmen oder b) eine englischsprachige Prüfungsleistung in einem englischsprachigem Seminar des Wahlpflichtbereichs (Bescheinigung durch die Lehrperson).

Auslandssemester

Ein Auslandsstudium ist nicht verpflichtend, wird jedoch vom Studiengang empfohlen. Günstigster Zeitpunkt für ein Auslandssemester ist erfahrungsgemäß das 5. Semester, das im Vollfach als Mobilitätsfenster gestaltet ist. Ergänzend zum International Office der Universität (http://www.uni-bremen.de/international) unterstützt das Internationale Büro des Fachbereichs 08 ein Auslandsstudium insbesondere im EU-Bereich (http://www.fb8.uni-bremen.de/internationales-buero). Dort finden Sie auch eine Übersicht, zu welchen Hochschulen Partnerschaftsbeziehungen bestehen. Pro Jahr nehmen 20-30 Studierende am Erasmus-Programm zum Austausch mit europäischen Partnerhochschulen teil, eine im Universitätsvergleich außergewöhnlich hohe Anzahl: Übersicht über Erasmus-Partnerhochschulen:
http://www.politik.uni-bremen.de/ccm/navigation/international/student-mobility/erasmus-kooperationen/

Informationen zu Auslandspraktika sind beim International Office und beim Career Center der Universität erhältlich (www.uni-bremen.de/career-center).

Prüfungen und Prüfungsformen

Je nach Umfang werden drei Arten von Prüfungen unterschieden:
1. Kleine Prüfungsleistungen (KPL) können sein:
a) Kurzessay (3-4 Seiten),
b) Mündliches Kurzreferat im Umfang von 10 Minuten im Rahmen einer Lehrveranstaltung auf der Grundlage eines Thesenpapiers (1-2 Seiten),
c) Kurzklausur mit einer Dauer von 45 Minuten,
d) Kontinuierliches Bearbeiten von Übungsaufgaben
e) Protokoll (3-4 Seiten).

2. Mittlere Prüfungsleistungen (MPL) können sein:
a) Mündliches Referat (15 Minuten) und dazu eine schriftliche Ausarbeitung (5 Seiten),
b) Essay oder Argumentationspapier zur systematischen Entwicklung eines Arguments (8-10 Seiten),
c) Hausarbeit (8-10 Seiten, Bearbeitungsdauer maximal sechs Wochen),
d) Klausur mit einer Dauer von 90 Minuten,
e) Take-Home-Examination (Hausklausur) als selbständige Bearbeitung eines Themas innerhalb von zwei Wochen (max. 10 Seiten).

3. Große Prüfungsleistungen (GPL) können sein:
a) Mündliche Prüfung (20-30 Minuten),
b) Klausur mit einer Dauer von 120 Minuten,
c) Hausarbeit (15-20 Seiten, ohne Anlagen, Bearbeitungsdauer maximal sechs Wochen),
d) Studienarbeit als umfangreiche praktische oder theoretische Arbeit (z.B. Erhebungen) (15-20 Seiten oder ein vergleichbarer Aufwand bei Arbeiten in anderen Medien).

Besonderheiten Studium / Sonstige

Einen ausführlichen Studienführer mit Studienplänen für alle Bachelor-Programme mit Politik-Anteil finden Sie unter
http://www.politik.uni-bremen.de/downloads/StudienfuehrerBA.pdf

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

s. Zulassung. Generell wird eine große Lesebereitschaft erwartet (auch englischsprachige Fachtexte) und die Auseinandersetzung mit theoretischen Inhalten. Im Vollfach wird darüber hinaus die Bereitschaft erwartet, sich mit statistischen Methoden auseinanderzusetzen.

Ein Selbsttest unter www.politikselbsttest.uni-bremen.de soll Ihnen einen Eindruck von typischen Inhalten und Fragestellungen des Faches geben.

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

Englisch B1
Teilnahme an einem Selbsttest wird empfohlen.

Nachweis Zugangsvoraussetzung

Selbsttest
Studiengangsspezifischer Selbsteinstufungstest zur Einschätzung der individuellen Eignung für das Studium. Die Teilnahme am Selbsttest des Studienfaches müssen Sie bei der Immatrikulation nachweisen. Auf die Studienplatzvergabe hat das Resultat des Selbsttests keine Auswirkung.

Sprachnachweis über Abitur
Die Universität Bremen akzeptiert für den Nachweis der Sprachkompetenz B1 folgende im Abiturzeugnis ausgewiesene Mindestvoraussetzungen.

  • Beim Abitur mit 12 Schuljahren (G8): mind. 6 Jahre Fremdsprachenunterricht fortgeführt bis mind. Ende 11. Klasse.
  • Beim Abitur mit 13 Schuljahren (G9): mind. 7 Jahre Fremdsprachenunterricht fortgeführt bis mind. Ende 12. Klasse.

Sind die Mindestvoraussetzungen nicht erfüllt, ist der Nachweis der Sprachkompetenz über Sprachtest bzw. Sprachzertifikat zu erbringen. Der Nachweis über Leistungen aus dem Abitur wird nur für die Bewerbung an der Universität Bremen anerkannt.
Sind im Abiturzeugnis für eine Fremdsprache zwei Sprachniveaus angegeben, wird das niedrigere Sprachniveau anerkannt.

Sprachnachweis über Zertifikat
Eine Übersicht über den Nachweis von Fremdsprachenkenntnissen über Zertifikate entnehmen Sie bitte der Homepage des FZHB.

Zulassung

für höhere Semester

Zulassungsbeschränkt als Lehramtsoptionsfach mit dem Berufsziel Gymnasium und Oberschule, sonst zulassungsfrei


Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.01. zum Sommersemester
  • 15.07. zum Wintersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

SoSe und WiSe

FORMALIA

Studienform

Grundständiger Studiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Vollfach + Profilfach + Komplementärfach + Lehramtsoptionsfach

Studierbar für Schulformen

Gymnasien und Oberschulen + Berufsbildende Schulen

Abschluss

Bachelor

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
180CP
Profilfach
120CP
Komplementärfach
60CP
Komplementärfach
72CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

6 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 321,42 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung

FORSCHUNG UND LEHRE

Fachgebiete

Europastudien, Vergleichende Politikwissenschaft, Internationale Beziehungen, Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland, Sozialpolitik, Wahlen- und Parteienforschung, Politikfeldanalyse, Politische Theorie, Politikwissenschaft und ihre Didaktik, schulische und außerschulische politische Jugend- und Erwachsenenbildung.

Lehrende

9 Professoren und 2 Professorinnen im Fach Politikwissenschaft sowie
zahlreiche wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, die über DFG-Projekte und Exzellenzinitiative finanziert werden, aus der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS), dem politikwissenschaftlichen Forschungsinstitut InIIS und der interdisziplinären Forschungseinrichtung mit politikwissenschaftlicher Beteiligung SOCIUM sowie dem Didaktikzentrum ZeDiS.

Studierende

335 Studentinnen
432 Studenten

(Stand: 5.12.2016)

KONTAKT UND BERATUNG

Homepage des Studiengangs

Studentische Interessenvertretung

Studierendenvertretung/Studiengangsausschuss (StugA) Politik
E-Mail: stugapol(at)uni-bremen.de

politik.stugen.uni-bremen.de

Studienfachberatung

Betina da Rocha
Gebäude: GW2, Raum: B 2370
E-Mail: darocha(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421/218-67401

Für BA-Studierende mit außerschulischem Berufsziel:

Sprechzeit nach Vereinbarung per E-mail/Telefon: Mo nachmittag, Di ganztägig und Fr vormittag

Prof. Dr. Andreas Klee
Gebäude: FVG, Raum: M 1210
E-Mail: aklee(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-56700

Für Politik-Studierende mit Berufsziel Lehramt:

Sprechstunde siehe:

www.uni-bremen.de/zedis/ueber-uns/mitglieder/prof-dr-andreas-klee.html

Praxisbüro

Betina da Rocha
Gebäude: GW2, Raum: B 2370
E-Mail: darocha(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421/218-67401

Für BA-Studierende mit außerschulischem Berufsziel:

Sprechzeit nach Vereinbarung per E-mail/Telefon: Mo nachmittag, Di ganztägig und Fr vormittag

Birgit Ennen
Gebäude: GW2
E-Mail: bennen(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-67309

Stand der Informationen

30.10.2017
Beschreibung des Faches

BESCHREIBUNG DES FACHES

Die zentralen Gegenstände der Politikwissenschaft sind politische Institutionen wie Regierung, Parlament, Justiz, Parteien, Verwaltung oder internationale Organisationen, Verwaltung (polity), die Interessenkonflikte und Machtmechanismen, die politische Prozesse bestimmen (politics) und die politischen Inhalte und Programme in einzelnen Politikfeldern (policy). Auf der Vermittlungsebene kommt zudem die Politische Bildung zum Tragen. Ziel des Studiengangs ist es, den Studierenden umfassende wissenschaftliche und berufsfeldbezogen anwendbare Kenntnisse von Politikfeldern (z.B. Sozialpolitik, Umweltpolitik, Europapolitik), politischen Institutionen und politischen Prozessen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene zu vermitteln. Besondere Schwerpunkte in Bremen sind Internationale Beziehungen, Europäische Integration und Sozialpolitik.

Berufswege und Weiterqualifizierung

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Das Studium vermittelt nicht nur Kenntnisse über die Funktionsweise von politischen Institutionen und Willensbildungsprozessen, sondern auch die Fähigkeit, sich schnell in neue Sachverhalte einzuarbeiten und diese nach außen hin schriftlich und mündlich wissenschaftlich fundiert darzustellen. Diese Fähigkeit wird vor allem in Zusammenhang mit dem Gesetzgebungsprozess benötigt. Entscheider*innen im Bereich der Exekutive (Ministerien, Behörden, Verwaltung) und im Bereich der Legislative (Abgeordnete von der kommunalen bis zur EU-Ebene) benötigen oft einen schnellen Überblick über den Sachstand in einem Politikfeld. Ein ähnlicher Bedarf herrscht im weiten Feld der politischen Interessenvertretung (nationale und internationale NGOs, Verbände, Vereine) und Politikberatung (Stiftungen, Think Tanks, Institute). Oft ist es auch wichtig, politische Entscheidungen und Strukturen gegenüber der Öffentlichkeit vermitteln, was wiederum breite Beschäftigungsmöglichkeiten im Bereich der Medien und der Politischen Bildung eröffnet. In der Wirtschaft findet man Sozialwissenschaftler*innen z. B. auch im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Unternehmensberatung oder Personalbereich.
Den Absolvent*innen wird damit der Zugang zu unterschiedlichen Berufsbereichen in den drei Schlüsselsektoren moderner Gesellschaften ermöglicht werden: Staat, Ökonomie und Zivilgesellschaft.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Das Studienfach qualifiziert nach dem Abschluss eines entsprechenden Master of Education-Studiengangs und eines Referendariats für folgende Lehrämter:

  • Gymnasien und Oberschulen
  • Berufsbildende Schulen

Zum Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen finden Sie hier mehr Informationen.

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines wissenschaftlichen Masterstudiums in den Disziplinen:

- Politikwissenschaft
- Sozialpolitik
- International Relations: Global Governance and Social Theory (in Kooperation mit der Jacobs University Bremen)
- Anwendungsorientierter interdisziplinärer MA-Studiengang unter Beteiligung der Politikwissenschaft: Master Komplexes Entscheiden (Professional Public Decisionmaking)

- Für 2-Fächer-Bachelor mit Lehramtsoption: Master of Education

Um die Lehrbefähigung für öffentliche Schulen zu erreichen, folgt ein Aufbaustudium mit dem Abschluss "Master of Education" (M.Ed) und ein 18-monatiges Referendariat, das mit dem zweiten Staatsexamen abschließt.

Studieninhalte und Fächerkombinationen

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Fächerkombination außerschulisches Berufsfeld

Grundsätzlich können Studienanfänger/innen alle von der Universität Bremen angebotenen Profil- und Komplementärfächer kombinieren.

Der Studiengang gibt keine besondere Kombinationsempfehlung.

Informationen zu möglichen Überschneidungen im Lehrangebot der Fächer finden Sie hier.

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Der Studiengang (Vollfach) umfasst neben Politikwissenschaft Einführungen in Rechtswissenschaft und Wirtschaftswissenschaft und Methoden der empirischen Sozialforschung. Die politikwissenschaftlichen Studiengebiete beinhalten eine Einführung in die Sozialwissenschaften und das Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland, Politische Theorie, Internationale Beziehungen, Vergleichende Politikwissenschaft und Europäische Integration sowie Politikfeldanalyse.

Beim Zwei-Fächer-Bachelor Lehramt Gymnasium/Oberschule kommt ein Schwerpunkt Fachdidaktik hinzu. Der Zwei-Fach-Bachelor kann auch mit außerschulischen Berufsziel studiert werden. Die Fachdidaktik wird in diesem Fall durch ein außerschulisches Praktikum und Studieninhalte nach Wahl oder weitere Praktika in General Studies ersetzt. Die empirische Methodenausbildung entfällt im 2-Fächer-Bachelor im Gegensatz zum Vollfach.

Studienverlaufsplan

Dieses Fach ist wählbar im
Fachwissenschaftlichen Profil (außerschulisches Berufsziel):
Ein-Fach-Bachelor: Vollfach.
Zwei-Fächer-Bachelor: Profilfach und Komplementärfach
Lehramt Gymnasium/Oberschule 1./2. Unterrichtsfach
Detaillierte Studienverlaufspläne finden Sie für alle Studienvarianten unter http://www.politik.uni-bremen.de/downloads/StudienfuehrerBA.pdf

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Ein-Fach-Bachelor/Vollfach:
Pflichtbereich: Einführung in politikwissenschaftliche Grundlagen in der ersten Studienphase einschließlich benachbarter Disziplinen und Methoden.

Pol-M 1: Sozialwissenschaftliches Grundstudium
Pol-M 2: Politische Theorie
Pol-M 3: Internationale Beziehungen
Pol-M 4: Europäische Integration
Pol-M 5: Politikfeldanalyse
Pol-M 6: Vergleichende Politikwissenschaft
Pol-M 7: Politikwissenschaft, Recht und Wirtschaft
Pol-M 8: Einführung in das politikwissenschaftliche Arbeiten
Soz-STM 1: Statistik/Methoden I
Soz-STM 2: Statisitk/Methoden II
Zweimonatiges Pflichtpraktikum

Wahlpflichtbereich: Ausbau politikwissenschaftlicher Kenntnisse in der zweiten Studienphase
Die sechs politikwissenschaftlichen Kernmodule Pol-M 1 - 6 werden in den folgenden fünf Wahlpflicht-Modulen vertieft, von denen drei abgeschlossen werden müssen:

Modul Pol M-10: Politische Theorien moderner Gesellschaften (Vertiefung Pol-M2)
Modul Pol M-11: Internationale Politik (Vertiefung Modul Pol-M3)
Modul Pol M-12: Vergleichende Systemanalyse und europäische Politik (Vertiefung Pol-M4 und Pol-M6)
Modul Pol M-13: Staatsaufgaben (Vertiefung Pol-M5)
Modul Pol M-14: Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland (Vertiefung Pol-M1)

Zwei-Fächer-Bachelor
Wird der Zwei-Fächer-Bachelor mit fachwissenschaftlichem Profil/außerschulischem Berufsziel studiert, so kann Politikwissenschaft als Profilfach (2/3 Studienanteil = 120 CP) oder Komplementärfach (1/3 Studienanteil=60 CP) studiert werden.

Unterschied Profilfach zum Vollfach-Studium:
Im Profilfach entfällt der verpflichtende Besuch der beiden Statistik/Methoden-Module, ansonsten sind die für das Vollfach genannten Pflicht- und Wahlpflichtmodule in etwas geringerem Umfang auch Bestandteil des Profilfachs im Zwei-Fächer-Bachelor. Wer an der Universität Bremen einen politikwissenschaftlichen Master mit außerschulischem Berufsziel anschließen möchte, sollte im Verlauf des Zwei-Fächer-Bachelors dennoch Statistik/Methoden-Kenntnisse im Umfang von mindestens 6 CP erwerben. Ebenso wie im Vollfach ist ein achtwöchiges Praktikum verpflichtend. Der fachübergreifende General Studies-Bereich ist zugunsten des Komplementärfaches deutlich reduziert (15 CP statt 42 CP im Vollfach). Näheres zum General Studies-Bereich s. unten. Zum Pflichtbereich zählt auch die Bachelorarbeit im Umfang von 12 CP. Der Wahlpflichtbereich ist inhaltlich deckungsgleich mit dem Vollfach, wird aber lediglich im Umfang von 24 CP statt 27 CP im Vollfach besucht.


Komplementärfach und Unterrichtsfach Lehramt Gymnasium/Oberschule im Umfang von 60 CP

Komplementärfach- und Lehramtsstudierende absolvieren im Pflichtbereich weitgehend die gleichen einführenden Module wie im Voll- und Profilfach. Der Wahlpflichtbereich (Pol-M 10 - 14) ist hingegen deutlich reduziert: 9 CP im Komplementärfach und im Lehramt. Lehramtsstudierende studieren neben dem zweiten Unterrichtsfach ergänzend fachdidaktische, erziehungswissenschaftliche und schulpraktische Module im Umfang von 60 CP, davon 12 CP Fachdidaktik. Im Unterschied zum Komplementärfach besuchen sie die Einführung in das politikwissenschaftlichen Arbeiten (Pol-M8), wo in die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens eingeführt wird. (Bei Komplementärfach-Studierenden ist die Erwartung, dass sie in ihrem Profilfach in diese Techniken eingeführt werden.) Die Bachelorarbeit kann nicht im Komplementärfach geschrieben werden. Lehramtsstudierende können wählen, ob sie die Bachelorarbeit in ihrem ersten oder zweiten Unterrichtsfach schreiben.

Detaillierte Verlaufspläne für die verschiedenen politikwissenschaftlichen Studienprogramme finden Sie unter http://www.politik.uni-bremen.de/downloads/StudienfuehrerBA.pdf

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Mit den Begriffen Vorlesung (V), Seminar (S), Übung (Ü) und Tutorium (T) werden verschiedene Veranstaltungstypen bezeichnet.
Vorlesungen (V) sind Veranstaltungen, in denen eine Dozentin oder ein Dozent größtenteils referiert und Studierende hauptsächlich zuhören. In den Einführungsvorlesungen der Module wird versucht, den Studienbereich in seiner ganzen Breite vorzustellen und so einen umfassenden Eindruck von den möglichen Fragestellungen und Erkenntnissen der Politikwissenschaft zu vermitteln. Die Vorlesungen werden häufig durch Übungen ergänzt, in denen einzelne Themen und Fragen aus der Vorlesung in kleineren Gruppen aufgegriffen und vertiefend diskutiert werden. Vorlesungen und Übungen gehören üblicherweise zusammen und sind nicht einzeln zu belegen.
Seminare sind im Vergleich zu den Vorlesungen viel mehr auf Beteiligung der Studierenden angelegt. Studierende übernehmen Referate zum Seminarthema. In einem Lehrgespräch werden die Themen des Seminars diskutiert.
Tutorien sind von erfahrenen Studierenden geleitete Veranstaltungen, die zur Vertiefung der Inhalte von Vorlesungen und Seminaren dienen.
Im Bachelor Politikwissenschaft werden den Studierenden in den ersten Semestern in Überblicksvorlesungen Einführungen in die wichtigsten Teilgebiete der Politikwissenschaft gegeben. Diese Kenntnisse werden in der zweiten Hälfte des Studiums exemplarisch in Seminaren mit Referaten und Hausarbeiten vertieft.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Im Voll-, Profil- und Komplementärfach ist eine fachliche Vertiefung in den Wahlpflicht-Modulen Pol-M 10 - 14 möglich, überfachlich sind im General Studies-Bereich individuelle Schwerpunktsetzungen möglich. Im Lehramtsstudium bestehen Vertiefungsmöglichkeiten im Wahlpflichtbereich (Pol-M 10 - 14) oder in der Vergleichenden Politikwissenschaft (Pol-M 6a).

General Studies

General Studies sind berufsfeldbezogene Studienanteile und ergänzen das fachliche Studium des Vollfachs (oder Profilfachs). Sie umfassen zwischen 10 und 25 % des Studiums und vermitteln Studientechniken und Schlüsselqualifikationen für einen Beruf im außerschulischen Bereich.

Ein-Fach-Bachelor: In den General Studies geht es um den Erwerb anwendungs- und berufsbezogener Kenntnisse. Hier können geistes-, rechts- und sozialwissenschaftliche Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der Bremer Hochschulen und der Universität Oldenburg mit dem Ziel der individuellen Spezialisierung und Profilbildung besucht oder auch Praktika und Sprachkurse absolviert werden. Werden in General Studies benotete Leistungen erbracht, fließen sie in die B.A.- Abschlussnote ein. Gesamtumfang der General Studies im Vollfach: 42 CP (ohne Praktikum).
Zwei-Fächer-Bachelor: Für das Profilfach gilt das Gleiche wie für den den Ein-Fach-Bachelor. Gesamtumfang der General Studies: 27 CP einschließlich 12 CP für ein zweimonatiges Pflichtpraktikum.

Fachdidaktik

Nur Lehramtsoption:
Pol-FD 1: Grundlagen der Politikdidaktik 1+2 (3. und 4. Semester): 6 CP
Pol-FD 2: Politisches Lernen in Theorie und Praxis (5. und 6. Semester): 6 CP

Erziehungswissenschaft

In Erziehungswissenschaft werden allgemeine erziehungswissenschaftliche sowie schulpädagogisch-didaktische Grundlagen vermittelt. Damit verbunden ist das Orientierungspraktikum: Es dient dazu, erste pädagogische und unterrichtspraktische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und so die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen werden fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen vermittelt, beispielsweise Methoden- und Kommunikationskompetenz. Pflicht innerhalb der Schlüsselqualifikationen ist an der Uni Bremen der „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“. Je nach angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf diesen Bereich.

In Erziehungswissenschaft werden allgemeine erziehungswissenschaftliche sowie schulpädagogisch-didaktische Grundlagen vermittelt. Damit verbunden ist das Orientierungspraktikum: Es dient dazu, erste pädagogische und unterrichtspraktische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und so die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen werden fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen vermittelt, beispielsweise Methoden- und Kommunikationskompetenz. Pflicht innerhalb der Schlüsselqualifikationen ist an der Uni Bremen der „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“. Je nach angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf diesen Bereich.

Profilbereich

s. General Studies.

Praktikum

Ein-Fach-Bachelor
Während des Studiums ist ein zweimonatiges Praktikum vorgeschrieben, das möglichst in einem angestrebten Berufsfeld absolviert werden sollte. Darüber hinaus können im Rahmen der General Studies zusätzliche freiwillige Praktika angerechnet werden. Die Anerkennung von Praktika in einschlägigen Berufsfeldern vor Studienbeginn ist auf Antrag möglich.

Zwei-Fächer-Bachelor

Außerschulischer Zwei-Fächer-BA/Profilfach: ein zweimonatiges außerschulisches Praktikum. Darüber hinaus können für General Studies zusätzliche freiwillige Praktika angerechnet werden.

Fremdsprachenkenntnisse

Wird die Bachelorarbeit in Politikwissenschaft geschrieben, müssen bei der Anmeldung dem Prüfungsamt Englischkenntnisse nachgewiesen werden: a) Entweder ein vom Fremdsprachenzentrum anerkannter Nachweis von Englischkenntnissen auf B2-Niveau gemäß europäischem Referenzrahmen oder b) eine englischsprachige Prüfungsleistung in einem englischsprachigem Seminar des Wahlpflichtbereichs (Bescheinigung durch die Lehrperson).

Auslandssemester

Ein Auslandsstudium ist nicht verpflichtend, wird jedoch vom Studiengang empfohlen. Günstigster Zeitpunkt für ein Auslandssemester ist erfahrungsgemäß das 5. Semester, das im Vollfach als Mobilitätsfenster gestaltet ist. Ergänzend zum International Office der Universität (http://www.uni-bremen.de/international) unterstützt das Internationale Büro des Fachbereichs 08 ein Auslandsstudium insbesondere im EU-Bereich (http://www.fb8.uni-bremen.de/internationales-buero). Dort finden Sie auch eine Übersicht, zu welchen Hochschulen Partnerschaftsbeziehungen bestehen. Pro Jahr nehmen 20-30 Studierende am Erasmus-Programm zum Austausch mit europäischen Partnerhochschulen teil, eine im Universitätsvergleich außergewöhnlich hohe Anzahl: Übersicht über Erasmus-Partnerhochschulen:
http://www.politik.uni-bremen.de/ccm/navigation/international/student-mobility/erasmus-kooperationen/

Informationen zu Auslandspraktika sind beim International Office und beim Career Center der Universität erhältlich (www.uni-bremen.de/career-center).

Prüfungen und Prüfungsformen

Je nach Umfang werden drei Arten von Prüfungen unterschieden:
1. Kleine Prüfungsleistungen (KPL) können sein:
a) Kurzessay (3-4 Seiten),
b) Mündliches Kurzreferat im Umfang von 10 Minuten im Rahmen einer Lehrveranstaltung auf der Grundlage eines Thesenpapiers (1-2 Seiten),
c) Kurzklausur mit einer Dauer von 45 Minuten,
d) Kontinuierliches Bearbeiten von Übungsaufgaben
e) Protokoll (3-4 Seiten).

2. Mittlere Prüfungsleistungen (MPL) können sein:
a) Mündliches Referat (15 Minuten) und dazu eine schriftliche Ausarbeitung (5 Seiten),
b) Essay oder Argumentationspapier zur systematischen Entwicklung eines Arguments (8-10 Seiten),
c) Hausarbeit (8-10 Seiten, Bearbeitungsdauer maximal sechs Wochen),
d) Klausur mit einer Dauer von 90 Minuten,
e) Take-Home-Examination (Hausklausur) als selbständige Bearbeitung eines Themas innerhalb von zwei Wochen (max. 10 Seiten).

3. Große Prüfungsleistungen (GPL) können sein:
a) Mündliche Prüfung (20-30 Minuten),
b) Klausur mit einer Dauer von 120 Minuten,
c) Hausarbeit (15-20 Seiten, ohne Anlagen, Bearbeitungsdauer maximal sechs Wochen),
d) Studienarbeit als umfangreiche praktische oder theoretische Arbeit (z.B. Erhebungen) (15-20 Seiten oder ein vergleichbarer Aufwand bei Arbeiten in anderen Medien).

Besonderheiten Studium / Sonstige

Einen ausführlichen Studienführer mit Studienplänen für alle Bachelor-Programme mit Politik-Anteil finden Sie unter
http://www.politik.uni-bremen.de/downloads/StudienfuehrerBA.pdf

Bewerbung und Zulassung

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

s. Zulassung. Generell wird eine große Lesebereitschaft erwartet (auch englischsprachige Fachtexte) und die Auseinandersetzung mit theoretischen Inhalten. Im Vollfach wird darüber hinaus die Bereitschaft erwartet, sich mit statistischen Methoden auseinanderzusetzen.

Ein Selbsttest unter www.politikselbsttest.uni-bremen.de soll Ihnen einen Eindruck von typischen Inhalten und Fragestellungen des Faches geben.

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

Englisch B1
Teilnahme an einem Selbsttest wird empfohlen.

Nachweis Zugangsvoraussetzung

Selbsttest
Studiengangsspezifischer Selbsteinstufungstest zur Einschätzung der individuellen Eignung für das Studium. Die Teilnahme am Selbsttest des Studienfaches müssen Sie bei der Immatrikulation nachweisen. Auf die Studienplatzvergabe hat das Resultat des Selbsttests keine Auswirkung.

Sprachnachweis über Abitur
Die Universität Bremen akzeptiert für den Nachweis der Sprachkompetenz B1 folgende im Abiturzeugnis ausgewiesene Mindestvoraussetzungen.

  • Beim Abitur mit 12 Schuljahren (G8): mind. 6 Jahre Fremdsprachenunterricht fortgeführt bis mind. Ende 11. Klasse.
  • Beim Abitur mit 13 Schuljahren (G9): mind. 7 Jahre Fremdsprachenunterricht fortgeführt bis mind. Ende 12. Klasse.

Sind die Mindestvoraussetzungen nicht erfüllt, ist der Nachweis der Sprachkompetenz über Sprachtest bzw. Sprachzertifikat zu erbringen. Der Nachweis über Leistungen aus dem Abitur wird nur für die Bewerbung an der Universität Bremen anerkannt.
Sind im Abiturzeugnis für eine Fremdsprache zwei Sprachniveaus angegeben, wird das niedrigere Sprachniveau anerkannt.

Sprachnachweis über Zertifikat
Eine Übersicht über den Nachweis von Fremdsprachenkenntnissen über Zertifikate entnehmen Sie bitte der Homepage des FZHB.

Zulassung

für höhere Semester

Zulassungsbeschränkt als Lehramtsoptionsfach mit dem Berufsziel Gymnasium und Oberschule, sonst zulassungsfrei


Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.01. zum Sommersemester
  • 15.07. zum Wintersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

SoSe und WiSe
Formalia

FORMALIA

Studienform

Grundständiger Studiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Vollfach + Profilfach + Komplementärfach + Lehramtsoptionsfach

Studierbar für Schulformen

Gymnasien und Oberschulen + Berufsbildende Schulen

Abschluss

Bachelor

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
180CP
Profilfach
120CP
Komplementärfach
60CP
Komplementärfach
72CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

6 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 321,42 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Forschung und Lehre

FORSCHUNG UND LEHRE

Fachgebiete

Europastudien, Vergleichende Politikwissenschaft, Internationale Beziehungen, Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland, Sozialpolitik, Wahlen- und Parteienforschung, Politikfeldanalyse, Politische Theorie, Politikwissenschaft und ihre Didaktik, schulische und außerschulische politische Jugend- und Erwachsenenbildung.

Lehrende

9 Professoren und 2 Professorinnen im Fach Politikwissenschaft sowie
zahlreiche wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, die über DFG-Projekte und Exzellenzinitiative finanziert werden, aus der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS), dem politikwissenschaftlichen Forschungsinstitut InIIS und der interdisziplinären Forschungseinrichtung mit politikwissenschaftlicher Beteiligung SOCIUM sowie dem Didaktikzentrum ZeDiS.

Studierende

335 Studentinnen
432 Studenten

(Stand: 5.12.2016)

Kontakt und Beratung

KONTAKT UND BERATUNG

Homepage des Studiengangs

Studentische Interessenvertretung

Studierendenvertretung/Studiengangsausschuss (StugA) Politik
E-Mail: stugapol(at)uni-bremen.de

politik.stugen.uni-bremen.de

Studienfachberatung

Betina da Rocha
Gebäude: GW2, Raum: B 2370
E-Mail: darocha(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421/218-67401

Für BA-Studierende mit außerschulischem Berufsziel:

Sprechzeit nach Vereinbarung per E-mail/Telefon: Mo nachmittag, Di ganztägig und Fr vormittag

Prof. Dr. Andreas Klee
Gebäude: FVG, Raum: M 1210
E-Mail: aklee(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-56700

Für Politik-Studierende mit Berufsziel Lehramt:

Sprechstunde siehe:

www.uni-bremen.de/zedis/ueber-uns/mitglieder/prof-dr-andreas-klee.html

Praxisbüro

Betina da Rocha
Gebäude: GW2, Raum: B 2370
E-Mail: darocha(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421/218-67401

Für BA-Studierende mit außerschulischem Berufsziel:

Sprechzeit nach Vereinbarung per E-mail/Telefon: Mo nachmittag, Di ganztägig und Fr vormittag

Birgit Ennen
Gebäude: GW2
E-Mail: bennen(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-67309

Stand der Informationen

30.10.2017