Gesellschaft & Bildung

Soziologie und Sozialforschung

Master

© Pathathai Chungyam / fotolia.com

Steckbrief

Der Bremer Masterstudiengang "Soziologie und Sozialforschung" zielt darauf ab, die Studierenden für den Bereich der Forschung in Universitäten, öffentlich geförderten Forschungsinstituten sowie für die privatwirtschaftlich organisierte Sozialforschung auszubilden. Neben den hohen Kompetenzen in der Forschungsmethodik erwerben die Studierenden besondere inhaltliche Expertise in den von Ihnen gewählten Themenfeldern, die sie auch für Tätigkeiten in Politik, Verwaltung und einschlägigen Organisationen qualifiziert. Diese Themenfelder sind: mehr » mehr »


Eckdaten

Titel/Abschluss

Master of Arts (M.A.)

Regelstudienzeit

4 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
120CP

Unterrichtssprache

Deutsch

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

zum Wintersemester

Zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle erfolgreichen BewerberInnen zur Verfügung.

Bewerbung bis zum

15.07.

Zulassung für höhere Semester

zum Wintersemester und zum Sommersemester

zulassungsfrei

Bewerbung bis zum

15.07. bzw. 15.01.

Kontakt

Homepage des Studiengangs

BESCHREIBUNG DES FACHES

Der Bremer Masterstudiengang "Soziologie und Sozialforschung" zielt darauf ab, die Studierenden für den Bereich der Forschung in Universitäten, öffentlich geförderten Forschungsinstituten sowie für die privatwirtschaftlich organisierte Sozialforschung auszubilden. Neben den hohen Kompetenzen in der Forschungsmethodik erwerben die Studierenden besondere inhaltliche Expertise in den von Ihnen gewählten Themenfeldern, die sie auch für Tätigkeiten in Politik, Verwaltung und einschlägigen Organisationen qualifiziert. Diese Themenfelder sind:

- Sozialstruktur und Lebensformen

- Bildung, Arbeit und soziale Wohlfahrt

- Stadtentwicklung und Migration

- Soziale Integration und Methodenforschung

- Netzwerkforschung

 

Das Studium umfasst eine Vertiefung der theoretischen Analyse gesellschaftlicher Problemfelder und vor allem eine praktische Ausbildung in der empirischen Sozialforschung, die sie zur Durchführung Ihres eigenen empirischen Projektes befähigt. Dieses Projekt wird über die vier Semester kumulativ entwickelt und mündet am Ende des Studiums in die Masterarbeit. 

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

In der empirischen Sozialforschung zeichnet sich sowohl im Hochschulbereich als auch in außeruniversitären Forschungseinrichtungen ein Bedarf an gut ausgebildeten Studierenden ab, der nicht befriedigend gedeckt werden kann. Es liegt daher nicht nur im Interesse des Instituts für Soziologie, für seine eigenen Forschungsprojekte qualifizierte Mitarbeiter/innen auszubilden, sondern es kann generell auf einen guten bis hervorragenden Arbeitsmarkt für soziologisch-empirisch ausgebildete Masterabsolventen verwiesen werden.
Arbeitsmöglichkeiten ergeben sich sowohl für den Bereich öffentlich geförderter Forschungseinrichtungen wie für die privatwirtschaftlich organisierte Sozialforschung (z.B. Markt- und Meinungsforschung).

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme einer Promotion.

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Das Studium vermittelt vertiefte Kenntnisse standardisierter und nicht-standardisierter Analyseverfahren sowie theoretischer Grundlagen in verschiedenen soziologischen Themenfeldern. Hervorzuheben ist dabei sein Projektcharakter. Studierende lernen die Entwicklung sozialwissenschaftlicher Fragestellungen sowie die Umsetzung dieser Fragestellungen in ein Untersuchungsprogramm. Ferner vermittelt dieser Studiengang den Umgang mit neuen sozialwissenschaftlichen Erhebungs- und Auswertungsverfahren inkl. der dafür vorhandenen Computerprogramme sowie den Umgang mit verschiedenen großen Datensätzen im Rahmen von Sekundäranalysen. Unter Anleitung werden Studierende in die selbständige Durchführung eines kleinen Forschungsvorhabens eingeführt und bei dessen Bearbeitung begleitet. Hierdurch werden sie optimal auf die Anforderungen in der universitären und außeruniversitären Sozialforschung vorbereitet.
Die Absolventinnen und Absolventen werden nicht nur in die Lage versetzt, aktuelle gesellschaftliche Problemfelder zu erkennen und einzuschätzen, sondern auch empirisch-wissenschaftlich adäquat zu bearbeiten.
Die Beschäftigungsbefähigung wird durch die anwendungsbezogene Forschungsarbeit im Rahmen des Studiengangs erhöht.
Des Weiteren besteht im Rahmen des Masterstudiengangs Soziologie und Sozialforschung die Möglichkeit zu einer interdisziplinär und europäisch ausgerichteten Schwerpunktbildung im Bereich European Labour Studies. Hierbei handelt es sich um ein Angebot mit Auslandsstudium an einer von zwölf europäischen Partneruniversitäten mit dem Ziel, bereits erworbene Fähigkeiten und Kompetenzen um eine internationale Profilbildung zu erweitern.
Darüber hinaus eröffnet das Masterprogramm interessierten Studierenden die Möglichkeit zur anschließenden Promotion am Institut für Soziologie oder eines Promotionsstudiums an der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS). Das wird vor allem dadurch gewährleistet, dass die soziologischen Schwerpunktfelder, die an der BIGSS angeboten werden, mit den Schwerpunkten, die im Master studiert werden können, korrespondieren. Dazu gehören auf Seiten der BIGSSS die Themenbereiche „Social Integration and the Welfare State“, „Attitude Formation, Value Change and Intercultural Communication“ und „Life Course and Lifespan Dynamics“ mit ihrem vielfältigen Spektrum an Themen. Neben dieser inhaltlichen Korrespondenz fördert der Masterstudiengang durch seine Projektorientierung die Erfolgschancen der Studierenden bei der BIGSSS – wie auch bei anderen Graduiertenprogrammen. Die Studierenden erlernen dabei zum Beispiel auch relevante Textformen zu erstellen, wie die des Forschungsberichts oder des Prospectus, der eine wesentliche Grundlage für eine erfolgreiche Bewerbung ist.

Studienverlaufsplan

Das erste Semester beginnt mit einem zweiwöchigen Vorbereitungsmodul. Dieses Blockseminar bietet eine inhaltliche Einführung in die Schwerpunktbereiche des Studiengangs sowie einen Überblick der Verfahren standardisierter und nicht-standardisierter Datenanalyse. Das Modul "Sozialer Wandel in modernen Gesellschaften" im ersten Semester führt in die theoretischen und empirischen Grundlagen einer am Lebenslauf orientierten Analyse gesellschaftlichen Wandels in modernen Gesellschaften ein und nimmt dabei Bezug auf die fünf Schwerpunkte des Master-Studiengangs. Das methodische Einführungsmodul "Quantitative oder qualitative Methoden und Datenanalyse" vermittelt die Grundlagen etablierter fortgeschrittener Methoden und Auswertungsverfahren sozialwissenschaftlicher Forschung.

Im zweiten Semester können sich die Studierenden für einen Schwerpunktbereich entscheiden. Zur Auswahl stehen in diesem Wahlpflichtbereich: ‚Sozialstruktur und Lebensformen‘, ‚Bildung, Arbeit und soziale Wohlfahrt‘, ‚Stadtentwicklung und Migration‘, ‚Soziale Integration und Methodenforschung‘ sowie ‚Netzwerkforschung‘. Im Rahmen eines Vertiefungsmoduls werden theoretische Grundlagen und der Stand der Forschung in dem jeweils ausgewählten Forschungsfeld erarbeitet sowie die Forschungsfrage für das eigene Forschungsprojekt entwickelt. Ergänzt wird die inhaltliche Vertiefungs- und Spezialisierungsphase durch ein methodisches Vertiefungsmodul, welches fortgeschrittene Verfahren der Datenanalyse vermittelt.

Im dritten Semester können sich die Studierenden unter Verwendung der bisher vermittelten Kenntnisse und Fertigkeiten ihrer praktischen empirischen Forschungsarbeiten widmen. Im Modul "Forschungspraktikum" werden die Studierenden in der Vorbereitung, Konzeption und Durchführung des eigenen empirischen Forschungsprojekts begleitet.

Das vierte Semester ist der Abfassung der Masterthesis und dem Abschlusskolloquium vorbehalten.

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Pflichtbereich 51 CP
Wahlpflichtbereich 46 CP
Wahlbereich 23 CP

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

- Vorlesungen
- Übungen
- Seminare
- Arbeitsvorhaben
- Kolloquien
- Forschungspraktikum

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Die Studierenden können im Wahlpflichtbereich einen dieser angebotenen Schwerpunktbereiche wählen:

- Sozialstruktur und Lebensformen
- Bildung, Arbeit und soziale Wohlfahrt
- Stadtentwicklung und Migration
- Soziale Integration und Methodenforschung
- Netzwerkforschung

Fremdsprachenkenntnisse

Englischkenntnisse, die mindestens dem Niveau B2 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entsprechen.

Prüfungen und Prüfungsformen

Die Prüfungen finden modulbegleitend statt. Modulprüfungen können in folgenden Formen durchgeführt werden:
- schriftliche Arbeit unter Aufsicht (Klausur),
- Mündliche Prüfung,
- Mündliches Referat mit schriftlicher Ausarbeitung,
- Prospectus (Hausarbeit)
- Forschungsbericht und Präsentation (Studienarbeit).

Das Studium endet mit der Master-Thesis.

Besonderheiten Studium / Sonstige

Intensive Betreuung der Studierenden durch die Dozierenden des Studienganges.

Das Institut verfügt über Spezialsoftware zur fortgeschrittenen Datenanalyse und es stehen die bedeutsamsten nationalen und internationalen Datensätze für Sekundäranalysen zur Verfügung.

Auslandsstudium:
Im Rahmen des Masterstudiengangs Soziologie und Sozialforschung gibt es die Möglichkeit zu einer interdisziplinär und europäisch ausgerichteten Spezialisierung im Bereich Arbeit und Industrielle Beziehungen („European Labour Studies“). Hierbei handelt es sich um ein Angebot mit Auslandsstudium an einer von zwölf europäischen Partneruniversitäten mit dem Ziel, bereits erworbene Fähigkeiten und Kompetenzen gezielt um ein internationales Profil im Bereich der Arbeitsmarktforschung zu erweitern. Diese Profilbildung wird in der Urkunde des Masterabschlusses ausgewiesen. Darüber hinaus erhalten Studierende, die erfolgreich das Auslandsstudium absolvieren, das internationale Zertifikat „Master Européen en Sciences du Travail“ (MEST), welches von der Universität Louvain in Belgien (UCL) ausgestellt wird.

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

1. Ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss in einem sozialwissenschaftlichen Studiengang oder einem als gleichwertig anerkannten Studiengang mit Studienleistungen im Umfang von mindestens 180 Leistungspunkten (Credit Points=CP) nach dem European Credit Transfer System (ECTS) oder äquivalenten Leistungen.

2. Gute Kenntnisse in Methoden der empirischen Sozialforschung sowie in deskriptiver, schließender und multivariater Statistik, die durch benotete Prüfungsleistungen in Lehrveranstaltungen mit entsprechendem Inhalt und mit insgesamt 30 Leistungspunkten (Credit Points=CP) nach dem European Credit Transfer System (ECTS) nachgewiesen werden.

3. Englischkenntnisse, die mindestens dem Niveau B2 des Euorpäischen Refernzrahmens für Sprachen entsprechen.

4. Ein Motivationsschreiben, dass das besondere Interesse am Studiengang „Soziologie und Sozialforschung“ begründet.

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Zulassungsordnung

Zulassung

für Studienanfänger

Zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle erfolgreichen BewerberInnen zur Verfügung.


für höhere Semester

zulassungsfrei


Bewerbung über

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.07. zum Wintersemester
  • 15.01. zum Sommersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

WiSe und SoSe

FORMALIA

Studienform

Aufbaustudiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Vollfach

Abschluss

Master

Titel/Abschluss

Master of Arts (M.A.)

Regelstudienzeit

4 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
120CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

4 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 321,42 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Zulassungsordnung

FORSCHUNG UND LEHRE

Lehrende

6 Professoren und 3 Professorinnen im Fach Soziologie 
Wissenschaftliche Mitarbeitende,
Lektorinnen und Lektoren

Studierende

insgesamt 112 Studierende

im ersten Fachsemester beginnen ca. 20 und 35 Studierende das Masterstudium

KONTAKT UND BERATUNG

Homepage des Studiengangs

Studienfachberatung

Prof. Dr. Johannes Huinink
Gebäude: GW2, Raum: Unicom-Gebäude 9
E-Mail: huinink(at)uni-bremen.de
Telefon: +49 (0)421 218 67340

Stand der Informationen

02.11.2017
Beschreibung des Faches

BESCHREIBUNG DES FACHES

Der Bremer Masterstudiengang "Soziologie und Sozialforschung" zielt darauf ab, die Studierenden für den Bereich der Forschung in Universitäten, öffentlich geförderten Forschungsinstituten sowie für die privatwirtschaftlich organisierte Sozialforschung auszubilden. Neben den hohen Kompetenzen in der Forschungsmethodik erwerben die Studierenden besondere inhaltliche Expertise in den von Ihnen gewählten Themenfeldern, die sie auch für Tätigkeiten in Politik, Verwaltung und einschlägigen Organisationen qualifiziert. Diese Themenfelder sind:

- Sozialstruktur und Lebensformen

- Bildung, Arbeit und soziale Wohlfahrt

- Stadtentwicklung und Migration

- Soziale Integration und Methodenforschung

- Netzwerkforschung

 

Das Studium umfasst eine Vertiefung der theoretischen Analyse gesellschaftlicher Problemfelder und vor allem eine praktische Ausbildung in der empirischen Sozialforschung, die sie zur Durchführung Ihres eigenen empirischen Projektes befähigt. Dieses Projekt wird über die vier Semester kumulativ entwickelt und mündet am Ende des Studiums in die Masterarbeit. 

Berufswege und Weiterqualifizierung

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

In der empirischen Sozialforschung zeichnet sich sowohl im Hochschulbereich als auch in außeruniversitären Forschungseinrichtungen ein Bedarf an gut ausgebildeten Studierenden ab, der nicht befriedigend gedeckt werden kann. Es liegt daher nicht nur im Interesse des Instituts für Soziologie, für seine eigenen Forschungsprojekte qualifizierte Mitarbeiter/innen auszubilden, sondern es kann generell auf einen guten bis hervorragenden Arbeitsmarkt für soziologisch-empirisch ausgebildete Masterabsolventen verwiesen werden.
Arbeitsmöglichkeiten ergeben sich sowohl für den Bereich öffentlich geförderter Forschungseinrichtungen wie für die privatwirtschaftlich organisierte Sozialforschung (z.B. Markt- und Meinungsforschung).

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme einer Promotion.

Studieninhalte und Fächerkombinationen

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Das Studium vermittelt vertiefte Kenntnisse standardisierter und nicht-standardisierter Analyseverfahren sowie theoretischer Grundlagen in verschiedenen soziologischen Themenfeldern. Hervorzuheben ist dabei sein Projektcharakter. Studierende lernen die Entwicklung sozialwissenschaftlicher Fragestellungen sowie die Umsetzung dieser Fragestellungen in ein Untersuchungsprogramm. Ferner vermittelt dieser Studiengang den Umgang mit neuen sozialwissenschaftlichen Erhebungs- und Auswertungsverfahren inkl. der dafür vorhandenen Computerprogramme sowie den Umgang mit verschiedenen großen Datensätzen im Rahmen von Sekundäranalysen. Unter Anleitung werden Studierende in die selbständige Durchführung eines kleinen Forschungsvorhabens eingeführt und bei dessen Bearbeitung begleitet. Hierdurch werden sie optimal auf die Anforderungen in der universitären und außeruniversitären Sozialforschung vorbereitet.
Die Absolventinnen und Absolventen werden nicht nur in die Lage versetzt, aktuelle gesellschaftliche Problemfelder zu erkennen und einzuschätzen, sondern auch empirisch-wissenschaftlich adäquat zu bearbeiten.
Die Beschäftigungsbefähigung wird durch die anwendungsbezogene Forschungsarbeit im Rahmen des Studiengangs erhöht.
Des Weiteren besteht im Rahmen des Masterstudiengangs Soziologie und Sozialforschung die Möglichkeit zu einer interdisziplinär und europäisch ausgerichteten Schwerpunktbildung im Bereich European Labour Studies. Hierbei handelt es sich um ein Angebot mit Auslandsstudium an einer von zwölf europäischen Partneruniversitäten mit dem Ziel, bereits erworbene Fähigkeiten und Kompetenzen um eine internationale Profilbildung zu erweitern.
Darüber hinaus eröffnet das Masterprogramm interessierten Studierenden die Möglichkeit zur anschließenden Promotion am Institut für Soziologie oder eines Promotionsstudiums an der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS). Das wird vor allem dadurch gewährleistet, dass die soziologischen Schwerpunktfelder, die an der BIGSS angeboten werden, mit den Schwerpunkten, die im Master studiert werden können, korrespondieren. Dazu gehören auf Seiten der BIGSSS die Themenbereiche „Social Integration and the Welfare State“, „Attitude Formation, Value Change and Intercultural Communication“ und „Life Course and Lifespan Dynamics“ mit ihrem vielfältigen Spektrum an Themen. Neben dieser inhaltlichen Korrespondenz fördert der Masterstudiengang durch seine Projektorientierung die Erfolgschancen der Studierenden bei der BIGSSS – wie auch bei anderen Graduiertenprogrammen. Die Studierenden erlernen dabei zum Beispiel auch relevante Textformen zu erstellen, wie die des Forschungsberichts oder des Prospectus, der eine wesentliche Grundlage für eine erfolgreiche Bewerbung ist.

Studienverlaufsplan

Das erste Semester beginnt mit einem zweiwöchigen Vorbereitungsmodul. Dieses Blockseminar bietet eine inhaltliche Einführung in die Schwerpunktbereiche des Studiengangs sowie einen Überblick der Verfahren standardisierter und nicht-standardisierter Datenanalyse. Das Modul "Sozialer Wandel in modernen Gesellschaften" im ersten Semester führt in die theoretischen und empirischen Grundlagen einer am Lebenslauf orientierten Analyse gesellschaftlichen Wandels in modernen Gesellschaften ein und nimmt dabei Bezug auf die fünf Schwerpunkte des Master-Studiengangs. Das methodische Einführungsmodul "Quantitative oder qualitative Methoden und Datenanalyse" vermittelt die Grundlagen etablierter fortgeschrittener Methoden und Auswertungsverfahren sozialwissenschaftlicher Forschung.

Im zweiten Semester können sich die Studierenden für einen Schwerpunktbereich entscheiden. Zur Auswahl stehen in diesem Wahlpflichtbereich: ‚Sozialstruktur und Lebensformen‘, ‚Bildung, Arbeit und soziale Wohlfahrt‘, ‚Stadtentwicklung und Migration‘, ‚Soziale Integration und Methodenforschung‘ sowie ‚Netzwerkforschung‘. Im Rahmen eines Vertiefungsmoduls werden theoretische Grundlagen und der Stand der Forschung in dem jeweils ausgewählten Forschungsfeld erarbeitet sowie die Forschungsfrage für das eigene Forschungsprojekt entwickelt. Ergänzt wird die inhaltliche Vertiefungs- und Spezialisierungsphase durch ein methodisches Vertiefungsmodul, welches fortgeschrittene Verfahren der Datenanalyse vermittelt.

Im dritten Semester können sich die Studierenden unter Verwendung der bisher vermittelten Kenntnisse und Fertigkeiten ihrer praktischen empirischen Forschungsarbeiten widmen. Im Modul "Forschungspraktikum" werden die Studierenden in der Vorbereitung, Konzeption und Durchführung des eigenen empirischen Forschungsprojekts begleitet.

Das vierte Semester ist der Abfassung der Masterthesis und dem Abschlusskolloquium vorbehalten.

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Pflichtbereich 51 CP
Wahlpflichtbereich 46 CP
Wahlbereich 23 CP

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

- Vorlesungen
- Übungen
- Seminare
- Arbeitsvorhaben
- Kolloquien
- Forschungspraktikum

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Die Studierenden können im Wahlpflichtbereich einen dieser angebotenen Schwerpunktbereiche wählen:

- Sozialstruktur und Lebensformen
- Bildung, Arbeit und soziale Wohlfahrt
- Stadtentwicklung und Migration
- Soziale Integration und Methodenforschung
- Netzwerkforschung

Fremdsprachenkenntnisse

Englischkenntnisse, die mindestens dem Niveau B2 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entsprechen.

Prüfungen und Prüfungsformen

Die Prüfungen finden modulbegleitend statt. Modulprüfungen können in folgenden Formen durchgeführt werden:
- schriftliche Arbeit unter Aufsicht (Klausur),
- Mündliche Prüfung,
- Mündliches Referat mit schriftlicher Ausarbeitung,
- Prospectus (Hausarbeit)
- Forschungsbericht und Präsentation (Studienarbeit).

Das Studium endet mit der Master-Thesis.

Besonderheiten Studium / Sonstige

Intensive Betreuung der Studierenden durch die Dozierenden des Studienganges.

Das Institut verfügt über Spezialsoftware zur fortgeschrittenen Datenanalyse und es stehen die bedeutsamsten nationalen und internationalen Datensätze für Sekundäranalysen zur Verfügung.

Auslandsstudium:
Im Rahmen des Masterstudiengangs Soziologie und Sozialforschung gibt es die Möglichkeit zu einer interdisziplinär und europäisch ausgerichteten Spezialisierung im Bereich Arbeit und Industrielle Beziehungen („European Labour Studies“). Hierbei handelt es sich um ein Angebot mit Auslandsstudium an einer von zwölf europäischen Partneruniversitäten mit dem Ziel, bereits erworbene Fähigkeiten und Kompetenzen gezielt um ein internationales Profil im Bereich der Arbeitsmarktforschung zu erweitern. Diese Profilbildung wird in der Urkunde des Masterabschlusses ausgewiesen. Darüber hinaus erhalten Studierende, die erfolgreich das Auslandsstudium absolvieren, das internationale Zertifikat „Master Européen en Sciences du Travail“ (MEST), welches von der Universität Louvain in Belgien (UCL) ausgestellt wird.

Bewerbung und Zulassung

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

1. Ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss in einem sozialwissenschaftlichen Studiengang oder einem als gleichwertig anerkannten Studiengang mit Studienleistungen im Umfang von mindestens 180 Leistungspunkten (Credit Points=CP) nach dem European Credit Transfer System (ECTS) oder äquivalenten Leistungen.

2. Gute Kenntnisse in Methoden der empirischen Sozialforschung sowie in deskriptiver, schließender und multivariater Statistik, die durch benotete Prüfungsleistungen in Lehrveranstaltungen mit entsprechendem Inhalt und mit insgesamt 30 Leistungspunkten (Credit Points=CP) nach dem European Credit Transfer System (ECTS) nachgewiesen werden.

3. Englischkenntnisse, die mindestens dem Niveau B2 des Euorpäischen Refernzrahmens für Sprachen entsprechen.

4. Ein Motivationsschreiben, dass das besondere Interesse am Studiengang „Soziologie und Sozialforschung“ begründet.

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Zulassungsordnung

Zulassung

für Studienanfänger

Zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle erfolgreichen BewerberInnen zur Verfügung.


für höhere Semester

zulassungsfrei


Bewerbung über

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.07. zum Wintersemester
  • 15.01. zum Sommersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

WiSe und SoSe
Formalia

FORMALIA

Studienform

Aufbaustudiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Vollfach

Abschluss

Master

Titel/Abschluss

Master of Arts (M.A.)

Regelstudienzeit

4 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
120CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

4 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 321,42 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Zulassungsordnung
Forschung und Lehre

FORSCHUNG UND LEHRE

Lehrende

6 Professoren und 3 Professorinnen im Fach Soziologie 
Wissenschaftliche Mitarbeitende,
Lektorinnen und Lektoren

Studierende

insgesamt 112 Studierende

im ersten Fachsemester beginnen ca. 20 und 35 Studierende das Masterstudium

Kontakt und Beratung

KONTAKT UND BERATUNG

Homepage des Studiengangs

Studienfachberatung

Prof. Dr. Johannes Huinink
Gebäude: GW2, Raum: Unicom-Gebäude 9
E-Mail: huinink(at)uni-bremen.de
Telefon: +49 (0)421 218 67340

Stand der Informationen

02.11.2017