Mensch & Gesundheit

Community Health Care and Nursing: Versorgungsforschung und Versorgungsplanung

Master

© Sandor Kacso / fotolia.com

Steckbrief

In Anlehnung an den anglo-amerikanischen Bereich fokussiert der neue Studiengang „Community Health Care and Nursing: Versorgungsforschung und Versorgungsplanung“ (Kurztitel: „Community Health Care and Nursing“) die Entwicklung innovativer Versorgungsansätze. Schwerpunkt bildet hier die Vermittlung von Methoden zur systematischen Entwicklung von kommunalen Gesundheits- und Versorgungsstrukturen sowie der Versorgungsforschung. Denn zukünftig besteht ein besonderer Bedarf an neuen „intelligenten“ Versorgungsmöglichkeiten, die sowohl der demographischen... mehr » mehr »


Eckdaten

Titel/Abschluss

Master of Science (M.Sc.)

Regelstudienzeit

4 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
120CP

Unterrichtssprache

Deutsch

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

zum Wintersemester

zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle erfolgreichen BewerberInnen zur Verfügung.

Bewerbung bis zum

15.07.

Zulassung für höhere Semester

zum Wintersemester und zum Sommersemester

zulassungsfrei

Bewerbung bis zum

15.07. bzw. 15.01.

BESCHREIBUNG DES FACHES

In Anlehnung an den anglo-amerikanischen Bereich fokussiert der neue Studiengang „Community Health Care and Nursing: Versorgungsforschung und Versorgungsplanung“ (Kurztitel: „Community Health Care and Nursing“) die Entwicklung innovativer Versorgungsansätze. Schwerpunkt bildet hier die Vermittlung von Methoden zur systematischen Entwicklung von kommunalen Gesundheits- und Versorgungsstrukturen sowie der Versorgungsforschung. Denn zukünftig besteht ein besonderer Bedarf an neuen „intelligenten“ Versorgungsmöglichkeiten, die sowohl der demographischen Entwicklung, Veränderungen in den klassischen Versorgungssituationen, als auch dem Fachkräftemangel in den Gesundheitsfachberufen Rechnung tragen. Im Unterschied zur individuenzentrierten Versorgung werden Gesundheitsprobleme und mögliche Lösungsansätze in diesem Studiengang auf räumlicher oder zielgruppenspezifischer Ebene lokalisiert.

Der Studiengang soll die Studierenden in die Lage versetzen, im Rahmen von Forschung sowie angewandten Tätigkeiten theoretisch und empirisch fundierte sowie ethisch reflektierte Konzepte und Maßnahmen der Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt Community Health Care and Nursing zu entwickeln. Die Studierenden vertiefen im Studium theoretische, empirische und konzeptionelle Kenntnisse zum Versorgungssystem in Deutschland, zur Qualität und ethischen Herausforderungen in Versorgungsprozessen, im Bereich der Kooperation und Dissemination von neuen Konzepten sowie zu forschungsmethodischen Fragen. Sie erwerben die Kompetenz, Forschungsprojekte und neue Versorgungskonzepte - auch im Rahmen digitaler Technologien - eigenständig zu entwickeln, sie umzusetzen, zu evaluieren und diese (z.B. gegenüber anderen Berufsgruppen, Entscheidungsträger*innen und Betroffenen) zu kommunizieren.  Sie leisten damit – insbesondere vor dem Hintergrund des sozialen und demografischen Wandels – einen wesentlichen Betrag, neue und zukunftsfähige Versorgungsstrukturen zu entwickeln und zu erproben.

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Mögliche Tätigkeitsfelder für Absolvent*innen liegen in den Bereichen Forschung und Lehre, Erstellung vom Planungskonzepten auf Ebene von Gemeinden, Quartieren und Familienarbeit; Beratung von Einrichtungsträgern, Kommunen, Behörden, entsprechender Landesministerien und Verbänden; Vorbereitung und Ausführung entsprechender Öffentlichkeitsarbeit unter Nutzung moderner Kommunikationsmittel.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme einer Promotion.

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Der Studiengang soll die Studierenden in die Lage versetzen, im Rahmen von Forschung sowie angewandten Tätigkeiten theoretisch und empirisch fundierte sowie ethisch reflektierte Konzepte und Maßnahmen im Fokus von Community and Family Health Nursing zu entwickeln. Die Studierenden vertiefen theoretische, empirische und konzeptionelle Kenntnisse im Schwerpunkt Versorgungsforschung und Versorgungsplanung und erwerben die Kompetenz, Forschungsprojekte eigenständig zu entwickeln und durchzuführen sowie anwendungsbezogene Projekte aus dem Bereich Community and Family Health Nursing vor dem Hintergrund empirischer und theoretischer Erkenntnisse zu konzipieren, zu kommunizieren (z. B. gegenüber anderen Berufsgruppen, Entscheidungsträger_innen und Betroffenen), zu implementieren, zu evaluieren und mit Blick auf die eigene Professionalität zu reflektieren.

Dabei bedienen Sie sich all jener Instrumente, die auch auf der individuenzentrierten Ebene eine Rolle spielen: die Erhebung von Assessments, Diagnosen und Interventionen und Evaluation pflegerelevanter Probleme auf der Ebene Kommune und Familie.

Studienverlaufsplan

Im ersten Semester belegen Studierende der vier Studiengänge M.A. Public Health - Gesundheitsförderung und Prävention, M.A. Public Health - Gesundheitsversorgung, -ökonomie und -management, M.Sc. Community Health Care and Nursing sowie M.Sc. Epidemiologie gemeinsam die einführenden Module Epidemiologie und statistische Anwendungen sowie Versorgungssystem in Deutschland. Hier arbeiten die Studierenden unter anderem mit der Methode des problemorientierten Lernens. In einer studiengangübergreifenden Gruppe stellen sich die Studierenden ein selbstgewähltes Thema, das sie gemeinsam bearbeiten. Im Modul Forschungsprojekt Grundlagen bereiten die Studierenden in der Kohorte ihres Studiengangs die Wahl eines Themas für das Forschungs- bzw. Praxisprojekt vor, das im 2. und 3. Semester durchgeführt wird. In zwei weiteren Pflichtmodulen des ersten Fachsemesters werden vertiefende Kenntnisse zu Theorien, Konzepten und Methoden in Community Health Care and Nursing sowie Versorgungsforschung erworben. Der Aufbau dieses Semesters betont auch die gemeinsame Grundlage der gesundheits- und pflegewissenschaftlichen Studiengänge.

Im Studiengang „Community Health Care and Nursing“ beschäftigen sich die Studierenden im zweiten Semester mit Qualität und ethischen Herausforderungen in Versorgungsprozessen und vertiefen die Methoden der Versorgungsforschung. Im dritten Semester werden Kenntnisse zur interprofessionelle-/ intersektorale Kommunikation und Kooperation erworben als auch Strategien zur Dissemination und Implementation von Innovationen vermittelt. Zusätzlich gibt es ein Wahlpflichtmodul, in dem die Möglichkeit besteht, u.a. an Lehrveranstaltungen der Studiengänge Public Health und Epidemiologie teilzunehmen.

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Das Curriculum sieht sowohl eher traditionelle Seminare als auch Seminare mit hohen Selbstlernanteilen, zum Teil in Verbindung mit einem Projekt vor. In der Einführungsphase wird auch Problemorientiertes Lernen (POL) angewandt.

Praktikum

Anstelle eines Praktikums tritt ein zweisemestriges Forschungsprojekt, in dem die Studierenden eigene Fragestellungen bearbeiten und dabei den Forschungsprozess durchlaufen und Forschungsmethoden anwenden. Das Forschungsprojekt wird durch begleitende Seminare flankiert.

Auslandssemester

Die Internationalisierung des Studiengangs wird angestrebt durch die Anerkennung internationaler Studien- wie Modulabschlüsse und die Möglichkeit eines oder mehrerer Auslandssemester oder eines Praktikums im Ausland. Bei der Suche nach geeigneten Hochschulen oder Praxiseinrichtungen im Ausland sowie nach Finanzierungsmöglichkeiten finden die Studierenden am Fachbereich 11 Unterstützung durch das Studien- und Praxisbüro.

Besonderheiten Studium / Sonstige

Das zweijährige Programm des M. Sc. Community and Family Health Nursing ist als Vollzeitstudium konzipiert. Parallel zu einer Vollzeit-Berufstätigkeit ist dieser Studiengang nicht zu bewältigen, da über die Veranstaltungsbesuche hinaus vielfältige Verpflichtungen im Rahmen studentischer Teamarbeit entstehen. Pro Woche finden Veranstaltungen im Umfang von ca. 14 Semesterwochenstunden statt, zzgl. der zu leistenden Eigenarbeitsanteile.

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Empfehlenswert für alle Studierende sind Erfahrungen und Kenntnisse in der Pflege bzw. gemeindenahen Pflege oder vergleichbare Tätigkeiten auch beratender und konzeptioneller Art aus dem Public Health Bereich.

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Zulassungsordnung

Zulassung

für Studienanfänger

zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle erfolgreichen BewerberInnen zur Verfügung.


für höhere Semester

zulassungsfrei


Bewerbung über

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.07. zum Wintersemester
  • 15.01. zum Sommersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

WiSe und SoSe

FORMALIA

Studienform

Aufbaustudiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Vollfach

Abschluss

Master

Titel/Abschluss

Master of Science (M.Sc.)

Regelstudienzeit

4 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
120CP

Systemakkreditiert


als Vollfach
durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

4 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 382,67 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Zulassungsordnung

FORSCHUNG UND LEHRE

Fachgebiete

- Sozialgerontologie mit den Schwerpunkten Kompetenzerhaltung und Rehabilitation

- Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung

- Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt pflegetherapeutische Grundlagen und ihre pflegedidaktische Vermittlung

Lehrende

1 Professor und 2 Professorinnen im Fach Gesundheitswissenschaft 
2 Honorarprofessoren und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen ergänzen das Lehrangebot

Studierende

19 Studentinnen
0 Studenten (Stand: Wintersemester 2018/2019)

Kooperationen

Innerhalb des Fachbereichs bestehen interdisziplinäre Lehr- und Forschungskooperationen mit anderen Studiengängen sowie mit dem Institut für Public Health und Pflegewissenschaft.

KONTAKT UND BERATUNG

Studentische Interessenvertretung

StugA Pflegewissenschaft StugA Pflegewissenschaft
E-Mail: stuga-pflewi(at)uni-bremen.de

Studienfachberatung

Prof. Dr. Stefan Görres
E-Mail: sgoerres(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-68900
Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann
E-Mail: wolf-ostermann(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-68960

Studienzentrum

Britta Schowe
E-Mail: schowe(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-68506

Praxisbüro

Beate Heitzhausen
E-Mail: heitzhausen(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-68505

Geschäftsstelle des Studiengangs

Nicole Marescaux-Schmitz
E-Mail: nicmar(at)uni-bremen.de

Geschäftsstelle des Fachbereichrates

Jens Glagau
E-Mail: jglagau(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-68501

Geschäftsstelle des Prüfungsauschusses

Dominic Platen
E-Mail: zpa-fb11(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-61216
Dominik Waßmann
E-Mail: zpa-fb11(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-61219

Stand der Informationen

05.02.2020
Beschreibung des Faches

BESCHREIBUNG DES FACHES

In Anlehnung an den anglo-amerikanischen Bereich fokussiert der neue Studiengang „Community Health Care and Nursing: Versorgungsforschung und Versorgungsplanung“ (Kurztitel: „Community Health Care and Nursing“) die Entwicklung innovativer Versorgungsansätze. Schwerpunkt bildet hier die Vermittlung von Methoden zur systematischen Entwicklung von kommunalen Gesundheits- und Versorgungsstrukturen sowie der Versorgungsforschung. Denn zukünftig besteht ein besonderer Bedarf an neuen „intelligenten“ Versorgungsmöglichkeiten, die sowohl der demographischen Entwicklung, Veränderungen in den klassischen Versorgungssituationen, als auch dem Fachkräftemangel in den Gesundheitsfachberufen Rechnung tragen. Im Unterschied zur individuenzentrierten Versorgung werden Gesundheitsprobleme und mögliche Lösungsansätze in diesem Studiengang auf räumlicher oder zielgruppenspezifischer Ebene lokalisiert.

Der Studiengang soll die Studierenden in die Lage versetzen, im Rahmen von Forschung sowie angewandten Tätigkeiten theoretisch und empirisch fundierte sowie ethisch reflektierte Konzepte und Maßnahmen der Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt Community Health Care and Nursing zu entwickeln. Die Studierenden vertiefen im Studium theoretische, empirische und konzeptionelle Kenntnisse zum Versorgungssystem in Deutschland, zur Qualität und ethischen Herausforderungen in Versorgungsprozessen, im Bereich der Kooperation und Dissemination von neuen Konzepten sowie zu forschungsmethodischen Fragen. Sie erwerben die Kompetenz, Forschungsprojekte und neue Versorgungskonzepte - auch im Rahmen digitaler Technologien - eigenständig zu entwickeln, sie umzusetzen, zu evaluieren und diese (z.B. gegenüber anderen Berufsgruppen, Entscheidungsträger*innen und Betroffenen) zu kommunizieren.  Sie leisten damit – insbesondere vor dem Hintergrund des sozialen und demografischen Wandels – einen wesentlichen Betrag, neue und zukunftsfähige Versorgungsstrukturen zu entwickeln und zu erproben.

Berufswege und Weiterqualifizierung

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Mögliche Tätigkeitsfelder für Absolvent*innen liegen in den Bereichen Forschung und Lehre, Erstellung vom Planungskonzepten auf Ebene von Gemeinden, Quartieren und Familienarbeit; Beratung von Einrichtungsträgern, Kommunen, Behörden, entsprechender Landesministerien und Verbänden; Vorbereitung und Ausführung entsprechender Öffentlichkeitsarbeit unter Nutzung moderner Kommunikationsmittel.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme einer Promotion.

Studieninhalte und Fächerkombinationen

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Der Studiengang soll die Studierenden in die Lage versetzen, im Rahmen von Forschung sowie angewandten Tätigkeiten theoretisch und empirisch fundierte sowie ethisch reflektierte Konzepte und Maßnahmen im Fokus von Community and Family Health Nursing zu entwickeln. Die Studierenden vertiefen theoretische, empirische und konzeptionelle Kenntnisse im Schwerpunkt Versorgungsforschung und Versorgungsplanung und erwerben die Kompetenz, Forschungsprojekte eigenständig zu entwickeln und durchzuführen sowie anwendungsbezogene Projekte aus dem Bereich Community and Family Health Nursing vor dem Hintergrund empirischer und theoretischer Erkenntnisse zu konzipieren, zu kommunizieren (z. B. gegenüber anderen Berufsgruppen, Entscheidungsträger_innen und Betroffenen), zu implementieren, zu evaluieren und mit Blick auf die eigene Professionalität zu reflektieren.

Dabei bedienen Sie sich all jener Instrumente, die auch auf der individuenzentrierten Ebene eine Rolle spielen: die Erhebung von Assessments, Diagnosen und Interventionen und Evaluation pflegerelevanter Probleme auf der Ebene Kommune und Familie.

Studienverlaufsplan

Im ersten Semester belegen Studierende der vier Studiengänge M.A. Public Health - Gesundheitsförderung und Prävention, M.A. Public Health - Gesundheitsversorgung, -ökonomie und -management, M.Sc. Community Health Care and Nursing sowie M.Sc. Epidemiologie gemeinsam die einführenden Module Epidemiologie und statistische Anwendungen sowie Versorgungssystem in Deutschland. Hier arbeiten die Studierenden unter anderem mit der Methode des problemorientierten Lernens. In einer studiengangübergreifenden Gruppe stellen sich die Studierenden ein selbstgewähltes Thema, das sie gemeinsam bearbeiten. Im Modul Forschungsprojekt Grundlagen bereiten die Studierenden in der Kohorte ihres Studiengangs die Wahl eines Themas für das Forschungs- bzw. Praxisprojekt vor, das im 2. und 3. Semester durchgeführt wird. In zwei weiteren Pflichtmodulen des ersten Fachsemesters werden vertiefende Kenntnisse zu Theorien, Konzepten und Methoden in Community Health Care and Nursing sowie Versorgungsforschung erworben. Der Aufbau dieses Semesters betont auch die gemeinsame Grundlage der gesundheits- und pflegewissenschaftlichen Studiengänge.

Im Studiengang „Community Health Care and Nursing“ beschäftigen sich die Studierenden im zweiten Semester mit Qualität und ethischen Herausforderungen in Versorgungsprozessen und vertiefen die Methoden der Versorgungsforschung. Im dritten Semester werden Kenntnisse zur interprofessionelle-/ intersektorale Kommunikation und Kooperation erworben als auch Strategien zur Dissemination und Implementation von Innovationen vermittelt. Zusätzlich gibt es ein Wahlpflichtmodul, in dem die Möglichkeit besteht, u.a. an Lehrveranstaltungen der Studiengänge Public Health und Epidemiologie teilzunehmen.

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Das Curriculum sieht sowohl eher traditionelle Seminare als auch Seminare mit hohen Selbstlernanteilen, zum Teil in Verbindung mit einem Projekt vor. In der Einführungsphase wird auch Problemorientiertes Lernen (POL) angewandt.

Praktikum

Anstelle eines Praktikums tritt ein zweisemestriges Forschungsprojekt, in dem die Studierenden eigene Fragestellungen bearbeiten und dabei den Forschungsprozess durchlaufen und Forschungsmethoden anwenden. Das Forschungsprojekt wird durch begleitende Seminare flankiert.

Auslandssemester

Die Internationalisierung des Studiengangs wird angestrebt durch die Anerkennung internationaler Studien- wie Modulabschlüsse und die Möglichkeit eines oder mehrerer Auslandssemester oder eines Praktikums im Ausland. Bei der Suche nach geeigneten Hochschulen oder Praxiseinrichtungen im Ausland sowie nach Finanzierungsmöglichkeiten finden die Studierenden am Fachbereich 11 Unterstützung durch das Studien- und Praxisbüro.

Besonderheiten Studium / Sonstige

Das zweijährige Programm des M. Sc. Community and Family Health Nursing ist als Vollzeitstudium konzipiert. Parallel zu einer Vollzeit-Berufstätigkeit ist dieser Studiengang nicht zu bewältigen, da über die Veranstaltungsbesuche hinaus vielfältige Verpflichtungen im Rahmen studentischer Teamarbeit entstehen. Pro Woche finden Veranstaltungen im Umfang von ca. 14 Semesterwochenstunden statt, zzgl. der zu leistenden Eigenarbeitsanteile.

Bewerbung und Zulassung

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Empfehlenswert für alle Studierende sind Erfahrungen und Kenntnisse in der Pflege bzw. gemeindenahen Pflege oder vergleichbare Tätigkeiten auch beratender und konzeptioneller Art aus dem Public Health Bereich.

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Zulassungsordnung

Zulassung

für Studienanfänger

zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle erfolgreichen BewerberInnen zur Verfügung.


für höhere Semester

zulassungsfrei


Bewerbung über

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.07. zum Wintersemester
  • 15.01. zum Sommersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

WiSe und SoSe
Formalia

FORMALIA

Studienform

Aufbaustudiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Vollfach

Abschluss

Master

Titel/Abschluss

Master of Science (M.Sc.)

Regelstudienzeit

4 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
120CP

Systemakkreditiert


als Vollfach
durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

4 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 382,67 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Zulassungsordnung
Forschung und Lehre

FORSCHUNG UND LEHRE

Fachgebiete

- Sozialgerontologie mit den Schwerpunkten Kompetenzerhaltung und Rehabilitation

- Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung

- Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt pflegetherapeutische Grundlagen und ihre pflegedidaktische Vermittlung

Lehrende

1 Professor und 2 Professorinnen im Fach Gesundheitswissenschaft 
2 Honorarprofessoren und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen ergänzen das Lehrangebot

Studierende

19 Studentinnen
0 Studenten (Stand: Wintersemester 2018/2019)

Kooperationen

Innerhalb des Fachbereichs bestehen interdisziplinäre Lehr- und Forschungskooperationen mit anderen Studiengängen sowie mit dem Institut für Public Health und Pflegewissenschaft.

Kontakt und Beratung

KONTAKT UND BERATUNG

Studentische Interessenvertretung

StugA Pflegewissenschaft StugA Pflegewissenschaft
E-Mail: stuga-pflewi(at)uni-bremen.de

Studienfachberatung

Prof. Dr. Stefan Görres
E-Mail: sgoerres(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-68900
Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann
E-Mail: wolf-ostermann(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-68960

Studienzentrum

Britta Schowe
E-Mail: schowe(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-68506

Praxisbüro

Beate Heitzhausen
E-Mail: heitzhausen(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-68505

Geschäftsstelle des Studiengangs

Nicole Marescaux-Schmitz
E-Mail: nicmar(at)uni-bremen.de

Geschäftsstelle des Fachbereichrates

Jens Glagau
E-Mail: jglagau(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-68501

Geschäftsstelle des Prüfungsauschusses

Dominic Platen
E-Mail: zpa-fb11(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-61216
Dominik Waßmann
E-Mail: zpa-fb11(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-61219

Stand der Informationen

05.02.2020