Mensch & Gesundheit

Berufliche Bildung - Pflegewissenschaft

Bachelor

© Sandor Kacso / fotolia.com

Steckbrief

Der Bachelorstudiengang stellt die erste Phase im konsekutiven Lehramtsstudium mit der Fachrichtung Pflege(-wissenschaft) dar. Der Studiengang M. Ed. Lehramt an berufsbildenden Schulen – Pflege setzt auf den Studiengang BA Berufliche Bildung – Pflegewissenschaft auf. Mit dem Abschluss M. Ed. Lehramt an berufsbildenden Schulen – Pflege erfüllen die Absolvent*innen die Zugangsvoraussetzungen für das 1,5-jährige Referendariat. Mit dem Studienangebot sowie der anschließenden Möglichkeit des Referendariats an den nic... mehr » mehr »


Eckdaten

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
180CP

Unterrichtssprache

Deutsch

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

Mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

zum Sommersemester

zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle BewerberInnen zur Verfügung.

Beschreibung des Auswahlverfahrens

Bewerbung bis zum

15.01.

Studienplatzvergabe (DoSV)

Zulassung für höhere Semester

zum Wintersemester und zum Sommersemester

zulassungsfrei

Bewerbung bis zum

15.07. bzw. 15.01.

BESCHREIBUNG DES FACHES

Der Bachelorstudiengang stellt die erste Phase im konsekutiven Lehramtsstudium mit der Fachrichtung Pflege(-wissenschaft) dar. Der Studiengang M. Ed. Lehramt an berufsbildenden Schulen – Pflege setzt auf den Studiengang BA Berufliche Bildung – Pflegewissenschaft auf. Mit dem Abschluss M. Ed. Lehramt an berufsbildenden Schulen – Pflege erfüllen die Absolvent*innen die Zugangsvoraussetzungen für das 1,5-jährige Referendariat. Mit dem Studienangebot sowie der anschließenden Möglichkeit des Referendariats an den nicht-staatlichen Pflegeschulen wird in Bremen eine in der Bundesrepublik einmalige Form der Qualifizierung von Pflegelehrer*innen angeboten. Diese Form knüpft an die Standards der Berufsschullehrer*innenbildung in vielen anderen Berufen an und orientiert sich folglich an der entsprechenden Rahmenvereinbarung der KMK über die Ausbildung und Prüfung für die beruflichen Schulen (Lehramtstypus 5).  

 

 

 

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Die Studiengänge B. A. Berufliche Bildung – Pflegewissenschaft und M. Ed. Lehramt an berufsbildenden Schulen – Pflege bereiten auf die lehrende Tätigkeit sowohl an staatlichen Berufsschulen in der Fachrichtung Pflege als auch an Pflegeschulen, die sich überwiegend nicht im berufsbildenden Schulwesen befinden, vor. Neben der lehrenden Tätigkeit in der Ausbildung liegen Tätigkeitsfelder auch in der Fort- und Weiterbildung von Pflegeberufen. Die Absolventinnen und Absolventen haben eine hervorragende Arbeitsmarktperspektive. Die Pflegeschulen konkurrieren schon jetzt um Lehrer*innen. Die Kollegien sind stark überaltert und es ist zu erwarten, dass der Bedarf zukünftig eher noch steigen wird.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Das Studienfach qualifiziert nach dem Abschluss eines entsprechenden Master of Education-Studiengangs und eines Referendariats für folgende Lehrämter:

  • Berufsbildende Schulen

Informationen zum Lehramt als pdf-Dokument

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines zweijährigen wissenschaftlichen Masterstudiums.

Um die Lehrbefähigung für öffentliche Schulen zu erreichen folgt ein Aufbaustudium mit dem Abschluss "Master of Education" (M.Ed) und ein 18-monatiges Referendariat, das mit dem zweiten Staatsexamen abschließt.

Studienbegleitendes Zusatzangebot
Das Zertifikatsstudium Grundlagen Digitaler Medien in pädagogischen Kontexten, ist ein studienbegleitendes Zusatzangebot im Rahmen von Studien mit pädagogischer Ausrichtung.

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudiengang werden Pflegewissenschaft und Pflegedidaktik, ein allgemeinbildendes Unterrichtsfach einschließlich seiner Didaktik und der Bereich Erziehungswissenschaft integrativ studiert.

Mit dem pflegewissenschaftlichen Studium werden die Absolventinnen und Absolventen zur wissenschaftlichen Begründung und Evaluation pflegerischer Entscheidungen befähigt. Gleichzeitig soll das Studium der Pflegewissenschaft eine kritisch-reflexive Haltung befördern. Der Aufbau und die fachwissenschaftlichen Inhalte der Studiengänge orientieren sich an den Anlagen 1-5 der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe (PflAPrV), insbesondere den darin dargestellten fünf Kompetenzbereichen, die die pflegerische Versorgung auf der Mikro-, Meso- und Makroebene umfassen. Das pflegewissenschaftliche Studium stellt eine zentrale Reflexionsfolie für die pflegedidaktische Konzeption von Lehr-/Lernangeboten dar. In den pflegedidaktischen Studienanteilen erwerben die Studierenden Kompetenzen zur Planung, Durchführung und Auswertung von pflegebezogenen Bildungsangeboten, insbesondere von fallbezogenem Unterricht. Sie lernen auch, wie sie heterogene Lerngruppen optimal fördern und digitale Lehr- Lernangebote einbinden können. Des Weiteren erwerben sie Fähigkeiten zur Verknüpfung betrieblicher und schulischer Ausbildung und zur Weiterentwicklung sowohl von Schulen als auch der Lehrer*innenprofessionalität. Im Unterschied zum Bachelorstudium wird im pflegewissenschaftlichen / -didaktischen Masterstudium ein deutlicherer Fokus auf Forschung gelegt.

Studienverlaufsplan

Der Studienverlaufsplan stellt eine Empfehlung für den Ablauf des Studiums dar. Module können von den Studierenden in einer anderen Reihenfolge besucht werden. Dieser Studienverlauf gilt für das Studium des Zweitfachs Deutsch. Beim Studium eines anderen Zweitfachs sollen die Pfleg PA 1-4 Module je nach Zweitfach in einem anderen Semester studiert werden. Die Wahlpflichtmodule in der Fachwissenschaft Pflegewissenschaft werden beim Studium für die Zweitfächer Politikwissenschaft und Mathematik in einem anderen Fachsemester studiert. Das Pflichtmodul Pfleg 5 wird beim Studium des Zweitfachs Religion im 2. Fachsemester studiert. Pflichtmodul V19-BP-1 wird beim Studium des Zweitfachs Religion im 2. Fachsemester studiert. 

Jedem Modul wird eine bestimmte Anzahl an Credit Points (CP) zugewiesen. Module sind nach inhaltlichen Gesichtspunkten gebildete Lehreinheiten, die sich über ein oder zwei Semester erstrecken. Diese Einheiten können sich aus verschiedenen Lehrveranstaltungsarten, wie z. B. Vorlesungen, Übungen, Seminare, Praktika zusammensetzen. Die Credit Points geben den durchschnittlichen Arbeitsaufwand eines Studierenden für ein Modul an. Ein CP entspricht dabei etwa 30 Arbeits­stunden. Bei den Arbeitsstunden werden neben der Anwesenheit in Lehrver­an­staltungen an der Universität auch die Vor- und Nachbereitung der Veran­staltung berücksichtigt, z. B. für Recherche und Lesen, das Schreiben einer Hausarbeit, das Lernen für eine Klausur. Bei 30 Arbeitsstunden pro CP ergibt sich etwa eine Belastung von 40 Stunden pro Woche. Pro Semester sollen durchschnittlich etwa 30 CP erbracht werden. Abwei­chun­gen um einige CP nach oben oder unten sind üblich. Insgesamt müssen für das 6-semestrige Bachelorstudium 180 CP erworben werden.

 

 

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

 

 

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Bei den von Seiten des Studiengangs Pflegewissenschaft angebotenen Veranstaltungen handelt es sich ausschließlich um Seminare. Bei den Seminaren lassen sich Seminare in plenarer Form von Seminaren mit größerem Selbststudiumsanteil unterscheiden. Während erstere in Form regelmäßiger Präsenzsitzungen
stattfinden und Inhalte oftmals von den Studierenden vorgestellt und diskutiert werden, reduziert sich in der anderen Seminarform die Anzahl der plenaren Termine und die Studierenden arbeiten selbstgesteuert in Kleingruppen oder in Einzelarbeit. Die Studierenden werden in der Selbstlern- oder Gruppenphase zusätzlich durch digitale Lehrmethoden mittels der Lehrplattform StudIP unterstützt.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

 

 

Fachdidaktik

 

 

Erziehungswissenschaft

In Erziehungswissenschaft werden allgemeine erziehungswissenschaftliche sowie schulpädagogisch-didaktische Grundlagen vermittelt. Damit verbunden ist das Orientierungspraktikum: Es dient dazu, erste pädagogische und unterrichtspraktische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und so die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen werden fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen vermittelt, beispielsweise Methoden- und Kommunikationskompetenz. Pflicht innerhalb der Schlüsselqualifikationen ist an der Uni Bremen der „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“. Je nach angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf diesen Bereich.

Profilbereich

 

 

Praktikum

 Schulpraktikum 6 CP

Fremdsprachenkenntnisse

Da Pflegewissenschaft im angloamerikanischen Raum den fortgeschrittensten Forschungsstand repräsentiert, wird häufig englischsprachige Literatur erarbeitet. Gute Sprachkenntnisse sind erwünscht.

Auslandssemester

Die Internationalisierung des Studiengangs wird durch die Anerkennung internationaler Studien- wie Modulabschlüsse und die Möglichkeit eines oder mehrerer Auslandssemester oder eines Praktikums im Ausland angestrebt.

Prüfungen und Prüfungsformen

Jedes Modul schließt mit einer Prüfung ab und die Ergebnisse dieser Modulprüfungen gehen in die Abschlussnote ein. Es gibt verschiedene, in der Prüfungsordnung vorgesehene Prüfungsformen; die jeweiligen Prüfungsmodalitäten werden zu Beginn eines Semesters in jedem Modul festgelegt.

Mögliche Prüfungsformen: Klausuren, Projektarbeiten, Hausarbeiten, Praktikumsberichte, mündliche Prüfungen, Referat mit oder ohne schriftliche Ausarbeitung, Präsentationen, Fachbeiträge, Kolloquien.

Besonderheiten Studium / Sonstige

 

 

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

 

Formale Voraussetzung ist ein Zeugnis über die allgemeine oder fachge­bundene Hochschulreife (z.B. Abitur). Zugangswege für beruflich Qualifizierte (Stichwort "Studium ohne Abitur") sind im Internet unter www.uni-bremen.de/StudierenohneAbi beschrieben.

Als studiengangsspezifische Voraussetzung muss eine abgeschlossene Berufsausbildung in folgenden Berufen vorliegen: Pflegefachmann bzw. Pflegefachfrau (bzw. Gesundheits- und Krankenpflege), Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Altenpflege, Heilerziehungspflege, Ergotherapie, Physiotherapie, Entbindungspflege und Logopädie. Weitere akademische oder nicht-akademische Heilberufe können auf Antrag anerkannt werden. Das Vorhandensein dieser Voraussetzung wird durch die Vorlage der Urkunde „Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung“ nachgewiesen.

Die Vergabe der Bachelorstudienplätze von Berufliche Bildung - Pflegewissenschaft erfolgt über das Portal www.hochschulstart.de. Eine ausführliche Beschreibung des Verfahrens finden Sie auf der Internetseite von Hochschulstart.

Falls Sie mehrere Bewerbungsanträge auf www.hochschulstart.de gestellt haben, sollten Sie Ihre Studienwünsche unbedingt nach Ihren persönlichen Vorstellungen und Präferenzen priorisieren. Hochschulstart orientiert sich bei der Vergabe von Zulassungen an Ihren priorisierten Studienwünschen und versucht, für die höher priorisierte Studienwünsche ein Zulassungsangebot herbeizuführen.

Der Bachelorstudiengang Berufliche Bildung - Pflegewissenschaft ist ein zulassungsfreies Studienfach. Es gibt genügend Studienplätze – wer fristgerecht einen Antrag einreicht und alle Voraussetzungen erfüllt, erhält auf jeden Fall einen Studienplatz. Pflegewissenschaft muss mit einem weiteren Fach kombiniert werden. Zur Auswahl stehen Deutsch, Politikwissenschaft, Mathematik, Religionspädagogik und Biologie. Bei der Studienplatzvergabe beim Bachelor mit mehreren Fächern muss jedoch beachtet werden, dass für jedes Fach ein Auswahlverfahren durchgeführt wird. Ein Studienplatz für den Bachelor mit mehreren Fächern wird nur dann angeboten, wenn bei jedem Fach ein Zulassungsangebot vorliegt. Kein Angebot oder eine Ablehnung in einem Fach führt zur Ablehnung des gesamten Studienwunsches, eine Einschreibung in einen Teilstudiengang ist nicht möglich.

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

Informationen über Zugangswege für beruflich Qualifizierte (Stichwort "Studium ohne Abitur")

Nachweis Zugangsvoraussetzung

Zugangswege für beruflich Qualifizierte (Stichwort "Studium ohne Abitur")
Informationen über Zugangswege für beruflich Qualifizierte (Stichwort "Studium ohne Abitur") sind im Internet zu finden.

Studiengangsspezifische Voraussetzungen für Fortgeschrittene

  • abgeschlossene Berufsausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Altenpflege, Entbindungspflege bzw. Heilerziehungspflege UND
  • Anerkennung der in der Erstausbildung erworbenen Qualifikationen im Umfang von 40 CP

Zulassung

für höhere Semester

zulassungsfrei


Bewerbung über

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.01. zum Sommersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.07. zum Wintersemester
  • 15.01. zum Sommersemester

Studienbeginn Anfänger

SoSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

WiSe und SoSe

FORMALIA

Studienform

Grundständiger Studiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Lehramtsfach

Studierbar für Schulformen

Berufsbildende Schulen

Abschluss

Bachelor

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
180CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

6 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 382,67 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Praktikumsordnung

FORSCHUNG UND LEHRE

Fachgebiete

  • Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt pflegetherapeutische Grundlagen und ihre pflegedidaktische Vermittlung
  • Sozialgerontologie mit den Schwerpunkten Kompetenzerhaltung und Rehabilitation
  • Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung

Lehrende

1 Professor und 2 Professorinnen des Faches
Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen ergänzen das Lehrangebot.

Studierende

117 Studentinnen
17 Studenten

Kooperationen

Kooperationsschulen:

KONTAKT UND BERATUNG

Studentische Interessenvertretung

StugA Pflegewissenschaft StugA Pflegewissenschaft
E-Mail: stuga-pflewi(at)uni-bremen.de

Studienfachberatung

Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann
E-Mail: wolf-ostermann(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-68960
Prof. Dr. Stefan Görres
E-Mail: sgoerres(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-68900
Prof .Dr. Ingrid Darmann-Finck
E-Mail: darmann(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-68940

Studienzentrum

Britta Schowe
E-Mail: schowe(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-68506

Praxisbüro

Beate Heitzhausen
E-Mail: heitzhausen(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-68505

Geschäftsstelle des Studiengangs

Nicole Marescaux-Schmitz
E-Mail: nicmar(at)uni-bremen.de

Geschäftsstelle des Fachbereichrates

Jens Glagau
E-Mail: jglagau(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-68501

Geschäftsstelle des Prüfungsauschusses

Dominic Platen
E-Mail: zpa-fb11(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-61216
Dominik Waßmann
E-Mail: zpa-fb11(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-61219

Stand der Informationen

16.06.2020
Beschreibung des Faches

BESCHREIBUNG DES FACHES

Der Bachelorstudiengang stellt die erste Phase im konsekutiven Lehramtsstudium mit der Fachrichtung Pflege(-wissenschaft) dar. Der Studiengang M. Ed. Lehramt an berufsbildenden Schulen – Pflege setzt auf den Studiengang BA Berufliche Bildung – Pflegewissenschaft auf. Mit dem Abschluss M. Ed. Lehramt an berufsbildenden Schulen – Pflege erfüllen die Absolvent*innen die Zugangsvoraussetzungen für das 1,5-jährige Referendariat. Mit dem Studienangebot sowie der anschließenden Möglichkeit des Referendariats an den nicht-staatlichen Pflegeschulen wird in Bremen eine in der Bundesrepublik einmalige Form der Qualifizierung von Pflegelehrer*innen angeboten. Diese Form knüpft an die Standards der Berufsschullehrer*innenbildung in vielen anderen Berufen an und orientiert sich folglich an der entsprechenden Rahmenvereinbarung der KMK über die Ausbildung und Prüfung für die beruflichen Schulen (Lehramtstypus 5).  

 

 

 

Berufswege und Weiterqualifizierung

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Die Studiengänge B. A. Berufliche Bildung – Pflegewissenschaft und M. Ed. Lehramt an berufsbildenden Schulen – Pflege bereiten auf die lehrende Tätigkeit sowohl an staatlichen Berufsschulen in der Fachrichtung Pflege als auch an Pflegeschulen, die sich überwiegend nicht im berufsbildenden Schulwesen befinden, vor. Neben der lehrenden Tätigkeit in der Ausbildung liegen Tätigkeitsfelder auch in der Fort- und Weiterbildung von Pflegeberufen. Die Absolventinnen und Absolventen haben eine hervorragende Arbeitsmarktperspektive. Die Pflegeschulen konkurrieren schon jetzt um Lehrer*innen. Die Kollegien sind stark überaltert und es ist zu erwarten, dass der Bedarf zukünftig eher noch steigen wird.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Das Studienfach qualifiziert nach dem Abschluss eines entsprechenden Master of Education-Studiengangs und eines Referendariats für folgende Lehrämter:

  • Berufsbildende Schulen

Informationen zum Lehramt als pdf-Dokument

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines zweijährigen wissenschaftlichen Masterstudiums.

Um die Lehrbefähigung für öffentliche Schulen zu erreichen folgt ein Aufbaustudium mit dem Abschluss "Master of Education" (M.Ed) und ein 18-monatiges Referendariat, das mit dem zweiten Staatsexamen abschließt.

Studienbegleitendes Zusatzangebot
Das Zertifikatsstudium Grundlagen Digitaler Medien in pädagogischen Kontexten, ist ein studienbegleitendes Zusatzangebot im Rahmen von Studien mit pädagogischer Ausrichtung.

Studieninhalte und Fächerkombinationen

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudiengang werden Pflegewissenschaft und Pflegedidaktik, ein allgemeinbildendes Unterrichtsfach einschließlich seiner Didaktik und der Bereich Erziehungswissenschaft integrativ studiert.

Mit dem pflegewissenschaftlichen Studium werden die Absolventinnen und Absolventen zur wissenschaftlichen Begründung und Evaluation pflegerischer Entscheidungen befähigt. Gleichzeitig soll das Studium der Pflegewissenschaft eine kritisch-reflexive Haltung befördern. Der Aufbau und die fachwissenschaftlichen Inhalte der Studiengänge orientieren sich an den Anlagen 1-5 der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe (PflAPrV), insbesondere den darin dargestellten fünf Kompetenzbereichen, die die pflegerische Versorgung auf der Mikro-, Meso- und Makroebene umfassen. Das pflegewissenschaftliche Studium stellt eine zentrale Reflexionsfolie für die pflegedidaktische Konzeption von Lehr-/Lernangeboten dar. In den pflegedidaktischen Studienanteilen erwerben die Studierenden Kompetenzen zur Planung, Durchführung und Auswertung von pflegebezogenen Bildungsangeboten, insbesondere von fallbezogenem Unterricht. Sie lernen auch, wie sie heterogene Lerngruppen optimal fördern und digitale Lehr- Lernangebote einbinden können. Des Weiteren erwerben sie Fähigkeiten zur Verknüpfung betrieblicher und schulischer Ausbildung und zur Weiterentwicklung sowohl von Schulen als auch der Lehrer*innenprofessionalität. Im Unterschied zum Bachelorstudium wird im pflegewissenschaftlichen / -didaktischen Masterstudium ein deutlicherer Fokus auf Forschung gelegt.

Studienverlaufsplan

Der Studienverlaufsplan stellt eine Empfehlung für den Ablauf des Studiums dar. Module können von den Studierenden in einer anderen Reihenfolge besucht werden. Dieser Studienverlauf gilt für das Studium des Zweitfachs Deutsch. Beim Studium eines anderen Zweitfachs sollen die Pfleg PA 1-4 Module je nach Zweitfach in einem anderen Semester studiert werden. Die Wahlpflichtmodule in der Fachwissenschaft Pflegewissenschaft werden beim Studium für die Zweitfächer Politikwissenschaft und Mathematik in einem anderen Fachsemester studiert. Das Pflichtmodul Pfleg 5 wird beim Studium des Zweitfachs Religion im 2. Fachsemester studiert. Pflichtmodul V19-BP-1 wird beim Studium des Zweitfachs Religion im 2. Fachsemester studiert. 

Jedem Modul wird eine bestimmte Anzahl an Credit Points (CP) zugewiesen. Module sind nach inhaltlichen Gesichtspunkten gebildete Lehreinheiten, die sich über ein oder zwei Semester erstrecken. Diese Einheiten können sich aus verschiedenen Lehrveranstaltungsarten, wie z. B. Vorlesungen, Übungen, Seminare, Praktika zusammensetzen. Die Credit Points geben den durchschnittlichen Arbeitsaufwand eines Studierenden für ein Modul an. Ein CP entspricht dabei etwa 30 Arbeits­stunden. Bei den Arbeitsstunden werden neben der Anwesenheit in Lehrver­an­staltungen an der Universität auch die Vor- und Nachbereitung der Veran­staltung berücksichtigt, z. B. für Recherche und Lesen, das Schreiben einer Hausarbeit, das Lernen für eine Klausur. Bei 30 Arbeitsstunden pro CP ergibt sich etwa eine Belastung von 40 Stunden pro Woche. Pro Semester sollen durchschnittlich etwa 30 CP erbracht werden. Abwei­chun­gen um einige CP nach oben oder unten sind üblich. Insgesamt müssen für das 6-semestrige Bachelorstudium 180 CP erworben werden.

 

 

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

 

 

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Bei den von Seiten des Studiengangs Pflegewissenschaft angebotenen Veranstaltungen handelt es sich ausschließlich um Seminare. Bei den Seminaren lassen sich Seminare in plenarer Form von Seminaren mit größerem Selbststudiumsanteil unterscheiden. Während erstere in Form regelmäßiger Präsenzsitzungen
stattfinden und Inhalte oftmals von den Studierenden vorgestellt und diskutiert werden, reduziert sich in der anderen Seminarform die Anzahl der plenaren Termine und die Studierenden arbeiten selbstgesteuert in Kleingruppen oder in Einzelarbeit. Die Studierenden werden in der Selbstlern- oder Gruppenphase zusätzlich durch digitale Lehrmethoden mittels der Lehrplattform StudIP unterstützt.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

 

 

Fachdidaktik

 

 

Erziehungswissenschaft

In Erziehungswissenschaft werden allgemeine erziehungswissenschaftliche sowie schulpädagogisch-didaktische Grundlagen vermittelt. Damit verbunden ist das Orientierungspraktikum: Es dient dazu, erste pädagogische und unterrichtspraktische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und so die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen werden fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen vermittelt, beispielsweise Methoden- und Kommunikationskompetenz. Pflicht innerhalb der Schlüsselqualifikationen ist an der Uni Bremen der „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“. Je nach angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf diesen Bereich.

Profilbereich

 

 

Praktikum

 Schulpraktikum 6 CP

Fremdsprachenkenntnisse

Da Pflegewissenschaft im angloamerikanischen Raum den fortgeschrittensten Forschungsstand repräsentiert, wird häufig englischsprachige Literatur erarbeitet. Gute Sprachkenntnisse sind erwünscht.

Auslandssemester

Die Internationalisierung des Studiengangs wird durch die Anerkennung internationaler Studien- wie Modulabschlüsse und die Möglichkeit eines oder mehrerer Auslandssemester oder eines Praktikums im Ausland angestrebt.

Prüfungen und Prüfungsformen

Jedes Modul schließt mit einer Prüfung ab und die Ergebnisse dieser Modulprüfungen gehen in die Abschlussnote ein. Es gibt verschiedene, in der Prüfungsordnung vorgesehene Prüfungsformen; die jeweiligen Prüfungsmodalitäten werden zu Beginn eines Semesters in jedem Modul festgelegt.

Mögliche Prüfungsformen: Klausuren, Projektarbeiten, Hausarbeiten, Praktikumsberichte, mündliche Prüfungen, Referat mit oder ohne schriftliche Ausarbeitung, Präsentationen, Fachbeiträge, Kolloquien.

Besonderheiten Studium / Sonstige

 

 

Bewerbung und Zulassung

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

 

Formale Voraussetzung ist ein Zeugnis über die allgemeine oder fachge­bundene Hochschulreife (z.B. Abitur). Zugangswege für beruflich Qualifizierte (Stichwort "Studium ohne Abitur") sind im Internet unter www.uni-bremen.de/StudierenohneAbi beschrieben.

Als studiengangsspezifische Voraussetzung muss eine abgeschlossene Berufsausbildung in folgenden Berufen vorliegen: Pflegefachmann bzw. Pflegefachfrau (bzw. Gesundheits- und Krankenpflege), Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Altenpflege, Heilerziehungspflege, Ergotherapie, Physiotherapie, Entbindungspflege und Logopädie. Weitere akademische oder nicht-akademische Heilberufe können auf Antrag anerkannt werden. Das Vorhandensein dieser Voraussetzung wird durch die Vorlage der Urkunde „Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung“ nachgewiesen.

Die Vergabe der Bachelorstudienplätze von Berufliche Bildung - Pflegewissenschaft erfolgt über das Portal www.hochschulstart.de. Eine ausführliche Beschreibung des Verfahrens finden Sie auf der Internetseite von Hochschulstart.

Falls Sie mehrere Bewerbungsanträge auf www.hochschulstart.de gestellt haben, sollten Sie Ihre Studienwünsche unbedingt nach Ihren persönlichen Vorstellungen und Präferenzen priorisieren. Hochschulstart orientiert sich bei der Vergabe von Zulassungen an Ihren priorisierten Studienwünschen und versucht, für die höher priorisierte Studienwünsche ein Zulassungsangebot herbeizuführen.

Der Bachelorstudiengang Berufliche Bildung - Pflegewissenschaft ist ein zulassungsfreies Studienfach. Es gibt genügend Studienplätze – wer fristgerecht einen Antrag einreicht und alle Voraussetzungen erfüllt, erhält auf jeden Fall einen Studienplatz. Pflegewissenschaft muss mit einem weiteren Fach kombiniert werden. Zur Auswahl stehen Deutsch, Politikwissenschaft, Mathematik, Religionspädagogik und Biologie. Bei der Studienplatzvergabe beim Bachelor mit mehreren Fächern muss jedoch beachtet werden, dass für jedes Fach ein Auswahlverfahren durchgeführt wird. Ein Studienplatz für den Bachelor mit mehreren Fächern wird nur dann angeboten, wenn bei jedem Fach ein Zulassungsangebot vorliegt. Kein Angebot oder eine Ablehnung in einem Fach führt zur Ablehnung des gesamten Studienwunsches, eine Einschreibung in einen Teilstudiengang ist nicht möglich.

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

Informationen über Zugangswege für beruflich Qualifizierte (Stichwort "Studium ohne Abitur")

Nachweis Zugangsvoraussetzung

Zugangswege für beruflich Qualifizierte (Stichwort "Studium ohne Abitur")
Informationen über Zugangswege für beruflich Qualifizierte (Stichwort "Studium ohne Abitur") sind im Internet zu finden.

Studiengangsspezifische Voraussetzungen für Fortgeschrittene

  • abgeschlossene Berufsausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Altenpflege, Entbindungspflege bzw. Heilerziehungspflege UND
  • Anerkennung der in der Erstausbildung erworbenen Qualifikationen im Umfang von 40 CP

Zulassung

für höhere Semester

zulassungsfrei


Bewerbung über

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.01. zum Sommersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.07. zum Wintersemester
  • 15.01. zum Sommersemester

Studienbeginn Anfänger

SoSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

WiSe und SoSe
Formalia

FORMALIA

Studienform

Grundständiger Studiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Lehramtsfach

Studierbar für Schulformen

Berufsbildende Schulen

Abschluss

Bachelor

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
180CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

6 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 382,67 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Praktikumsordnung
Forschung und Lehre

FORSCHUNG UND LEHRE

Fachgebiete

  • Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt pflegetherapeutische Grundlagen und ihre pflegedidaktische Vermittlung
  • Sozialgerontologie mit den Schwerpunkten Kompetenzerhaltung und Rehabilitation
  • Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung

Lehrende

1 Professor und 2 Professorinnen des Faches
Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen ergänzen das Lehrangebot.

Studierende

117 Studentinnen
17 Studenten

Kooperationen

Kooperationsschulen:

Kontakt und Beratung

KONTAKT UND BERATUNG

Studentische Interessenvertretung

StugA Pflegewissenschaft StugA Pflegewissenschaft
E-Mail: stuga-pflewi(at)uni-bremen.de

Studienfachberatung

Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann
E-Mail: wolf-ostermann(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-68960
Prof. Dr. Stefan Görres
E-Mail: sgoerres(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-68900
Prof .Dr. Ingrid Darmann-Finck
E-Mail: darmann(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-68940

Studienzentrum

Britta Schowe
E-Mail: schowe(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-68506

Praxisbüro

Beate Heitzhausen
E-Mail: heitzhausen(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-68505

Geschäftsstelle des Studiengangs

Nicole Marescaux-Schmitz
E-Mail: nicmar(at)uni-bremen.de

Geschäftsstelle des Fachbereichrates

Jens Glagau
E-Mail: jglagau(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-68501

Geschäftsstelle des Prüfungsauschusses

Dominic Platen
E-Mail: zpa-fb11(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-61216
Dominik Waßmann
E-Mail: zpa-fb11(at)uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-61219

Stand der Informationen

16.06.2020