Zahlen, Technik & Produktion

Lehramt an beruflichen Schulen

Master of Education

Schaltschrank mit bunten Kabeln © ryasick / fotolia.com

Steckbrief

Ziel des Masterstudiengangs ist es, die Studierenden auf fachwissenschaftlich sowie berufspädagogisch akzentuierte Beschäftigungsfelder, wahlweise in den beruflichen Fachrichtungen Elektrotechnik, Informationstechnik, Fahrzeugtechnik oder Metalltechnik, vorzubereiten. Im Zentrum stehen hierbei (angehende) Fachkräfte und die Aspekte ihrer Mitgestaltung der Arbeitswelt und Gesellschaft in sozialer, technischer und ökologischer Verantwortung. Lehrpersonen an den beruflichen Schulen und in Aus- und Weiter-bildungseinrichtungen müssen darauf vorbereitet ... mehr » mehr »


Eckdaten

Titel/Abschluss

Master of Education (M.Ed.)

Regelstudienzeit

4 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
120CP

Unterrichtssprache

Deutsch

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

zum Wintersemester

zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle erfolgreichen BewerberInnen zur Verfügung.

Bewerbung bis zum

15.07.

Zulassung für höhere Semester

zum Wintersemester und zum Sommersemester

zulassungsfrei

Bewerbung bis zum

15.01. bzw. 15.07.

BESCHREIBUNG DES FACHES

Ziel des Masterstudiengangs ist es, die Studierenden auf fachwissenschaftlich sowie berufspädagogisch akzentuierte Beschäftigungsfelder, wahlweise in den beruflichen Fachrichtungen Elektrotechnik, Informationstechnik, Fahrzeugtechnik oder Metalltechnik, vorzubereiten. Im Zentrum stehen hierbei (angehende) Fachkräfte und die Aspekte ihrer Mitgestaltung der Arbeitswelt und Gesellschaft in sozialer, technischer und ökologischer Verantwortung. Lehrpersonen an den beruflichen Schulen und in Aus- und Weiter-bildungseinrichtungen müssen darauf vorbereitet werden.
Den Bedingungen und Voraussetzungen von Bildungseinrichtungen und der dort Lernenden folgend, müssen angehende Lehrpersonen
• analytische Kompetenzen besitzen, u. a. in Bezug auf die (infra-strukturellen und sozio-psychologischen) Bedingungsfelder und die vorgegebene Zeitstruktur;
• unterschiedliche berufspädagogisch-didaktische Zugänge und Konzepte kennen, beherrschen und diese adressatengerecht einsetzen können;
• sich mit anderen Lehrpersonen und den Leitungsgremien der Bildungseinrichtungen verständigen (Schulorganisation und -entwicklung, Rechtsfragen usw.).
Einer der wichtigsten Aspekt im Masterstudiengang ist die Kompetenz-entwicklung im Bereich der Lehrbefähigung. Zu den Kernkompetenzen gehören u. a. die Planung, Durchführung, Evaluation und Reflexion von Unterricht.
Lehrpersonen …
• analysieren Berufsbilder, Ausbildungsordnungen, Lehrpläne u. a. nach Zielen, wählen Inhalte aus, strukturieren das Vorgehen nach sachlichen, prozessbezogenen, didaktischen Kriterien und nach Gesichtspunkten der Kompetenzentwicklung.
• erfassen veränderte Technologien sowie Arbeits- und Geschäftsprozessen in Unternehmen der Industrie und des Handwerks auch unter regionalen Gesichtspunkten, analysieren berufliche Handlungsprozesse u. a. im Hinblick auf Lerngegenstände und beziehen sie bei der Gestaltung des Unterrichts ein.
• verknüpfen berufliche Arbeitsprozesse u. a. über lernortkooperative Elemente, mit der Gestaltung entsprechender beruflicher Lernaufgaben und -prozesse und fördern so die Reflexionsfähikeit der Lernenden.
• fördern durch den Einsatz schüler- und handlungsorientierter Unterrichtsmethoden das selbstorganisierte, kooperative Lernen, beraten die Lernenden bei der Ausführung beruflicher Lern- und Arbeitshandlungen.
• beziehen systematisch die Erfordernisse bei der Entwicklung der verschiedenen Kompetenzdimensionen ein: Fach-, Sozial-, Human- und Methodenkompetenzen.
• wählen geeignete lernförderliche Ansätze und Methoden, um die Aneignung von Kompetenzen und selbstkritischen Reflexion beruflicher Handlungen zu fördern.
• bemühen sich auch im Rahmen der Leistungsbewertung um die individuelle Förderung der Lernenden (Einsatz von selbstentwickelten Matrizen mit Zielen, Kriterien und Indikatoren).

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Berufspädagogen sind von Wissenschaft, Aus- und Weiterbildung in Industrie und bei Weiterbildungsträgern, Entwicklungs­zusammenarbeit oder Rehabilitation sehr nachgefragte Absolventen.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Studienfach qualifiziert nach dem Abschluss eines Referendariats für folgende Lehrämter:

  • Berufsbildende Schulen

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Studienfach qualifiziert nach dem Abschluss eines Referendariats für folgende Lehrämter:

  • Berufsbildende Schulen

Informationen zum Lehramt als pdf-Dokument

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme einer Promotion.

Zur Qualifizierung für den Unterricht an öffentlichen Schulen folgt ein 18-monatiges Referendariat, das mit dem zweiten Staatsexamen abschließt.

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Fächerkombinationen schulisches Berufsfeld

Das Berufsziel Schule (Lehrer/in) sind nach Schulstufen variierende Kombinationsvorgaben zu beachten.

Zum Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen finden Sie hier mehr Informationen.

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen


Studieninhalte:
Didaktik der beruflichen Fachrichtung
• Didaktik und Curriculum in der beruflichen Fachrichtung
• Arbeit und Technik in der beruflichen Fachrichtung
• Fachdidaktisches Projekt

Berufspädagogik
• Einführung in die Berufspädagogik
• Lernen, Entwicklung und Sozialisation

Schlüsselqualifikationen
Masterarbeit

Zweitfächer

Als Unterrichtsfach (Zweitfach) wählen Sie eines der folgenden Fächer aus, welches Sie auf Bachelorniveau studieren. Es besteht die Möglichkeit der Zulassungsbeschränkung einzelner Fächer.

Für einige Fächer werden studiengangsspezifische Voraussetzungen für die Bewerbung bzw. Einschreibung verlangt, z. B. einen Selbsttest. Einige Fächer fordern zur Immatrikulation den Nachweis von Fremdsprachenkenntnissen, die i. d. R. durch Sprachzertifikate oder Tests nachgewiesen werden. Der Nachweis der fremdsprachlichen Kenntnisse kann bis zum Niveau B1 des europäischen Referenzrahmens für Sprachen auch über das Abiturzeugnis geführt werden.

Wählen können Sie derzeit aus

Englisch, Deutsch, Mathematik, Physik, Chemie sowie Politikwissenschaft

studienangebot/studien-berufsfelder/gesellschaft-bildung/detail/study/politikwissenschaft-bachelor-1/

Studienverlaufsplan

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Seminare, Vorlesungen, Übungen

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Berufliche Fachrichtungen:
• Elektrotechnik
• Informationstechnik
• Fahrzeugtechnik
• Metalltechnik

Fachdidaktik

Didaktik der beruflichen Fachrichtung
• Didaktik und Curriculum in der beruflichen Fachrichtung
• Arbeit und Technik in der beruflichen Fachrichtung
• Fachdidaktisches Projekt

Erziehungswissenschaft

In Erziehungswissenschaft werden allgemeine erziehungswissenschaftliche sowie schulpädagogisch-didaktische Grundlagen vermittelt. Damit verbunden ist das Orientierungspraktikum: Es dient dazu, erste pädagogische und unterrichtspraktische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und so die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen werden fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen vermittelt, beispielsweise Methoden- und Kommunikationskompetenz. Pflicht innerhalb der Schlüsselqualifikationen ist an der Uni Bremen der „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“. Je nach angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf diesen Bereich.

Fremdsprachenkenntnisse

Die Unterrichtssprache ist Deutsch, für die erfolgreiche Teilnahme an den Lehrveranstaltungen sind Deutschkenntnisse daher zwingend erforderlich.
Wenn Sie Ihre Hochschulzugangsberechtigung nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben haben, müssen Sie einen Sprachnachweis erbringen. Hierfür haben Sie derzeit vier Möglichkeiten:
1. „Test Deutsch als Fremdsprache“ – TestDaF (§ 3) oder
2. „Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang“ – DSH (§ 4) oder
3. „Prüfungsteil Deutsch“ der Feststellungsprüfung an Studienkollegs (§ 5)
4. Goethe- Zertifikat C1 (§ 6)
gemäß der „Rahmenordnung über deutsche Sprachprüfungen für das Studium an deutschen Hochschulen (RO-DT)“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25.06.2004) in der jeweils geltenden Fassung. Im Master of Education können, je nach gewähltem Zweitfach, weitere Sprachnachweise (z. B. Englisch B1 oder C1) erforderlich sein.

Prüfungen und Prüfungsformen

Thesenpapier, schriftliche Arbeit unter Aufsicht (Klausur), Bearbeitung von Übungsaufgaben, Erstellung von Protokollen der LV,Hausarbeit als selbstständige Bearbeitung, Referat, Projekt- oder Studienarbeit, Fallstudie, Experimentalarbeiten, Praktikumsbericht, mündliche Prüfung
Prüfungsleistungen aus einzelnen Lehrveranstaltungen werden gemäß ihres Anteils der Kreditpunkte
am Gesamtkreditvolumen des Moduls gewichtet.

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss mit Studienleistungen im Umfang von mindestens 180 Leistungspunkten (Credit Points = CP) nach dem European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS). Der Abschluss muss auf einen Master ofEducation-Studiengang hinführen, mit dem die Bildungsvoraussetzungen für ein Lehramt an berufsbildenden Schulen (Sekundarstufe II, berufliche Fächer) vermittelt werden. Ein Abschluss kann anerkannt werden, soweit keine wesentlichen Unterschiede im Sinne von §56 BremHG bestehen.

Vorausgesetzt wird ein Bachelorabschluss in einem der folgenden Studiengänge oder einem Studiengang, der keine wesentlichen Unterschiede in Inhalt, Umfang und Anforderungen zu jenen erkennen lässt (siehe Zugangs- und Zulassungsordnung).

a1) Berufliche Bildung (in einer einschlägigen Fachrichtung wie Elektrotechnik, Informationstechnik, Metalltechnik oder Fahrzeugtechnik);

a2) Gewerblich-Technische Wissenschaften (in einer einschlägigen Fachrichtung wie Elektrotechnik, Informationstechnik, Metalltechnik oder Fahrzeugtechnik);

a3) Ingenieurwissenschaften: Einschlägig für die Fachrichtung Elektrotechnik sind z.B. Elektrotechnik, Energietechnik, Automatisierungstechnik, Mechatronik; einschlägig für die Fachrichtung Informationstechnik sind z.B. Informationstechnik, Kommunikationstechnik, Informatik; einschlägig für die Fachrichtung Metalltechnik sind z.B. Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Produktions- oder Fertigungstechnik, Mechatronik;einschlägig für die Fachrichtung Fahrzeugtechnik sind z.B. Fahrzeugtechnik, Landmaschinentechnik.

b) Deutschkenntnisse, die die für die Universität Bremen allgemein geltenden Voraussetzungen bezüglich deutscher Sprachkenntnisse gemäß der „Ordnung über den Nachweis deutscherSprachkenntnisse an der Universität Bremen“ vom 25.Januar 2012 in der jeweils geltenden Fassung erfüllen.

c) Bildungswissenschaftliche Anteile im Umfang von mindestens 20 Leistungspunkten oder Leistungen, die keine wesentlichen Unterschiede in Inhalt, Umfang und Anforderungen zu jenen erkennen lassen (können ggf. auch während des Masterstudiums erworben werden).

e) Einschlägige fachpraktische Tätigkeiten im Umfang von mindestens 6 Monaten. Die Anforderungen an diese Tätigkeiten sind der „Richtlinie für die Anerkennung fachpraktischer Tätigkeiten gemäß der KMK-Rahmenverein-barung über die Ausbildung und Prüfung für ein Lehramt der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen (Lehramtstyp5)“ in der jeweils aktuellen Fassung zu entnehmen.

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Zulassungsordnung

Zulassung

für Studienanfänger

zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle erfolgreichen BewerberInnen zur Verfügung.


für höhere Semester

zulassungsfrei


Bewerbung über

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.01. zum Sommersemester
  • 15.07. zum Wintersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

SoSe und WiSe

Besonderheiten bei der Zulassung

Studienanfängerinnen bzw. Studienanfänger und Fortgeschrittene für den Masterstudiengang „Lehramt an beruflichen Schulen“ werden zum Winter-und zum Sommersemester an der Universität Bremen zugelassen. Studienbeginn ist jeweils der 1.April bzw. der 1.Oktober.

Hinweis für Fortgeschrittene:

Der Bewerbung einer oder eines Fortgeschrittenen muss der Nachweis von für den Master anrechenbaren Studienleistungen im Umfang von mindestens 10 CP beigefügt werden. Für das Sommersemester ist dieser Nachweis bei Zulassungsbeschränkung des Studiengangs bis zum 15. Januar, bei nicht zulassungsbeschränkten Studiengängen bis zum 31. März einzureichen. Für das Wintersemester ist dieser Nachweis bei Zulassungsbeschränkung des Studiengangs bis zum 15. Juli, bei nicht zulassungsbeschränkten Studiengängen bis zum 30.September einzureichen.

 

 

FORMALIA

Studienform

Aufbaustudiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Lehramtsfach im M.Ed.

Studierbar für Schulformen

Berufsbildende Schulen

Abschluss

Master of Education

Titel/Abschluss

Master of Education (M.Ed.)

Regelstudienzeit

4 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
120CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

4 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 349,12 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Zulassungsordnung

FORSCHUNG UND LEHRE

Lehrende

2 Professoren und 1 Professorin im Fach Produktionstechnik + Elektrotechnik 
13 weitere wissenschaftliche Mitarbeiter in der Lehre

Studierende

0 Studentinnen
0 Studenten

KONTAKT UND BERATUNG

Studienfachberatung

Prof. Dr. Falk Howe
Gebäude: TAB
E-Mail: berufliche-bildung(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421-21866301
Prof. Dr.-Ing. Maren Petersen
Gebäude: TAB
E-Mail: maren.petersen(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421-21866270

Sekretariat

Brigitte Schweckendieck
Gebäude: TAB
E-Mail: berufliche-bildung(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421-218 66301

Studienzentrum

Brigitte Schweckendieck
Gebäude: TAB, Raum: ITB, 2.34
E-Mail: berufliche-bildung(at)uni-bremen.de
Telefon: 042121866301

Geschäftsstelle des Studiengangs

Brigitte Schweckendieck
Gebäude: TAB
E-Mail: berufliche-bildung(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421-218 66301

Stand der Informationen

27.03.2019
Beschreibung des Faches

BESCHREIBUNG DES FACHES

Ziel des Masterstudiengangs ist es, die Studierenden auf fachwissenschaftlich sowie berufspädagogisch akzentuierte Beschäftigungsfelder, wahlweise in den beruflichen Fachrichtungen Elektrotechnik, Informationstechnik, Fahrzeugtechnik oder Metalltechnik, vorzubereiten. Im Zentrum stehen hierbei (angehende) Fachkräfte und die Aspekte ihrer Mitgestaltung der Arbeitswelt und Gesellschaft in sozialer, technischer und ökologischer Verantwortung. Lehrpersonen an den beruflichen Schulen und in Aus- und Weiter-bildungseinrichtungen müssen darauf vorbereitet werden.
Den Bedingungen und Voraussetzungen von Bildungseinrichtungen und der dort Lernenden folgend, müssen angehende Lehrpersonen
• analytische Kompetenzen besitzen, u. a. in Bezug auf die (infra-strukturellen und sozio-psychologischen) Bedingungsfelder und die vorgegebene Zeitstruktur;
• unterschiedliche berufspädagogisch-didaktische Zugänge und Konzepte kennen, beherrschen und diese adressatengerecht einsetzen können;
• sich mit anderen Lehrpersonen und den Leitungsgremien der Bildungseinrichtungen verständigen (Schulorganisation und -entwicklung, Rechtsfragen usw.).
Einer der wichtigsten Aspekt im Masterstudiengang ist die Kompetenz-entwicklung im Bereich der Lehrbefähigung. Zu den Kernkompetenzen gehören u. a. die Planung, Durchführung, Evaluation und Reflexion von Unterricht.
Lehrpersonen …
• analysieren Berufsbilder, Ausbildungsordnungen, Lehrpläne u. a. nach Zielen, wählen Inhalte aus, strukturieren das Vorgehen nach sachlichen, prozessbezogenen, didaktischen Kriterien und nach Gesichtspunkten der Kompetenzentwicklung.
• erfassen veränderte Technologien sowie Arbeits- und Geschäftsprozessen in Unternehmen der Industrie und des Handwerks auch unter regionalen Gesichtspunkten, analysieren berufliche Handlungsprozesse u. a. im Hinblick auf Lerngegenstände und beziehen sie bei der Gestaltung des Unterrichts ein.
• verknüpfen berufliche Arbeitsprozesse u. a. über lernortkooperative Elemente, mit der Gestaltung entsprechender beruflicher Lernaufgaben und -prozesse und fördern so die Reflexionsfähikeit der Lernenden.
• fördern durch den Einsatz schüler- und handlungsorientierter Unterrichtsmethoden das selbstorganisierte, kooperative Lernen, beraten die Lernenden bei der Ausführung beruflicher Lern- und Arbeitshandlungen.
• beziehen systematisch die Erfordernisse bei der Entwicklung der verschiedenen Kompetenzdimensionen ein: Fach-, Sozial-, Human- und Methodenkompetenzen.
• wählen geeignete lernförderliche Ansätze und Methoden, um die Aneignung von Kompetenzen und selbstkritischen Reflexion beruflicher Handlungen zu fördern.
• bemühen sich auch im Rahmen der Leistungsbewertung um die individuelle Förderung der Lernenden (Einsatz von selbstentwickelten Matrizen mit Zielen, Kriterien und Indikatoren).

Berufswege und Weiterqualifizierung

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Berufspädagogen sind von Wissenschaft, Aus- und Weiterbildung in Industrie und bei Weiterbildungsträgern, Entwicklungs­zusammenarbeit oder Rehabilitation sehr nachgefragte Absolventen.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Studienfach qualifiziert nach dem Abschluss eines Referendariats für folgende Lehrämter:

  • Berufsbildende Schulen

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Studienfach qualifiziert nach dem Abschluss eines Referendariats für folgende Lehrämter:

  • Berufsbildende Schulen

Informationen zum Lehramt als pdf-Dokument

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme einer Promotion.

Zur Qualifizierung für den Unterricht an öffentlichen Schulen folgt ein 18-monatiges Referendariat, das mit dem zweiten Staatsexamen abschließt.

Studieninhalte und Fächerkombinationen

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Fächerkombinationen schulisches Berufsfeld

Das Berufsziel Schule (Lehrer/in) sind nach Schulstufen variierende Kombinationsvorgaben zu beachten.

Zum Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen finden Sie hier mehr Informationen.

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen


Studieninhalte:
Didaktik der beruflichen Fachrichtung
• Didaktik und Curriculum in der beruflichen Fachrichtung
• Arbeit und Technik in der beruflichen Fachrichtung
• Fachdidaktisches Projekt

Berufspädagogik
• Einführung in die Berufspädagogik
• Lernen, Entwicklung und Sozialisation

Schlüsselqualifikationen
Masterarbeit

Zweitfächer

Als Unterrichtsfach (Zweitfach) wählen Sie eines der folgenden Fächer aus, welches Sie auf Bachelorniveau studieren. Es besteht die Möglichkeit der Zulassungsbeschränkung einzelner Fächer.

Für einige Fächer werden studiengangsspezifische Voraussetzungen für die Bewerbung bzw. Einschreibung verlangt, z. B. einen Selbsttest. Einige Fächer fordern zur Immatrikulation den Nachweis von Fremdsprachenkenntnissen, die i. d. R. durch Sprachzertifikate oder Tests nachgewiesen werden. Der Nachweis der fremdsprachlichen Kenntnisse kann bis zum Niveau B1 des europäischen Referenzrahmens für Sprachen auch über das Abiturzeugnis geführt werden.

Wählen können Sie derzeit aus

Englisch, Deutsch, Mathematik, Physik, Chemie sowie Politikwissenschaft

studienangebot/studien-berufsfelder/gesellschaft-bildung/detail/study/politikwissenschaft-bachelor-1/

Studienverlaufsplan

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Seminare, Vorlesungen, Übungen

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Berufliche Fachrichtungen:
• Elektrotechnik
• Informationstechnik
• Fahrzeugtechnik
• Metalltechnik

Fachdidaktik

Didaktik der beruflichen Fachrichtung
• Didaktik und Curriculum in der beruflichen Fachrichtung
• Arbeit und Technik in der beruflichen Fachrichtung
• Fachdidaktisches Projekt

Erziehungswissenschaft

In Erziehungswissenschaft werden allgemeine erziehungswissenschaftliche sowie schulpädagogisch-didaktische Grundlagen vermittelt. Damit verbunden ist das Orientierungspraktikum: Es dient dazu, erste pädagogische und unterrichtspraktische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und so die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen werden fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen vermittelt, beispielsweise Methoden- und Kommunikationskompetenz. Pflicht innerhalb der Schlüsselqualifikationen ist an der Uni Bremen der „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“. Je nach angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf diesen Bereich.

Fremdsprachenkenntnisse

Die Unterrichtssprache ist Deutsch, für die erfolgreiche Teilnahme an den Lehrveranstaltungen sind Deutschkenntnisse daher zwingend erforderlich.
Wenn Sie Ihre Hochschulzugangsberechtigung nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben haben, müssen Sie einen Sprachnachweis erbringen. Hierfür haben Sie derzeit vier Möglichkeiten:
1. „Test Deutsch als Fremdsprache“ – TestDaF (§ 3) oder
2. „Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang“ – DSH (§ 4) oder
3. „Prüfungsteil Deutsch“ der Feststellungsprüfung an Studienkollegs (§ 5)
4. Goethe- Zertifikat C1 (§ 6)
gemäß der „Rahmenordnung über deutsche Sprachprüfungen für das Studium an deutschen Hochschulen (RO-DT)“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25.06.2004) in der jeweils geltenden Fassung. Im Master of Education können, je nach gewähltem Zweitfach, weitere Sprachnachweise (z. B. Englisch B1 oder C1) erforderlich sein.

Prüfungen und Prüfungsformen

Thesenpapier, schriftliche Arbeit unter Aufsicht (Klausur), Bearbeitung von Übungsaufgaben, Erstellung von Protokollen der LV,Hausarbeit als selbstständige Bearbeitung, Referat, Projekt- oder Studienarbeit, Fallstudie, Experimentalarbeiten, Praktikumsbericht, mündliche Prüfung
Prüfungsleistungen aus einzelnen Lehrveranstaltungen werden gemäß ihres Anteils der Kreditpunkte
am Gesamtkreditvolumen des Moduls gewichtet.

Bewerbung und Zulassung

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss mit Studienleistungen im Umfang von mindestens 180 Leistungspunkten (Credit Points = CP) nach dem European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS). Der Abschluss muss auf einen Master ofEducation-Studiengang hinführen, mit dem die Bildungsvoraussetzungen für ein Lehramt an berufsbildenden Schulen (Sekundarstufe II, berufliche Fächer) vermittelt werden. Ein Abschluss kann anerkannt werden, soweit keine wesentlichen Unterschiede im Sinne von §56 BremHG bestehen.

Vorausgesetzt wird ein Bachelorabschluss in einem der folgenden Studiengänge oder einem Studiengang, der keine wesentlichen Unterschiede in Inhalt, Umfang und Anforderungen zu jenen erkennen lässt (siehe Zugangs- und Zulassungsordnung).

a1) Berufliche Bildung (in einer einschlägigen Fachrichtung wie Elektrotechnik, Informationstechnik, Metalltechnik oder Fahrzeugtechnik);

a2) Gewerblich-Technische Wissenschaften (in einer einschlägigen Fachrichtung wie Elektrotechnik, Informationstechnik, Metalltechnik oder Fahrzeugtechnik);

a3) Ingenieurwissenschaften: Einschlägig für die Fachrichtung Elektrotechnik sind z.B. Elektrotechnik, Energietechnik, Automatisierungstechnik, Mechatronik; einschlägig für die Fachrichtung Informationstechnik sind z.B. Informationstechnik, Kommunikationstechnik, Informatik; einschlägig für die Fachrichtung Metalltechnik sind z.B. Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Produktions- oder Fertigungstechnik, Mechatronik;einschlägig für die Fachrichtung Fahrzeugtechnik sind z.B. Fahrzeugtechnik, Landmaschinentechnik.

b) Deutschkenntnisse, die die für die Universität Bremen allgemein geltenden Voraussetzungen bezüglich deutscher Sprachkenntnisse gemäß der „Ordnung über den Nachweis deutscherSprachkenntnisse an der Universität Bremen“ vom 25.Januar 2012 in der jeweils geltenden Fassung erfüllen.

c) Bildungswissenschaftliche Anteile im Umfang von mindestens 20 Leistungspunkten oder Leistungen, die keine wesentlichen Unterschiede in Inhalt, Umfang und Anforderungen zu jenen erkennen lassen (können ggf. auch während des Masterstudiums erworben werden).

e) Einschlägige fachpraktische Tätigkeiten im Umfang von mindestens 6 Monaten. Die Anforderungen an diese Tätigkeiten sind der „Richtlinie für die Anerkennung fachpraktischer Tätigkeiten gemäß der KMK-Rahmenverein-barung über die Ausbildung und Prüfung für ein Lehramt der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen (Lehramtstyp5)“ in der jeweils aktuellen Fassung zu entnehmen.

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Zulassungsordnung

Zulassung

für Studienanfänger

zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle erfolgreichen BewerberInnen zur Verfügung.


für höhere Semester

zulassungsfrei


Bewerbung über

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.01. zum Sommersemester
  • 15.07. zum Wintersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

SoSe und WiSe

Besonderheiten bei der Zulassung

Studienanfängerinnen bzw. Studienanfänger und Fortgeschrittene für den Masterstudiengang „Lehramt an beruflichen Schulen“ werden zum Winter-und zum Sommersemester an der Universität Bremen zugelassen. Studienbeginn ist jeweils der 1.April bzw. der 1.Oktober.

Hinweis für Fortgeschrittene:

Der Bewerbung einer oder eines Fortgeschrittenen muss der Nachweis von für den Master anrechenbaren Studienleistungen im Umfang von mindestens 10 CP beigefügt werden. Für das Sommersemester ist dieser Nachweis bei Zulassungsbeschränkung des Studiengangs bis zum 15. Januar, bei nicht zulassungsbeschränkten Studiengängen bis zum 31. März einzureichen. Für das Wintersemester ist dieser Nachweis bei Zulassungsbeschränkung des Studiengangs bis zum 15. Juli, bei nicht zulassungsbeschränkten Studiengängen bis zum 30.September einzureichen.

 

 

Formalia

FORMALIA

Studienform

Aufbaustudiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Lehramtsfach im M.Ed.

Studierbar für Schulformen

Berufsbildende Schulen

Abschluss

Master of Education

Titel/Abschluss

Master of Education (M.Ed.)

Regelstudienzeit

4 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
120CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

4 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 349,12 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Zulassungsordnung
Forschung und Lehre

FORSCHUNG UND LEHRE

Lehrende

2 Professoren und 1 Professorin im Fach Produktionstechnik + Elektrotechnik 
13 weitere wissenschaftliche Mitarbeiter in der Lehre

Studierende

0 Studentinnen
0 Studenten

Kontakt und Beratung

KONTAKT UND BERATUNG

Studienfachberatung

Prof. Dr. Falk Howe
Gebäude: TAB
E-Mail: berufliche-bildung(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421-21866301
Prof. Dr.-Ing. Maren Petersen
Gebäude: TAB
E-Mail: maren.petersen(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421-21866270

Sekretariat

Brigitte Schweckendieck
Gebäude: TAB
E-Mail: berufliche-bildung(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421-218 66301

Studienzentrum

Brigitte Schweckendieck
Gebäude: TAB, Raum: ITB, 2.34
E-Mail: berufliche-bildung(at)uni-bremen.de
Telefon: 042121866301

Geschäftsstelle des Studiengangs

Brigitte Schweckendieck
Gebäude: TAB
E-Mail: berufliche-bildung(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421-218 66301

Stand der Informationen

27.03.2019