Sprache & Literatur

Germanistik/Deutsch

Bachelor

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Steckbrief

Der Bachelor-Studiengang „Germanistik / Deutsch“ repräsentiert das Fach Germanistik mit seinen traditionellen Teilgebieten Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft.

Die Literaturwissenschaft beschäftigt sich mit der deutschen Literatur von ihren Anfängen um 750 n. Chr. bis zur Gegenwart. Das geschieht unter historischen und systematisch-theoretischen Gesichtspunkten. Die deutsche Literatur wird dabei sowohl in ihrem ästhetischen Eigenwert als auch in ihren jeweiligen kulturellen Zusammenhängen betrachtet. Es geht um Analyse und Interpreta... mehr » mehr »


Eckdaten

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Profilfach
120CP
Komplementärfach
60CP
Lehramtsoptionsfach
72CP
Unterrichtsfach
24CP
Ergänzungsfach
51CP

Unterrichtssprache

Deutsch

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

zum Wintersemester

Zulassungsbeschränkt; es findet ein Auswahlverfahren statt

Beschreibung des Auswahlverfahrens

Bewerbung bis zum

15.07.

Studienplatzvergabe (DoSV)

Zulassung für höhere Semester

Keine Aufnahme von Fortgeschrittenen zum WiSe 2017/18 für Grundschule und Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik, großes Fach.

Zulassungsbeschränkt

Bewerbung bis zum

15.07. bzw. 15.01.

BESCHREIBUNG DES FACHES

Der Bachelor-Studiengang „Germanistik / Deutsch“ repräsentiert das Fach Germanistik mit seinen traditionellen Teilgebieten Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft.

Die Literaturwissenschaft beschäftigt sich mit der deutschen Literatur von ihren Anfängen um 750 n. Chr. bis zur Gegenwart. Das geschieht unter historischen und systematisch-theoretischen Gesichtspunkten. Die deutsche Literatur wird dabei sowohl in ihrem ästhetischen Eigenwert als auch in ihren jeweiligen kulturellen Zusammenhängen betrachtet. Es geht um Analyse und Interpretation als wissenschaftlich fundierte Beschreibung von Literatur und um methodische Ansätze zu ihrer Erschließung. In einer weiteren Perspektive bezieht sich die literaturwissenschaftliche Arbeit auch auf die Medialität von Literatur, etwa auf Schrift, Buch, Theater, und auf textliche Dimensionen der (neueren) Medien Film, Fernsehen und Internet.

Die Sprachwissenschaft befasst sich mit der deutschen Sprache und ihren Varietäten unter historischer und gegenwartsorientierter Perspektive sowie mit Blick auf systematisch-strukturelle, theoretische und gebrauchsbezogene Aspekte. Zu den Gegenständen der Sprachwissenschaft gehören unterschiedliche Fragestellungen und Anwendungsszenarien: Wie läuft der Spracherwerb des Menschen ab und wie entwickelt sich Sprache in einer Sprechergemeinschaft? Wie sind sprachliche Phänomene analysierbar? Wie hängen Sprache und Kognition zusammen? Wie kann man mit Sprache handeln? Welchen Mustern, Regeln und Routinen folgen Sprecher und Schreiber? Wie läuft der Verständnisprozess bei Lesern ab und wie funktioniert Verständigung im Gespräch? Welchen Einfluss haben Textsorten, Medien und Diskurse auf Funktionsweisen und Erscheinungsformen von Sprache und Kommunikation?

Hinzu kommen weitere wählbare Optionen, etwa das Niederdeutsche oder der Schwerpunkt ‚Deutsch als Zweitsprache’, der einem wichtigen Gegenstandsfeld gewidmet ist: Immer mehr Schülerinnen und Schüler in Deutschland wachsen mit zwei oder mehr Sprachen auf. In diesem Teilgebiet wird daher der Spracherwerb und die Sprachvermittlung im Kontext der Mehrsprachigkeit untersucht.

Für Studierende mit dem Ziel Lehramt umfasst der Studiengang zusätzlich die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur.

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Der Bachelor „Germanistik/Deutsch“ ist berufsqualifizierend für Tätigkeitsfelder außerhalb der Schule; diese sind weit gestreut: Die Ausbildung bietet – auf der Grundlage einer soliden germanistischen Grundausbildung – verschiedene wählbare Orientierungen, die für ganz unterschiedliche Berufsbilder einschlägig sind: Dazu gehören neben der Erwachsenenbildung bzw. dem Unterrichten von Deutsch als Zweit- und Fremdsprache diejenigen Berufsfelder, die es mit (interkultureller) Kommunikation, Vermittlung sowie (sprachlicher) Aufbereitung von Inhalten im engeren und weiteren Sinn zu tun haben, ebenso wie Berufsfelder, die im weiteren Sinn der „Kulturlandschaft“ zuzurechnen sind: Im Einzelnen handelt es sich also um Tätigkeitsfelder wie Journalismus, Redaktion, (auch neue) Medien, Lektorat, Werbung, Kulturmanagement, Dramaturgie/Regie, Bibliothekswesen usw.

Hinzu kommen natürlich im engeren Sinne akademische Berufsfelder, die in der Regel durch einen im Anschluss an den Bachelor aufzunehmenden Master-Studiengang vorbereitet werden. Hier bietet die Germanistik ein eigenes Masterprogramm (Master-Studiengang Germanistik) an, das in zwei Studienjahren zu absolvieren ist.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Das Studienfach qualifiziert nach dem Abschluss eines entsprechenden Master of Education-Studiengangs und eines Referendariats für folgende Lehrämter:

  • Grundschule
  • Gymnasien und Oberschulen
  • Berufsbildende Schulen
  • Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik

Zum Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen finden Sie hier mehr Informationen.

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines wissenschaftlichen Masterstudiums in den Disziplinen:

  • Master of Arts Germanistik
  • Master of Arts Transnationale Literaturwissenschaft
  • Master of Arts Language Sciences
  • Master of Education Germanistik/Deutsch

Um die Lehrbefähigung für öffentliche Schulen zu erreichen folgt ein Aufbaustudium mit dem Abschluss "Master of Education" (M.Ed) und ein 18-monatiges Referendariat, das mit dem zweiten Staatsexamen abschließt.

Studienbegleitendes Zusatzangebot
Das Zertifikatsstudium Grundlagen Digitaler Medien in pädagogischen Kontexten, ist ein studienbegleitendes Zusatzangebot im Rahmen von Studien mit pädagogischer Ausrichtung.

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Fächerkombination außerschulisches Berufsfeld

Grundsätzlich können Studienanfänger/innen alle von der Universität Bremen angebotenen Profil- und Komplementärfächer kombinieren.

Der Studiengang gibt keine besondere Kombinationsempfehlung.

Informationen zu möglichen Überschneidungen im Lehrangebot der Fächer finden Sie hier.

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

  • Literaturwissenschaft und Literaturgeschichte (ältere und neuere deutsche Literatur; Grundlagen und Vertiefungen)

  • Sprachwissenschaft und Sprachgeschichte (einschließlich Grammatik der deutschen Gegenwartssprache; Grundlagen und Vertiefungen)

  • Interkulturalität, Medienästhetik, Kommunikation und Semiotik (Grundlagen und Vertiefungen)

  • Kinder- und Jugendliteratur und -medien; Deutsch als Zweitsprache; Deutsch als Fremdsprache; Niederdeutsch; Fachdidaktik des Deutschen

Studienverlaufsplan

Vgl. Studienverlaufsplan unter der URL des Studiengangs.

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Vgl. Studienverlaufsplan unter der URL des Studiengangs.

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Seminare, Einführungskurse (mit Tutorien), Übungen und Lektürekurse, Vorlesungen im wöchentlichen Rhythmus während der Veranstaltungszeit. Blockveranstaltungen und Begleitveranstaltungen auch während der veranstaltungsfreien Zeit.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Vgl. Studienverlaufsplan unter der URL des Studiengangs.

General Studies

General Studies sind berufsfeldbezogene Studienanteile und ergänzen das fachliche Studium des Vollfachs (oder Profilfachs). Sie umfassen zwischen 10 und 25 % des Studiums und vermitteln Studientechniken und Schlüsselqualifikationen für einen Beruf im außerschulischen Bereich.

Der General Studies-Anteil des Studiums bezieht sich nur auf das Profilfach Germanistik/Deutsch. Die General Studies sind in den BA-Studiengängen des Fachbereichs 10 einheitlich organisiert. Sie bestehen aus einem Praktikum (als Berufsfelderkundung) und diversen Wahlpflichtbereichen, die zum Teil auf die Vermittlung allgemeiner und fachnaher Kompetenzen, zum Teil auf Eigeninitiative in fachnahen Zusammenhängen, zum Teil auf nur mittelbar mit dem Fach in Verbindung stehende Inhalte anderer Fächer (studium generale) bzw. Sprachkurse ausgerichtet sind.

Fachdidaktik

Die Didaktik der deutschen Sprache – verpflichtend für alle Lehramtsstudierenden – geht davon aus, dass im Deutschunterricht einerseits die Sprachkompetenz der Schüler und Schülerinnen, andererseits ihre reflexive Einsicht in die Eigentümlichkeit der deutschen Sprache vertieft werden sollen. Deshalb werden im Studium didaktische Methoden zur Steuerung des Lernprozesses bei Schülern ebenso vermittelt wie entsprechende Diagnoseverfahren. Hinzu kommt der reflektierte Umgang mit Lehrmaterialien.
Die Literatur-(und Medien-)didaktik – ebenfalls obligatorisch für alle Lehr-amtsstudierenden – thematisiert die Vermittlung literarischer Texte (und anderer medialer Produkte) an Schüler und Schülerinnen unter verschiedenen sozialen und psychologischen Bedingungen und mit Hilfe verschiedener, in ihrer Effektivität jeweils zu beurteilender Methoden. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Verwendung neuer, elektronischer Medien zu.

Erziehungswissenschaft

In Erziehungswissenschaft werden allgemeine erziehungswissenschaftliche sowie schulpädagogisch-didaktische Grundlagen vermittelt. Damit verbunden ist das Orientierungspraktikum: Es dient dazu, erste pädagogische und unterrichtspraktische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und so die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen werden fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen vermittelt, beispielsweise Methoden- und Kommunikationskompetenz. Pflicht innerhalb der Schlüsselqualifikationen ist an der Uni Bremen der „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“. Je nach angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf diesen Bereich.

In Erziehungswissenschaft werden allgemeine erziehungswissenschaftliche sowie schulpädagogisch-didaktische Grundlagen vermittelt. Damit verbunden ist das Orientierungspraktikum: Es dient dazu, erste pädagogische und unterrichtspraktische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und so die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen werden fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen vermittelt, beispielsweise Methoden- und Kommunikationskompetenz. Pflicht innerhalb der Schlüsselqualifikationen ist an der Uni Bremen der „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“. Je nach angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf diesen Bereich.

Profilbereich

Der Profilbereich besteht aus einer Reihe von Wahlpflichtmodulen, lässt also insbesondere eine Schwerpunktbildung innerhalb des Studiums zu.

Praktikum

Mindestens sechswöchiges Praktikum obligatorisch, das durch ein zweites Praktikum oder oder einen studienrelevanten Auslandsaufenthalt ergänzt werden kann.

Fremdsprachenkenntnisse

Englisch-Kenntnisse auf dem Niveau des deutschen Abiturs und Kenntnisse einer beliebigen weiteren Fremdsprache werden erwartet, aber nicht zwingend für die Bewerbung vorausgesetzt.

Auslandssemester

ist möglich.

Prüfungen und Prüfungsformen

Geprüft werden grundsätzlich Module, also Gruppen von Lehrveranstaltungen.
Prüfungsformen sind: Klausur, schriftliche Hausarbeit, mündliche Prüfung, Präsentation, Portfolio, Lerntagebuch und Bachelorarbeit.
Hinzu kommen im Professionalisierungs- und General Studies-Bereich eigene Tätigkeiten, die zu dokumentieren sind.

Besonderheiten Studium / Sonstige

Ein "Quereinstieg" in den Studiengang ist grundsätzlich möglich.

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Beim außerschulischen Berufsfeld sind grundsätzlich alle Kombinationen von Profil- und Komplementärfach möglich, die die Universität Bremen anbietet. Besonders empfohlen werden allerdings diejenigen Kombinationen, die Germanistik/Deutsch mit einem sachlich, theoretisch oder methodisch verwandten Fach verknüpfen (wie etwa und insbesondere English Speaking Cultures, Frankoromanistik/Französisch, Hispanistik/Spanisch, Linguistik, Philosophie, Kulturwissenschaft, Kunstwissenschaft/-pädagogik, Musikwissenschaft oder Geschichte), sowie auf ein bestimmtes Berufsfeld bezogene Kombinationen (etwa mit Informatik, Digitale Medien oder Jura).

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

Zulassung

für höhere Semester

Zulassungsbeschränkt


Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.07. (Keine Aufnahme von Fortgeschrittenen zum WiSe 2017/18 für Grundschule und Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik, großes Fach.)
  • 15.01. (Keine Aufnahme von Fortgeschrittenen zum WiSe 2017/18 für Grundschule und Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik, großes Fach.)

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

WiSe und SoSe

FORMALIA

Studienform

Grundständiger Studiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Profilfach + Komplementärfach + Lehramtsoptionsfach + Unterrichtsfach + Ergänzungsfach

Studierbar für Schulformen

Grundschule + Gymnasien und Oberschulen + Berufsbildende Schulen + Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik

Abschluss

Bachelor

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Profilfach
120CP
Komplementärfach
60CP
Lehramtsoptionsfach
72CP
Unterrichtsfach
24CP
Ergänzungsfach
51CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

6 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 321,42 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung

FORSCHUNG UND LEHRE

Fachgebiete

Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Literaturgeschichte (einschließlich Literaturtheorie und Medienästhetik

Deutsche Sprachwissenschaft / Interdisziplinäre Linguistik

Ältere deutsche Literaturwissenschaft

Didaktik des Deutschen

Deutsch als Zweit- / Deutsch als Fremdsprache

Lehrende

5 Professoren und 2 Professorinnen im Fach Germanistik 

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen, UniversitätslektorInnen, DoktorandInnen, Lehrbeauftragte

Studierende

ca. 800 Studentinnen

ca. 230 Studenten

Kooperationen

Die Bremer Germanistik kooperiert mit verschiedenen Universitäten und Instituten im In- und Ausland, etwa mit dem Dickinson College (USA), der Universität Klagenfurt (A), der Aarhus Universitet (DK), der Abo Akademi Turku (FIN), der Universität Ferrara (I), der Tongji-Universität in Shanghai (VRC) u.a.m.

KONTAKT UND BERATUNG

Studienzentrum

Dr. Ute Siewerts
Gebäude: GW2, Raum: A3830
E-Mail: siewerts(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-68284

Montag, 15 bis 17 Uhr

Viola Meyer
Gebäude: GW2, Raum: A 3830
E-Mail: vmeyer(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-68042

Mittwoch, 12 bis 14 Uhr

Praxisbüro

Dr. Ute Siewerts
Gebäude: GW2, Raum: A3830
E-Mail: siewerts(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-68284

Montag, 15 bis 17 Uhr

Viola Meyer
Gebäude: GW2, Raum: A 3830
E-Mail: vmeyer(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-68042

Mittwoch, 12 bis 14 Uhr

Geschäftsstelle des Studiengangs

Bärbel Wu
Gebäude: GW2, Raum: B3650
E-Mail: bwu(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-68060

www.fb10.uni-bremen.de/sekretariate/wu.aspx

Geschäftsstelle des Prüfungsauschusses

Geschäftsstelle Fachbereich 10 Zentrales Prüfungsamt
Gebäude: ZB
E-Mail: zpa-fb10(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-61203 / 218-61209
Geschäftsstelle Lehramt Zentrales Prüfungsamt
Gebäude: ZB
E-Mail: zpa-fb12(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-61218 / 218-61205 / 218-61204

Stand der Informationen

22.10.2017

Autor/in

Beschreibung des Faches

BESCHREIBUNG DES FACHES

Der Bachelor-Studiengang „Germanistik / Deutsch“ repräsentiert das Fach Germanistik mit seinen traditionellen Teilgebieten Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft.

Die Literaturwissenschaft beschäftigt sich mit der deutschen Literatur von ihren Anfängen um 750 n. Chr. bis zur Gegenwart. Das geschieht unter historischen und systematisch-theoretischen Gesichtspunkten. Die deutsche Literatur wird dabei sowohl in ihrem ästhetischen Eigenwert als auch in ihren jeweiligen kulturellen Zusammenhängen betrachtet. Es geht um Analyse und Interpretation als wissenschaftlich fundierte Beschreibung von Literatur und um methodische Ansätze zu ihrer Erschließung. In einer weiteren Perspektive bezieht sich die literaturwissenschaftliche Arbeit auch auf die Medialität von Literatur, etwa auf Schrift, Buch, Theater, und auf textliche Dimensionen der (neueren) Medien Film, Fernsehen und Internet.

Die Sprachwissenschaft befasst sich mit der deutschen Sprache und ihren Varietäten unter historischer und gegenwartsorientierter Perspektive sowie mit Blick auf systematisch-strukturelle, theoretische und gebrauchsbezogene Aspekte. Zu den Gegenständen der Sprachwissenschaft gehören unterschiedliche Fragestellungen und Anwendungsszenarien: Wie läuft der Spracherwerb des Menschen ab und wie entwickelt sich Sprache in einer Sprechergemeinschaft? Wie sind sprachliche Phänomene analysierbar? Wie hängen Sprache und Kognition zusammen? Wie kann man mit Sprache handeln? Welchen Mustern, Regeln und Routinen folgen Sprecher und Schreiber? Wie läuft der Verständnisprozess bei Lesern ab und wie funktioniert Verständigung im Gespräch? Welchen Einfluss haben Textsorten, Medien und Diskurse auf Funktionsweisen und Erscheinungsformen von Sprache und Kommunikation?

Hinzu kommen weitere wählbare Optionen, etwa das Niederdeutsche oder der Schwerpunkt ‚Deutsch als Zweitsprache’, der einem wichtigen Gegenstandsfeld gewidmet ist: Immer mehr Schülerinnen und Schüler in Deutschland wachsen mit zwei oder mehr Sprachen auf. In diesem Teilgebiet wird daher der Spracherwerb und die Sprachvermittlung im Kontext der Mehrsprachigkeit untersucht.

Für Studierende mit dem Ziel Lehramt umfasst der Studiengang zusätzlich die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur.

Berufswege und Weiterqualifizierung

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Der Bachelor „Germanistik/Deutsch“ ist berufsqualifizierend für Tätigkeitsfelder außerhalb der Schule; diese sind weit gestreut: Die Ausbildung bietet – auf der Grundlage einer soliden germanistischen Grundausbildung – verschiedene wählbare Orientierungen, die für ganz unterschiedliche Berufsbilder einschlägig sind: Dazu gehören neben der Erwachsenenbildung bzw. dem Unterrichten von Deutsch als Zweit- und Fremdsprache diejenigen Berufsfelder, die es mit (interkultureller) Kommunikation, Vermittlung sowie (sprachlicher) Aufbereitung von Inhalten im engeren und weiteren Sinn zu tun haben, ebenso wie Berufsfelder, die im weiteren Sinn der „Kulturlandschaft“ zuzurechnen sind: Im Einzelnen handelt es sich also um Tätigkeitsfelder wie Journalismus, Redaktion, (auch neue) Medien, Lektorat, Werbung, Kulturmanagement, Dramaturgie/Regie, Bibliothekswesen usw.

Hinzu kommen natürlich im engeren Sinne akademische Berufsfelder, die in der Regel durch einen im Anschluss an den Bachelor aufzunehmenden Master-Studiengang vorbereitet werden. Hier bietet die Germanistik ein eigenes Masterprogramm (Master-Studiengang Germanistik) an, das in zwei Studienjahren zu absolvieren ist.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Das Studienfach qualifiziert nach dem Abschluss eines entsprechenden Master of Education-Studiengangs und eines Referendariats für folgende Lehrämter:

  • Grundschule
  • Gymnasien und Oberschulen
  • Berufsbildende Schulen
  • Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik

Zum Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen finden Sie hier mehr Informationen.

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines wissenschaftlichen Masterstudiums in den Disziplinen:

  • Master of Arts Germanistik
  • Master of Arts Transnationale Literaturwissenschaft
  • Master of Arts Language Sciences
  • Master of Education Germanistik/Deutsch

Um die Lehrbefähigung für öffentliche Schulen zu erreichen folgt ein Aufbaustudium mit dem Abschluss "Master of Education" (M.Ed) und ein 18-monatiges Referendariat, das mit dem zweiten Staatsexamen abschließt.

Studienbegleitendes Zusatzangebot
Das Zertifikatsstudium Grundlagen Digitaler Medien in pädagogischen Kontexten, ist ein studienbegleitendes Zusatzangebot im Rahmen von Studien mit pädagogischer Ausrichtung.

Studieninhalte und Fächerkombinationen

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Fächerkombination außerschulisches Berufsfeld

Grundsätzlich können Studienanfänger/innen alle von der Universität Bremen angebotenen Profil- und Komplementärfächer kombinieren.

Der Studiengang gibt keine besondere Kombinationsempfehlung.

Informationen zu möglichen Überschneidungen im Lehrangebot der Fächer finden Sie hier.

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

  • Literaturwissenschaft und Literaturgeschichte (ältere und neuere deutsche Literatur; Grundlagen und Vertiefungen)

  • Sprachwissenschaft und Sprachgeschichte (einschließlich Grammatik der deutschen Gegenwartssprache; Grundlagen und Vertiefungen)

  • Interkulturalität, Medienästhetik, Kommunikation und Semiotik (Grundlagen und Vertiefungen)

  • Kinder- und Jugendliteratur und -medien; Deutsch als Zweitsprache; Deutsch als Fremdsprache; Niederdeutsch; Fachdidaktik des Deutschen

Studienverlaufsplan

Vgl. Studienverlaufsplan unter der URL des Studiengangs.

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Vgl. Studienverlaufsplan unter der URL des Studiengangs.

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Seminare, Einführungskurse (mit Tutorien), Übungen und Lektürekurse, Vorlesungen im wöchentlichen Rhythmus während der Veranstaltungszeit. Blockveranstaltungen und Begleitveranstaltungen auch während der veranstaltungsfreien Zeit.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Vgl. Studienverlaufsplan unter der URL des Studiengangs.

General Studies

General Studies sind berufsfeldbezogene Studienanteile und ergänzen das fachliche Studium des Vollfachs (oder Profilfachs). Sie umfassen zwischen 10 und 25 % des Studiums und vermitteln Studientechniken und Schlüsselqualifikationen für einen Beruf im außerschulischen Bereich.

Der General Studies-Anteil des Studiums bezieht sich nur auf das Profilfach Germanistik/Deutsch. Die General Studies sind in den BA-Studiengängen des Fachbereichs 10 einheitlich organisiert. Sie bestehen aus einem Praktikum (als Berufsfelderkundung) und diversen Wahlpflichtbereichen, die zum Teil auf die Vermittlung allgemeiner und fachnaher Kompetenzen, zum Teil auf Eigeninitiative in fachnahen Zusammenhängen, zum Teil auf nur mittelbar mit dem Fach in Verbindung stehende Inhalte anderer Fächer (studium generale) bzw. Sprachkurse ausgerichtet sind.

Fachdidaktik

Die Didaktik der deutschen Sprache – verpflichtend für alle Lehramtsstudierenden – geht davon aus, dass im Deutschunterricht einerseits die Sprachkompetenz der Schüler und Schülerinnen, andererseits ihre reflexive Einsicht in die Eigentümlichkeit der deutschen Sprache vertieft werden sollen. Deshalb werden im Studium didaktische Methoden zur Steuerung des Lernprozesses bei Schülern ebenso vermittelt wie entsprechende Diagnoseverfahren. Hinzu kommt der reflektierte Umgang mit Lehrmaterialien.
Die Literatur-(und Medien-)didaktik – ebenfalls obligatorisch für alle Lehr-amtsstudierenden – thematisiert die Vermittlung literarischer Texte (und anderer medialer Produkte) an Schüler und Schülerinnen unter verschiedenen sozialen und psychologischen Bedingungen und mit Hilfe verschiedener, in ihrer Effektivität jeweils zu beurteilender Methoden. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Verwendung neuer, elektronischer Medien zu.

Erziehungswissenschaft

In Erziehungswissenschaft werden allgemeine erziehungswissenschaftliche sowie schulpädagogisch-didaktische Grundlagen vermittelt. Damit verbunden ist das Orientierungspraktikum: Es dient dazu, erste pädagogische und unterrichtspraktische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und so die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen werden fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen vermittelt, beispielsweise Methoden- und Kommunikationskompetenz. Pflicht innerhalb der Schlüsselqualifikationen ist an der Uni Bremen der „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“. Je nach angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf diesen Bereich.

In Erziehungswissenschaft werden allgemeine erziehungswissenschaftliche sowie schulpädagogisch-didaktische Grundlagen vermittelt. Damit verbunden ist das Orientierungspraktikum: Es dient dazu, erste pädagogische und unterrichtspraktische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und so die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen werden fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen vermittelt, beispielsweise Methoden- und Kommunikationskompetenz. Pflicht innerhalb der Schlüsselqualifikationen ist an der Uni Bremen der „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“. Je nach angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf diesen Bereich.

Profilbereich

Der Profilbereich besteht aus einer Reihe von Wahlpflichtmodulen, lässt also insbesondere eine Schwerpunktbildung innerhalb des Studiums zu.

Praktikum

Mindestens sechswöchiges Praktikum obligatorisch, das durch ein zweites Praktikum oder oder einen studienrelevanten Auslandsaufenthalt ergänzt werden kann.

Fremdsprachenkenntnisse

Englisch-Kenntnisse auf dem Niveau des deutschen Abiturs und Kenntnisse einer beliebigen weiteren Fremdsprache werden erwartet, aber nicht zwingend für die Bewerbung vorausgesetzt.

Auslandssemester

ist möglich.

Prüfungen und Prüfungsformen

Geprüft werden grundsätzlich Module, also Gruppen von Lehrveranstaltungen.
Prüfungsformen sind: Klausur, schriftliche Hausarbeit, mündliche Prüfung, Präsentation, Portfolio, Lerntagebuch und Bachelorarbeit.
Hinzu kommen im Professionalisierungs- und General Studies-Bereich eigene Tätigkeiten, die zu dokumentieren sind.

Besonderheiten Studium / Sonstige

Ein "Quereinstieg" in den Studiengang ist grundsätzlich möglich.

Bewerbung und Zulassung

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Beim außerschulischen Berufsfeld sind grundsätzlich alle Kombinationen von Profil- und Komplementärfach möglich, die die Universität Bremen anbietet. Besonders empfohlen werden allerdings diejenigen Kombinationen, die Germanistik/Deutsch mit einem sachlich, theoretisch oder methodisch verwandten Fach verknüpfen (wie etwa und insbesondere English Speaking Cultures, Frankoromanistik/Französisch, Hispanistik/Spanisch, Linguistik, Philosophie, Kulturwissenschaft, Kunstwissenschaft/-pädagogik, Musikwissenschaft oder Geschichte), sowie auf ein bestimmtes Berufsfeld bezogene Kombinationen (etwa mit Informatik, Digitale Medien oder Jura).

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

Zulassung

für höhere Semester

Zulassungsbeschränkt


Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.07. (Keine Aufnahme von Fortgeschrittenen zum WiSe 2017/18 für Grundschule und Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik, großes Fach.)
  • 15.01. (Keine Aufnahme von Fortgeschrittenen zum WiSe 2017/18 für Grundschule und Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik, großes Fach.)

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

WiSe und SoSe
Formalia

FORMALIA

Studienform

Grundständiger Studiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Profilfach + Komplementärfach + Lehramtsoptionsfach + Unterrichtsfach + Ergänzungsfach

Studierbar für Schulformen

Grundschule + Gymnasien und Oberschulen + Berufsbildende Schulen + Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik

Abschluss

Bachelor

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Profilfach
120CP
Komplementärfach
60CP
Lehramtsoptionsfach
72CP
Unterrichtsfach
24CP
Ergänzungsfach
51CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

6 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 321,42 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Forschung und Lehre

FORSCHUNG UND LEHRE

Fachgebiete

Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Literaturgeschichte (einschließlich Literaturtheorie und Medienästhetik

Deutsche Sprachwissenschaft / Interdisziplinäre Linguistik

Ältere deutsche Literaturwissenschaft

Didaktik des Deutschen

Deutsch als Zweit- / Deutsch als Fremdsprache

Lehrende

5 Professoren und 2 Professorinnen im Fach Germanistik 

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen, UniversitätslektorInnen, DoktorandInnen, Lehrbeauftragte

Studierende

ca. 800 Studentinnen

ca. 230 Studenten

Kooperationen

Die Bremer Germanistik kooperiert mit verschiedenen Universitäten und Instituten im In- und Ausland, etwa mit dem Dickinson College (USA), der Universität Klagenfurt (A), der Aarhus Universitet (DK), der Abo Akademi Turku (FIN), der Universität Ferrara (I), der Tongji-Universität in Shanghai (VRC) u.a.m.

Kontakt und Beratung

KONTAKT UND BERATUNG

Studienzentrum

Dr. Ute Siewerts
Gebäude: GW2, Raum: A3830
E-Mail: siewerts(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-68284

Montag, 15 bis 17 Uhr

Viola Meyer
Gebäude: GW2, Raum: A 3830
E-Mail: vmeyer(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-68042

Mittwoch, 12 bis 14 Uhr

Praxisbüro

Dr. Ute Siewerts
Gebäude: GW2, Raum: A3830
E-Mail: siewerts(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-68284

Montag, 15 bis 17 Uhr

Viola Meyer
Gebäude: GW2, Raum: A 3830
E-Mail: vmeyer(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-68042

Mittwoch, 12 bis 14 Uhr

Geschäftsstelle des Studiengangs

Bärbel Wu
Gebäude: GW2, Raum: B3650
E-Mail: bwu(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-68060

www.fb10.uni-bremen.de/sekretariate/wu.aspx

Geschäftsstelle des Prüfungsauschusses

Geschäftsstelle Fachbereich 10 Zentrales Prüfungsamt
Gebäude: ZB
E-Mail: zpa-fb10(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-61203 / 218-61209
Geschäftsstelle Lehramt Zentrales Prüfungsamt
Gebäude: ZB
E-Mail: zpa-fb12(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-61218 / 218-61205 / 218-61204

Stand der Informationen

22.10.2017

Autor/in