Sprache & Literatur

Linguistik/Language Sciences

Bachelor

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Steckbrief

Sprachwissenschaften/Language Sciences ist die Bezeichnung für die Disziplin, die sich mit der wissenschaftlichen Betrachtung der menschlichen Sprache in allen ihren Ausprägungs- und Anwendungsformen befasst. Ziel ist es, die allgemeinen Prinzipien zu erfassen und zu erklären, nach denen die Sprachen der Welt aufgebaut sind und von ihren Sprechern erlernt sowie in der Kommunikation verwendet werden. Dabei wird auch die Frage gestellt, welches Modell am besten sprachliche Gegebenheiten beschreibt und welche Aufschlüsse die Analyse von Sprache(n) über ... mehr » mehr »


Eckdaten

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Profilfach
120CP
Komplementärfach
60CP

Unterrichtssprache

Deutsch

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

Englisch B 2
eine weitere Fremdsprache mind. A1

mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

Zulassung für höhere Semester

zum Wintersemester und zum Sommersemester

 

Bewerbung bis zum

15.01. bzw. 15.07.

BESCHREIBUNG DES FACHES

Sprachwissenschaften/Language Sciences ist die Bezeichnung für die Disziplin, die sich mit der wissenschaftlichen Betrachtung der menschlichen Sprache in allen ihren Ausprägungs- und Anwendungsformen befasst. Ziel ist es, die allgemeinen Prinzipien zu erfassen und zu erklären, nach denen die Sprachen der Welt aufgebaut sind und von ihren Sprechern erlernt sowie in der Kommunikation verwendet werden. Dabei wird auch die Frage gestellt, welches Modell am besten sprachliche Gegebenheiten beschreibt und welche Aufschlüsse die Analyse von Sprache(n) über kognitive und soziale Zusammenhänge geben können. Wie mit dem so erworbenen Wissen über Sprache in außerakademischen Berufsfeldern erfolgreich umgegangen werden kann, ist ebenfalls Gegenstand der fachlichen Ausbildung. Studierende werden sich im Allgemeinen in ihrem Studium mit der Analyse und Auswertung sprachlicher Daten, der Datenerhebung und –ordnung, ihrer maschinellen Verarbeitung, der Vielfalt und Einheit menschlicher Sprache(n) und der Verwendung von Sprache in der (beruflichen oder alltäglichen) Kommunikation beschäftigen. Eine weitere besondere Ausrichtung des Bremer Studiengangs bilden die Postcolonial Language Studies, in deren Rahmen u.a. Fragen des Sprachkontakts behandelt werden. Mit dem angegliederten Malta-Zentrum wir zudem die Möglichkeit eröffnet, sich intensiv mit dem Maltesischen linguistisch auseinanderzusetzen.

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Im akademischen Bereich liegen die wesentlichen Tätigkeitsfelder der Absolventen in den sprachwissenschaftlichen Teildisziplinen der Einzelphilologien, in der Linguistik/Allgemeinen und Vergleichenden Sprachwissenschaft, der Computerlinguistik und verwandten Bereichen. Die universitäre Laufbahn als Berufsziel erfordert die erfolgreiche Fortsetzung des Studiums mindestens auf der M.A.-Ebene. Außerhalb der Universität eröffnen die Sprachwissenschaften/Language Sciences bereits mit dem B.A.-Abschluss eine berufliche Orientierung auf Arbeitsgebiete, in denen der kompetente Umgang mit Sprache im Vordergrund steht (z.B. Journalismus).

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines zweijährigen wissenschaftlichen Masterstudiums.

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Fächerkombination außerschulisches Berufsfeld

Grundsätzlich können Studienanfänger/innen alle von der Universität Bremen angebotenen Profil- und Komplementärfächer kombinieren.

Der Studiengang gibt keine besondere Kombinationsempfehlung.

Informationen zu möglichen Überschneidungen im Lehrangebot der Fächer finden Sie hier.

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Das 1. Studienjahr umfasst vier Pflichtmodule, die jeweils über 2 Semester (Winter- und Sommersemester) gehen. Die Studieninhalte bestehen überwiegend in dem nötigen Allgemeinwissen über menschliche Sprache und ihre Anwendungsbereiche. Die Studierenden erhalten im Pflichtbereich eine Einführung in die Phänomenologie, Terminologie, Methodologie, Instrumentarien und Zielstellung des Faches Linguistik/Language Sciences. Hinzu kommen Veranstaltungen freier Wahl aus dem General-Studies-Bereich. Im 2. Studienjahr stellen sich die Studierenden ein weitgehend individuelles Programm aus dem Wahlpflichtangebot des Studiengangs zusammen, das möglichst ihre Interessen reflektiert und ihnen eine Vorbereitung auf das Thema bietet, das von ihrer Bachelorarbeit abgedeckt wird. Neben den fünf Wahlpflichtmodulen gibt es noch zwei Pflichtmodule zu absolvieren. Hinzu kommen Veranstaltungen freier Wahl aus dem General-Studies-Bereich. Für Profilfach-Studierende sieht das 3. Studienjahr (im 5. Semester) eine Praxis- bzw. Auslandsphase vor. Das 6. Semester ist der Bachelorarbeit vorbehalten. Ein spezielles Lehrprogramm für das 3. Studienjahr ist im Komplementärfach nicht vorgesehen.

Studienverlaufsplan

Der Studienverlauf im Profilfach umfasst Folgendes: 1. Studienjahr: LS1-LS4 und General-Studies-Bereich. 2. Studienjahr: LS5 und LS 6 und 5 Module des Wahlpflichtbereichs. Im 3. Studienjahr wird LS 8 als Praxisphase absolviert, anschließend das Abschlussmodul LS 9 mit der Bachelor-Arbeit. Zur Erlangung der nötigen CP ist die mehrfache Absolvierung des thematisch wechselnden Linguistischen Kolloquiums nötig; des Weiteren auch der Erwerb von CP durch den Besuch von Veranstaltungen aus dem General-Studies-Bereich.

Im ersten Studienjahr erwerben Sie in den Pflichtmodulen LS1-LS4 vorwiegend Grundlagenwissen über menschliche Sprache, die wichtigsten Methoden und Argumentationsweisen sowie über die Anwendungsbereiche menschlicher Sprache.

Im zweiten Studienjahr steht die Vertiefung der zuvor erworbenen Kenntnisse auf dem Programm, wobei Sie neben den Pflichtmodulen LS5 und LS6 Ihr ganz individuelles Studienprofil entwickeln. Dieses bilden Sie aus fünf Modulen Ihrer Wahl aus dem Wahlpflichtbereich.

Wenn Sie den Studiengang als Profilfach gewählt haben, können Sie zudem einen Teil Ihres Studiums (den sog. General Studies-Bereich) frei gestalten und Ihren Neigungen entsprechend aus einem breiten Angebot an Kursen des Fachbereichs und der gesamten Universität Veranstaltungen auswählen, z. B. zu Studiertechniken oder Schlüsselqualifikationen wie Vortragstechnik, Schreibkompetenz, Projektmanagement usw. Oder Sie können eine oder mehrere der rund 20 Fremdsprachen lernen, die vom Fremdsprachenzentrum an der Universität angeboten werden (z. B. Chinesisch, Arabisch oder Japanisch). Der Studiengang sieht auch eine Praxisphase vor, die von den Studierenden genutzt wird, um Praxis- und/oder Auslandserfahrung zu sammeln. Nach erfolgreichem Abschluss des Bachelor-Studiengangs ist die Einschreibung in den linguistischen Master-Studiengang oder einen der anderen Masterstudiengänge des Fachbereichs möglich.

Der Studiengang Linguistik/Language Sciences kann als Profil- (120 CP) oder Komplementärfach (60 CP) studiert und in beiden Fällen mit einem breiten Angebot anderer Fächer, auch aus ganz anderen Fachbereichen, kombiniert werden.

 

 

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Pflichtmodule im Profil- und Komplementärfach sind: LS1: Einführung in die Linguistik, LS2: Introduction to Postcolonial Linguistics, LS3: Angewandte Linguistik,  LS4: Sprachstrukturen – Grammatik I-II,  LS5: Linguistisches Kolloquium A, LS6: Linguistisches Kolloquium B. Weitere Pflichtmodule nur im Profilfach sind: LS7: Linguistisches Kolloquium C, LS8: Praxisphase,  LS9: Bachelorarbeit:

Zu den Wahlpflichtmodulen im Wahlpflichtbereich gehören die folgenden 8 Kategorien:

 • Empiriemodule (= EM I + II): Hier setzen Sie sich mit konkreten Sprachdaten analytisch auseinander und lernen auf diese Weise die strukturelle Vielfalt der Sprachen der Welt kennen. In diesem Modul wird auch in großem Stil Sprachvergleich betrieben.

• Lektüremodule (= LM I + II): In diesen Modulen werden klassische und aktuelle Texte der Linguistik gelesen und im Gesamtkontext der linguistischen Debatte interpretiert.

• Methodenmodule (= MM I + II):Methodenmodule bieten Ihnen die Möglichkeit, verschiedene Vorgehensweisen in der Sprachforschung kennen zu lernen, sie anzuwenden und sie kritisch zu beurteilen.

• Sprachkompetenzmodule (= SM I + II): In diesem Bereich setzen Sie sich intensiv mit den Strukturen einer Ihnen bislang weitgehend unbekannten Sprache auseinander. Empfohlen wird, dass Sie zu diesem Zweck das Veranstaltungsangebot des Malta-Zentrums nutzen, das verschiedene Module zum Maltesischen anbietet.

• Theoriemodule (= TM I + II): Die linguistische Theoriebildung lernen Sie in diesem Modultyp kennen. Sie werden mit Modellen konfrontiert, die erklären sollen, wie und warum menschliche Sprache so ist wie sie ist.

• Sprache in Werbung und Öffentlichkeitsarbeit (= WÖ): In diesem Modul wird Ihnen ein zentraler außeruniversitärer Anwendungsbereich linguistischen Wissens vorgestellt, der im Wesentlichen auf die Außendarstellung von Produkten oder Institutionen abzielt.

• Übersetzen und Dolmetschen (= ÜD): Ein weiterer wichtiger außeruniversitärer Anwendungsbereich linguistischen Wissens besteht in der Tätigkeit des Übersetzens und Dolmetschens. In diesem Modul werden Ihnen die Grundprinzipien des Berufsfeldes nahegebracht.

• Sprache und Journalismus (= SJ): Ebenfalls außeruniversitär ist die Anwendung von linguistischem Wissen im Pressewesen, also im Journalismus. Das Modul vermittelt Ihnen die wichtigsten Gesichtspunkte dieses Berufsfeldes.

 

 

 

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Lehre findet in allen bekannten Veranstaltungsformen statt. Die Module beinhalten üblicherweise wenigstens eine Vorlesung und einen Kurs oder ein Seminar. Im ersten Studienjahr dominieren dabei am Vorlesungsstil orientierte Lehrformen, die dann im 2. Studienjahr in starkem Maße von Seminaren abgelöst werden. In allen Veranstaltungstypen ist die Wissensvermittlung mehrgleisig organisiert: neben der direkten Lehre („Frontalunterricht“) in den Vorlesungen gibt es themengebundene Erarbeitung von Stoffen in Arbeitsgruppen, typischerweise in Seminaren und Kursen, in denen auch mit regelmäßig zu erledigenden Hausaufgaben, Sitzungsprotokollen, mündlichen und schriftlichen Referaten sowie Hausarbeiten (= längere schriftliche Bearbeitung eines Themas) gearbeitet wird. Ein Teil des Wissenserwerbs obliegt dem studentischen Selbststudium, das von den Lehrenden der Sprachwissenschaften/Language Sciences begleitend betreut wird.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Im zweiten Studienjahr steht die Vertiefung der zuvor erworbenen Kenntnisse auf dem Programm, wobei Sie neben den Pflichtmodulen LS5 und LS6 Ihr ganz individuelles Studienprofil entwickeln. Dieses bilden Sie aus fünf Modulen Ihrer Wahl aus dem Wahlpflichtbereich.

Zu den Wahlpflichtmodulen im Wahlpflichtbereich gehören die folgenden 8 Kategorien: Empiriemodul (EM), Lektüremodul (LM), Methodenmodul (MM), Sprachkompetenzmodul (SM), Theoriemodul (TM), das Modul Sprache und Journalismus (SJ), das Modul Übersetzen und Dolmetschen (ÜD) und das Modul Sprache in Werbung und Öffentlichkeitsarbeit (WÖ).

 

General Studies

General Studies sind berufsfeldbezogene Studienanteile und ergänzen das fachliche Studium des Vollfachs (oder Profilfachs). Sie umfassen zwischen 10 und 25 % des Studiums und vermitteln Studientechniken und Schlüsselqualifikationen für einen Beruf im außerschulischen Bereich.

In den General Studies werden Lehrveranstaltungen zusammengefasst, in denen berufsfeldbezogene Studienanteile und allgemeine Qualifikationen vermittelt werden. Die General Studies gehören nur bei Studiengängen mit einem fachwissenschaftlichen Profil zum Curriculum und umfassen beim Profilfach Linguistik/Language Sciences 18 CP. Die Lehrveranstaltungen in den General Studies dienen der Vermittlung von Studientechniken und allgemeiner Schlüsselqualifikationen sowie der Berufsorientierung. Beispiele für Angebote sind wissenschaftliches Arbeiten, Recherche, Fremdsprachen, Schreib-, Präsentations- und Moderationstechniken, Projektmanagement, Zeitmanagement, Medienkompetenz, berufsfeldbezogene Studien: Praktika, Fremdsprachenkenntnisse, Berufsfelderkundungen.

Praktikum

Schlüsselkompetenzen, wie selbständiges Arbeiten und Planen, werden in einem obligatorischen Praxissemester (im Umfang von 21 CP) erworben, auch in Form eines 720 Arbeitsstunden umfassenden Praktikums, eines 720 Arbeitsstunden umfassenden Auslandssemesters oder Äquivalent. Im Übrigen werden Praktika den Studierenden grundsätzlich empfohlen.

Fremdsprachenkenntnisse

Als studiengangsspezifische Voraussetzung müssen folgende Sprachkenntnisse nachgewiesen werden: Englisch B2 und eine weitere Fremdsprache A1. 

Das Sprachniveau A1 kann wie folgt nachgewiesen werden:

1. Mindestens 1 Jahr Fremdsprachenunterricht oder

2. Internationale Sprachzertifikate/-diplome oder

3. Sprachtests des Fremdsprachenzentrums und der Kulturinstitute. 

Bei der Stufe A1 kann die Fremdsprache nur im vertrauten Kontext angewendet werden.

Das Sprachniveau B2 kann wie folgt nachgewiesen werden.

1. über die Abiturnote, wenn mindestens 10 Punkte im Fach Englisch als fortgeführte Fremdsprache Englisch im Abiturzeugnis nachgewiesen werden (in Deutschland erworbene Hochschulzugangsberechtigung).

2. Im Abiturzeugnis ausgewiesene Sprachniveaus werden anerkannt. Sind im Abiturzeugnis für eine Fremdsprache zwei Sprachniveaus angegeben, wird das niedrigere Sprachniveau anerkannt. 

Die Stufe B2 bedeutet, argumentative Texte zu verstehen sowie Standpunkte zu einem Problem schriftlich und mündlich formulieren zu können.

Sprachkenntnisse können nachgewiesen werden über ein international anerkanntes Sprachzertifikat  z.B.  Test of English as a Foreign Language TOEFL oder über einen Sprachtest beim Fremdsprachenzentrum.

Auslandssemester

Das Profilfach beinhaltet ein obligatorisches Praxissemester (Praxisphase LS8) im 5. Semester, das im In- oder Ausland in Form eines Auslandsstudiums, einer Feldforschung, einer Recherche oder eines Betriebspraktikums durchgeführt werden kann. Es empfiehlt sich, dieses Praxissemester ganz oder anteilig in Form eines Auslandssemesters zu gestalten.

Prüfungen und Prüfungsformen

Für die Module im Wahlpflichtbereich sowie LS1 bis LS4 sind Teilmodulprüfungen vorgesehen, d.h. dass in jedem Semester geprüft wird. Die Prüfungsformen werden vom Dozenten/von der Dozentin vorgegeben und können aus Klausur, Referat, Hausarbeit, Projektpräsentation, Kolloquium, Bericht o.Ä. bestehen.

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Studierende der Sprachwissenschaften/Language Sciences sollten ein großes Interesse an Sprache und Sprachen mitbringen, das sich auf die methodologisch und handwerklich sichere Analyse auch völlig fremder sprachlicher Strukturen erstreckt, d.h. dass Grammatik eine tragende Säule der linguistischen Ausbildung ist. Die Anwendung logisch-mathematischer Verfahren auf sprachliche Daten sollte den Studierenden keine prinzipiellen Probleme bereiten. Da der Studiengang nicht für das Lehramt ausbildet, sondern den akademischen Nachwuchs des Faches heranzieht bzw. Experten für den Bereich Sprache im außeruniversitären Berufsleben vorbereitet, verlangen die Sprachwissenschaften/Language Sciences von den Studierenden die Bereitschaft zur sachbezogenen, auf Erkenntnisgewinn ausgerichteten wissenschaftlichen Arbeit. Englische Sprachkenntnisse sind von Beginn an erforderlich, da rund 90% der relevanten Fachliteratur in englischer Sprache verfasst sind und ein Teil der Lehrveranstaltungen auf Englisch abgehalten werden. Studierende sollten ein hohes Maß von Selbstständigkeit besitzen und persönliches Engagement zeigen, um den Anforderungen zum Selbststudium genügen zu können.

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

Englisch B 2
eine weitere Fremdsprache mind. A1

Nachweis Zugangsvoraussetzung

Sprachnachweis über Zertifikat
Eine Übersicht über den Nachweis von Fremdsprachenkenntnissen über Zertifikate entnehmen Sie bitte der Homepage des Fremdsprachenzentrums (FZHB).

Sprachnachweis über schulische Leistungen
Ersatzweise können die Sprachkenntnisse durch schulische Leistungen im Fach Englisch nachgewiesen werden. Englisch muss als fortgeführte Fremdsprache mit mindestens 10 Punkten im Grund- oder Leistungskurs abgeschlossen werden. Dabei wird entweder die Zensur der Abiturprüfung oder der Durchschnitt der im Abiturzeugnis ausgewiesenen Noten zugrunde gelegt.

Weitere Nachweise
Der Nachweis englischer Sprachkenntnis entfällt für Bewerber/innen, die

  • ihre Hochschulzugangsberechtigung in englischer Sprache (z.B. britische „GCSE A - Levels“) erworben haben oder
  • einen Hochschulabschluss an einer Universität in einem englischsprachigen Land erworben haben.


Eine Auflistung aller Sprachnachweise  findet sich auf der Internetseite des FZHB.

Zulassung

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.01. zum Sommersemester
  • 15.07. zum Wintersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

SoSe und WiSe

FORMALIA

Studienform

Grundständiger Studiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Profilfach + Komplementärfach

Abschluss

Bachelor

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Profilfach
120CP
Komplementärfach
60CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

6 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 321,42 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung

FORSCHUNG UND LEHRE

Lehrende

4 Professoren im Fach Sprachwissenschaften davon 4 männlich
1 Lektorin

Studierende

Profilfach: 26 Studierende

Komplementärfach: 30 Studierende

KONTAKT UND BERATUNG

Homepage des Studiengangs

Stand der Informationen

08.11.2017
Beschreibung des Faches

BESCHREIBUNG DES FACHES

Sprachwissenschaften/Language Sciences ist die Bezeichnung für die Disziplin, die sich mit der wissenschaftlichen Betrachtung der menschlichen Sprache in allen ihren Ausprägungs- und Anwendungsformen befasst. Ziel ist es, die allgemeinen Prinzipien zu erfassen und zu erklären, nach denen die Sprachen der Welt aufgebaut sind und von ihren Sprechern erlernt sowie in der Kommunikation verwendet werden. Dabei wird auch die Frage gestellt, welches Modell am besten sprachliche Gegebenheiten beschreibt und welche Aufschlüsse die Analyse von Sprache(n) über kognitive und soziale Zusammenhänge geben können. Wie mit dem so erworbenen Wissen über Sprache in außerakademischen Berufsfeldern erfolgreich umgegangen werden kann, ist ebenfalls Gegenstand der fachlichen Ausbildung. Studierende werden sich im Allgemeinen in ihrem Studium mit der Analyse und Auswertung sprachlicher Daten, der Datenerhebung und –ordnung, ihrer maschinellen Verarbeitung, der Vielfalt und Einheit menschlicher Sprache(n) und der Verwendung von Sprache in der (beruflichen oder alltäglichen) Kommunikation beschäftigen. Eine weitere besondere Ausrichtung des Bremer Studiengangs bilden die Postcolonial Language Studies, in deren Rahmen u.a. Fragen des Sprachkontakts behandelt werden. Mit dem angegliederten Malta-Zentrum wir zudem die Möglichkeit eröffnet, sich intensiv mit dem Maltesischen linguistisch auseinanderzusetzen.

Berufswege und Weiterqualifizierung

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Im akademischen Bereich liegen die wesentlichen Tätigkeitsfelder der Absolventen in den sprachwissenschaftlichen Teildisziplinen der Einzelphilologien, in der Linguistik/Allgemeinen und Vergleichenden Sprachwissenschaft, der Computerlinguistik und verwandten Bereichen. Die universitäre Laufbahn als Berufsziel erfordert die erfolgreiche Fortsetzung des Studiums mindestens auf der M.A.-Ebene. Außerhalb der Universität eröffnen die Sprachwissenschaften/Language Sciences bereits mit dem B.A.-Abschluss eine berufliche Orientierung auf Arbeitsgebiete, in denen der kompetente Umgang mit Sprache im Vordergrund steht (z.B. Journalismus).

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines zweijährigen wissenschaftlichen Masterstudiums.

Studieninhalte und Fächerkombinationen

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Fächerkombination außerschulisches Berufsfeld

Grundsätzlich können Studienanfänger/innen alle von der Universität Bremen angebotenen Profil- und Komplementärfächer kombinieren.

Der Studiengang gibt keine besondere Kombinationsempfehlung.

Informationen zu möglichen Überschneidungen im Lehrangebot der Fächer finden Sie hier.

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Das 1. Studienjahr umfasst vier Pflichtmodule, die jeweils über 2 Semester (Winter- und Sommersemester) gehen. Die Studieninhalte bestehen überwiegend in dem nötigen Allgemeinwissen über menschliche Sprache und ihre Anwendungsbereiche. Die Studierenden erhalten im Pflichtbereich eine Einführung in die Phänomenologie, Terminologie, Methodologie, Instrumentarien und Zielstellung des Faches Linguistik/Language Sciences. Hinzu kommen Veranstaltungen freier Wahl aus dem General-Studies-Bereich. Im 2. Studienjahr stellen sich die Studierenden ein weitgehend individuelles Programm aus dem Wahlpflichtangebot des Studiengangs zusammen, das möglichst ihre Interessen reflektiert und ihnen eine Vorbereitung auf das Thema bietet, das von ihrer Bachelorarbeit abgedeckt wird. Neben den fünf Wahlpflichtmodulen gibt es noch zwei Pflichtmodule zu absolvieren. Hinzu kommen Veranstaltungen freier Wahl aus dem General-Studies-Bereich. Für Profilfach-Studierende sieht das 3. Studienjahr (im 5. Semester) eine Praxis- bzw. Auslandsphase vor. Das 6. Semester ist der Bachelorarbeit vorbehalten. Ein spezielles Lehrprogramm für das 3. Studienjahr ist im Komplementärfach nicht vorgesehen.

Studienverlaufsplan

Der Studienverlauf im Profilfach umfasst Folgendes: 1. Studienjahr: LS1-LS4 und General-Studies-Bereich. 2. Studienjahr: LS5 und LS 6 und 5 Module des Wahlpflichtbereichs. Im 3. Studienjahr wird LS 8 als Praxisphase absolviert, anschließend das Abschlussmodul LS 9 mit der Bachelor-Arbeit. Zur Erlangung der nötigen CP ist die mehrfache Absolvierung des thematisch wechselnden Linguistischen Kolloquiums nötig; des Weiteren auch der Erwerb von CP durch den Besuch von Veranstaltungen aus dem General-Studies-Bereich.

Im ersten Studienjahr erwerben Sie in den Pflichtmodulen LS1-LS4 vorwiegend Grundlagenwissen über menschliche Sprache, die wichtigsten Methoden und Argumentationsweisen sowie über die Anwendungsbereiche menschlicher Sprache.

Im zweiten Studienjahr steht die Vertiefung der zuvor erworbenen Kenntnisse auf dem Programm, wobei Sie neben den Pflichtmodulen LS5 und LS6 Ihr ganz individuelles Studienprofil entwickeln. Dieses bilden Sie aus fünf Modulen Ihrer Wahl aus dem Wahlpflichtbereich.

Wenn Sie den Studiengang als Profilfach gewählt haben, können Sie zudem einen Teil Ihres Studiums (den sog. General Studies-Bereich) frei gestalten und Ihren Neigungen entsprechend aus einem breiten Angebot an Kursen des Fachbereichs und der gesamten Universität Veranstaltungen auswählen, z. B. zu Studiertechniken oder Schlüsselqualifikationen wie Vortragstechnik, Schreibkompetenz, Projektmanagement usw. Oder Sie können eine oder mehrere der rund 20 Fremdsprachen lernen, die vom Fremdsprachenzentrum an der Universität angeboten werden (z. B. Chinesisch, Arabisch oder Japanisch). Der Studiengang sieht auch eine Praxisphase vor, die von den Studierenden genutzt wird, um Praxis- und/oder Auslandserfahrung zu sammeln. Nach erfolgreichem Abschluss des Bachelor-Studiengangs ist die Einschreibung in den linguistischen Master-Studiengang oder einen der anderen Masterstudiengänge des Fachbereichs möglich.

Der Studiengang Linguistik/Language Sciences kann als Profil- (120 CP) oder Komplementärfach (60 CP) studiert und in beiden Fällen mit einem breiten Angebot anderer Fächer, auch aus ganz anderen Fachbereichen, kombiniert werden.

 

 

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Pflichtmodule im Profil- und Komplementärfach sind: LS1: Einführung in die Linguistik, LS2: Introduction to Postcolonial Linguistics, LS3: Angewandte Linguistik,  LS4: Sprachstrukturen – Grammatik I-II,  LS5: Linguistisches Kolloquium A, LS6: Linguistisches Kolloquium B. Weitere Pflichtmodule nur im Profilfach sind: LS7: Linguistisches Kolloquium C, LS8: Praxisphase,  LS9: Bachelorarbeit:

Zu den Wahlpflichtmodulen im Wahlpflichtbereich gehören die folgenden 8 Kategorien:

 • Empiriemodule (= EM I + II): Hier setzen Sie sich mit konkreten Sprachdaten analytisch auseinander und lernen auf diese Weise die strukturelle Vielfalt der Sprachen der Welt kennen. In diesem Modul wird auch in großem Stil Sprachvergleich betrieben.

• Lektüremodule (= LM I + II): In diesen Modulen werden klassische und aktuelle Texte der Linguistik gelesen und im Gesamtkontext der linguistischen Debatte interpretiert.

• Methodenmodule (= MM I + II):Methodenmodule bieten Ihnen die Möglichkeit, verschiedene Vorgehensweisen in der Sprachforschung kennen zu lernen, sie anzuwenden und sie kritisch zu beurteilen.

• Sprachkompetenzmodule (= SM I + II): In diesem Bereich setzen Sie sich intensiv mit den Strukturen einer Ihnen bislang weitgehend unbekannten Sprache auseinander. Empfohlen wird, dass Sie zu diesem Zweck das Veranstaltungsangebot des Malta-Zentrums nutzen, das verschiedene Module zum Maltesischen anbietet.

• Theoriemodule (= TM I + II): Die linguistische Theoriebildung lernen Sie in diesem Modultyp kennen. Sie werden mit Modellen konfrontiert, die erklären sollen, wie und warum menschliche Sprache so ist wie sie ist.

• Sprache in Werbung und Öffentlichkeitsarbeit (= WÖ): In diesem Modul wird Ihnen ein zentraler außeruniversitärer Anwendungsbereich linguistischen Wissens vorgestellt, der im Wesentlichen auf die Außendarstellung von Produkten oder Institutionen abzielt.

• Übersetzen und Dolmetschen (= ÜD): Ein weiterer wichtiger außeruniversitärer Anwendungsbereich linguistischen Wissens besteht in der Tätigkeit des Übersetzens und Dolmetschens. In diesem Modul werden Ihnen die Grundprinzipien des Berufsfeldes nahegebracht.

• Sprache und Journalismus (= SJ): Ebenfalls außeruniversitär ist die Anwendung von linguistischem Wissen im Pressewesen, also im Journalismus. Das Modul vermittelt Ihnen die wichtigsten Gesichtspunkte dieses Berufsfeldes.

 

 

 

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Lehre findet in allen bekannten Veranstaltungsformen statt. Die Module beinhalten üblicherweise wenigstens eine Vorlesung und einen Kurs oder ein Seminar. Im ersten Studienjahr dominieren dabei am Vorlesungsstil orientierte Lehrformen, die dann im 2. Studienjahr in starkem Maße von Seminaren abgelöst werden. In allen Veranstaltungstypen ist die Wissensvermittlung mehrgleisig organisiert: neben der direkten Lehre („Frontalunterricht“) in den Vorlesungen gibt es themengebundene Erarbeitung von Stoffen in Arbeitsgruppen, typischerweise in Seminaren und Kursen, in denen auch mit regelmäßig zu erledigenden Hausaufgaben, Sitzungsprotokollen, mündlichen und schriftlichen Referaten sowie Hausarbeiten (= längere schriftliche Bearbeitung eines Themas) gearbeitet wird. Ein Teil des Wissenserwerbs obliegt dem studentischen Selbststudium, das von den Lehrenden der Sprachwissenschaften/Language Sciences begleitend betreut wird.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Im zweiten Studienjahr steht die Vertiefung der zuvor erworbenen Kenntnisse auf dem Programm, wobei Sie neben den Pflichtmodulen LS5 und LS6 Ihr ganz individuelles Studienprofil entwickeln. Dieses bilden Sie aus fünf Modulen Ihrer Wahl aus dem Wahlpflichtbereich.

Zu den Wahlpflichtmodulen im Wahlpflichtbereich gehören die folgenden 8 Kategorien: Empiriemodul (EM), Lektüremodul (LM), Methodenmodul (MM), Sprachkompetenzmodul (SM), Theoriemodul (TM), das Modul Sprache und Journalismus (SJ), das Modul Übersetzen und Dolmetschen (ÜD) und das Modul Sprache in Werbung und Öffentlichkeitsarbeit (WÖ).

 

General Studies

General Studies sind berufsfeldbezogene Studienanteile und ergänzen das fachliche Studium des Vollfachs (oder Profilfachs). Sie umfassen zwischen 10 und 25 % des Studiums und vermitteln Studientechniken und Schlüsselqualifikationen für einen Beruf im außerschulischen Bereich.

In den General Studies werden Lehrveranstaltungen zusammengefasst, in denen berufsfeldbezogene Studienanteile und allgemeine Qualifikationen vermittelt werden. Die General Studies gehören nur bei Studiengängen mit einem fachwissenschaftlichen Profil zum Curriculum und umfassen beim Profilfach Linguistik/Language Sciences 18 CP. Die Lehrveranstaltungen in den General Studies dienen der Vermittlung von Studientechniken und allgemeiner Schlüsselqualifikationen sowie der Berufsorientierung. Beispiele für Angebote sind wissenschaftliches Arbeiten, Recherche, Fremdsprachen, Schreib-, Präsentations- und Moderationstechniken, Projektmanagement, Zeitmanagement, Medienkompetenz, berufsfeldbezogene Studien: Praktika, Fremdsprachenkenntnisse, Berufsfelderkundungen.

Praktikum

Schlüsselkompetenzen, wie selbständiges Arbeiten und Planen, werden in einem obligatorischen Praxissemester (im Umfang von 21 CP) erworben, auch in Form eines 720 Arbeitsstunden umfassenden Praktikums, eines 720 Arbeitsstunden umfassenden Auslandssemesters oder Äquivalent. Im Übrigen werden Praktika den Studierenden grundsätzlich empfohlen.

Fremdsprachenkenntnisse

Als studiengangsspezifische Voraussetzung müssen folgende Sprachkenntnisse nachgewiesen werden: Englisch B2 und eine weitere Fremdsprache A1. 

Das Sprachniveau A1 kann wie folgt nachgewiesen werden:

1. Mindestens 1 Jahr Fremdsprachenunterricht oder

2. Internationale Sprachzertifikate/-diplome oder

3. Sprachtests des Fremdsprachenzentrums und der Kulturinstitute. 

Bei der Stufe A1 kann die Fremdsprache nur im vertrauten Kontext angewendet werden.

Das Sprachniveau B2 kann wie folgt nachgewiesen werden.

1. über die Abiturnote, wenn mindestens 10 Punkte im Fach Englisch als fortgeführte Fremdsprache Englisch im Abiturzeugnis nachgewiesen werden (in Deutschland erworbene Hochschulzugangsberechtigung).

2. Im Abiturzeugnis ausgewiesene Sprachniveaus werden anerkannt. Sind im Abiturzeugnis für eine Fremdsprache zwei Sprachniveaus angegeben, wird das niedrigere Sprachniveau anerkannt. 

Die Stufe B2 bedeutet, argumentative Texte zu verstehen sowie Standpunkte zu einem Problem schriftlich und mündlich formulieren zu können.

Sprachkenntnisse können nachgewiesen werden über ein international anerkanntes Sprachzertifikat  z.B.  Test of English as a Foreign Language TOEFL oder über einen Sprachtest beim Fremdsprachenzentrum.

Auslandssemester

Das Profilfach beinhaltet ein obligatorisches Praxissemester (Praxisphase LS8) im 5. Semester, das im In- oder Ausland in Form eines Auslandsstudiums, einer Feldforschung, einer Recherche oder eines Betriebspraktikums durchgeführt werden kann. Es empfiehlt sich, dieses Praxissemester ganz oder anteilig in Form eines Auslandssemesters zu gestalten.

Prüfungen und Prüfungsformen

Für die Module im Wahlpflichtbereich sowie LS1 bis LS4 sind Teilmodulprüfungen vorgesehen, d.h. dass in jedem Semester geprüft wird. Die Prüfungsformen werden vom Dozenten/von der Dozentin vorgegeben und können aus Klausur, Referat, Hausarbeit, Projektpräsentation, Kolloquium, Bericht o.Ä. bestehen.

Bewerbung und Zulassung

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Studierende der Sprachwissenschaften/Language Sciences sollten ein großes Interesse an Sprache und Sprachen mitbringen, das sich auf die methodologisch und handwerklich sichere Analyse auch völlig fremder sprachlicher Strukturen erstreckt, d.h. dass Grammatik eine tragende Säule der linguistischen Ausbildung ist. Die Anwendung logisch-mathematischer Verfahren auf sprachliche Daten sollte den Studierenden keine prinzipiellen Probleme bereiten. Da der Studiengang nicht für das Lehramt ausbildet, sondern den akademischen Nachwuchs des Faches heranzieht bzw. Experten für den Bereich Sprache im außeruniversitären Berufsleben vorbereitet, verlangen die Sprachwissenschaften/Language Sciences von den Studierenden die Bereitschaft zur sachbezogenen, auf Erkenntnisgewinn ausgerichteten wissenschaftlichen Arbeit. Englische Sprachkenntnisse sind von Beginn an erforderlich, da rund 90% der relevanten Fachliteratur in englischer Sprache verfasst sind und ein Teil der Lehrveranstaltungen auf Englisch abgehalten werden. Studierende sollten ein hohes Maß von Selbstständigkeit besitzen und persönliches Engagement zeigen, um den Anforderungen zum Selbststudium genügen zu können.

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

Englisch B 2
eine weitere Fremdsprache mind. A1

Nachweis Zugangsvoraussetzung

Sprachnachweis über Zertifikat
Eine Übersicht über den Nachweis von Fremdsprachenkenntnissen über Zertifikate entnehmen Sie bitte der Homepage des Fremdsprachenzentrums (FZHB).

Sprachnachweis über schulische Leistungen
Ersatzweise können die Sprachkenntnisse durch schulische Leistungen im Fach Englisch nachgewiesen werden. Englisch muss als fortgeführte Fremdsprache mit mindestens 10 Punkten im Grund- oder Leistungskurs abgeschlossen werden. Dabei wird entweder die Zensur der Abiturprüfung oder der Durchschnitt der im Abiturzeugnis ausgewiesenen Noten zugrunde gelegt.

Weitere Nachweise
Der Nachweis englischer Sprachkenntnis entfällt für Bewerber/innen, die

  • ihre Hochschulzugangsberechtigung in englischer Sprache (z.B. britische „GCSE A - Levels“) erworben haben oder
  • einen Hochschulabschluss an einer Universität in einem englischsprachigen Land erworben haben.


Eine Auflistung aller Sprachnachweise  findet sich auf der Internetseite des FZHB.

Zulassung

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.01. zum Sommersemester
  • 15.07. zum Wintersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

SoSe und WiSe
Formalia

FORMALIA

Studienform

Grundständiger Studiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Profilfach + Komplementärfach

Abschluss

Bachelor

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Profilfach
120CP
Komplementärfach
60CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

6 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 321,42 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Forschung und Lehre

FORSCHUNG UND LEHRE

Lehrende

4 Professoren im Fach Sprachwissenschaften davon 4 männlich
1 Lektorin

Studierende

Profilfach: 26 Studierende

Komplementärfach: 30 Studierende

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Stand der Informationen

08.11.2017