Wirtschaft & Recht

Rechtswissenschaft

Erste juristische Prüfung

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Steckbrief

Gegenstand der Rechtswissenschaft sind Inhalt, Entstehung, Gestaltung und Anwendung von Normen, die in den sozialen und wirtschaftlichen Beziehungen verbindlich sind.

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Eckdaten

Titel/Abschluss

Erste Juristische Prüfung

Regelstudienzeit

9 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
270CP

Unterrichtssprache

Deutsch

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Gute englische Sprachkenntnisse werden empfohlen. Im Studium müssen englische Sprachkenntnisse auf dem Niveau B2 nachgewiesen werden.

mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

zum Wintersemester

Zulassungsbeschränkt; es findet ein Auswahlverfahren statt

Beschreibung des Auswahlverfahrens

Bewerbung bis zum

15.07.

Studienplatzvergabe (DoSV)

Zulassung für höhere Semester

zum Wintersemester und zum Sommersemester

Zulassungsbeschränkt

Bewerbung bis zum

15.07. bzw. 15.01.

Kontakt

Homepage des Studiengangs

BESCHREIBUNG DES FACHES

Gegenstand der Rechtswissenschaft sind Inhalt, Entstehung, Gestaltung und Anwendung von Normen, die in den sozialen und wirtschaftlichen Beziehungen verbindlich sind.

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Die Ausbildung soll nach BremJAPG zu einer Berufspraxis befähigen, die im zusammenwachsenden Europa und in einer sich ständig wandelnden Gesellschaft dem Anspruch einer rechtsstaatlichen, demokratischen und sozialstaatlichen Verfassung genügt. Sie vermittelt durch geeignete Stoffauswahl und Erarbeitung des kritischen Verständnisses der wissenschaftlichen Methoden die Kenntnisse und die Lernfähigkeit, die für die rechtsprechende, verwaltende und rechtsberatende Berufspraxis erforderlich sind. Die Ausbildung hat in den von ihr vermittelten Inhalten und Methoden, insbesondere durch sozialwissenschaftliche Grundlegung und Ausrichtung sowie durch die Berücksichtigung der Anforderungen der Berufspraxis einer Trennung von Theorie und Praxis entgegenzuwirken.

Mit dem Universitätsstudium, dem nachfolgenden zweijährigen Vorbereitungsdienst und der zweiten juristischen Staatsprüfung wird die "Befähigung zum Richteramt" erworben. Hiermit stehen den Absolventen als "Volljuristen" Tätigkeiten in Anwaltschaft, Justiz und Verwaltung sowie in Wirtschaftsunternehmen offen.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Zur Qualifizierung für den Beruf des Juristen schließt sich der 2-jährige Vorbereitungs-(Referendar-) dienst mit einer 2. Juristischen Prüfung an.

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Das Studium soll die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen und geschlechtsspezifischen Bezüge des Rechts vermitteln. Dabei sollen geschichtliche und philosophische Grundlagen sowie interdisziplinäre und sozialwissenschaftliche Ansätze einbezogen und der Zusammenhang zum europäischen und internationalen Recht hergestellt werden. Inhalt des Studiums sind auch das Erlernen der Arbeitsmethoden der rechtsprechenden, rechtsberatenden und verwaltenden juristischen Berufspraxis. Die dafür erforderlichen Schlüsselqualifikationen und fachorientierten Fremdsprachenkenntnisse sind ebenfalls Gegenstand des Studiums. Am Ende der universitären Ausbildung wird in Schwerpunktbereichen studiert. Damit soll den Studierenden die Möglichkeit eröffnet werden, ihren besonderen wissenschaftlichen Interessen nachzugehen und ihre Kenntnisse in den mit dem Schwerpunktbereich zusammenhängenden Pflichtfächern zu vertiefen sowie die damit verbundenen intradisziplinären und internationalen Bezüge kennen zu lernen. Zudem sollen die Studierenden befähigt werden, sich über gesammeltes Einzelwissen hinaus selbstständig in spezielle juristische Materien und neuartige Fragestellungen kritisch und eigenverantwortlich einzuarbeiten.

Studienverlaufsplan

Das Studium gliedert sich in ein Pflichtfachstudium, das auf die staatliche Pflichtfachprüfung vorbereitet, und ein in der Regel daran anschließendes Schwerpunktbereichsstudium, das auf die universitäre Schwerpunktbereichsprüfung vorbereitet.
Das Pflichtfachstudium dauert in der Regel fünf Semester. In den ersten beiden Semestern werden die Grundkenntnisse in den drei Pflichtfachbereichen Bürgerliches Recht, Kriminalwissenschaften-/Strafrecht und Öffentliches Recht und Grundlagenfächern wie zB Rechtsgeschichte, Rechtsphilosophie und Rechssoziologie vermittelt. Zm Ende des zweiten Semesters ist eine Zwischenprüfung abzulegen, durch deren Bestehen die Zulassung zum Hauptstudium erworben wird. Ab dem dritten Semester findet eine Vertiefung in den drei Pflichtfachbereichen und in der Methodik der Fallbearbeitung statt.

In der Regel folgt im sechsten und siebten Semester die universitäre Examensvorbereitungsphase, die aus Klausuren-, Wiederholungs- und Vertiefungskursen sowie Examenskolloquien in allen drei Pflichtfachbereichen besteht.

Das Schwerpunktbereichstudium erfolgt in der Regel im achten und neunten Semester. Es dient der Vertiefung der Rechtskenntnisse in einem zu wählenden Schwerpunktbereich und der weiteren Einübung wissenschaftlichen Arbeitens sowie der Vorbereitung auf die Schwerpunktbereichsprüfung.

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Pflichtfachmodule sind Bürgerliches Recht, Kriminalwissenschaften/Strafrecht und Öffentliches Recht unter Einschluss des jeweiligen Verfahrensrechts sowie der europa-, trans-, und internationalrechtlichen Bezüge. Die rechtswissenschaftlichen Methoden und die fachspezifischen philosophischen, geschichtlichen und gesellschaftlichen Grundlagen sollen dabei berücksichtigt werden.

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Lehrveranstaltungen werden in Form von Vorlesungen, Arbeitsgemeinschaften, Grundlagenfächern, Seminaren, Kolloquien, Tutorien, etc. angeboten. Alle Lehrveranstaltungen sind Modulen zugeordnet.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Im Schwerpunktbereichsstudium können grundsätzlich folgende Vertiefungsrichtungen gewählt werden, wobei nicht jeder Schwerpunktbereich in jedem Durchgang angeboten werden muss:
- Grundlagen des Rechts
- Umweltrecht und öffentliches Wirtschaftsrecht
- Internationales und Europäisches Wirtschaftsrecht
- Arbeits- und Sozialrecht im internationalen und supranationalen Kontext
- Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht
- Strafrecht und Kriminalpolitik in Europa.

General Studies

General Studies sind berufsfeldbezogene Studienanteile und ergänzen das fachliche Studium des Vollfachs (oder Profilfachs). Sie umfassen zwischen 10 und 25 % des Studiums und vermitteln Studientechniken und Schlüsselqualifikationen für einen Beruf im außerschulischen Bereich.

Praktikum

In den vorlesungsfreien Zeiten sind praktische Studienzeiten von insgesamt 3 Monaten zu absolvieren.

Fremdsprachenkenntnisse

Gute Kenntnisse der englischen Sprache, die zumeist mit Erwerben der Hochschulreife einhergehen.

Auslandssemester

Auslandssemester sind nicht Teil zu erbringender Prüfungsleistungen und können daher freiwillig in die individuelle Studienplanung einebzogen werden.

Prüfungen und Prüfungsformen

Zum Ende des 2. Fachsemesters findet eine Zwischenprüfung statt. Die Zwischenprüfung ist bestanden, wenn Modul I der drei Pflichtfächer Bürgerliches Recht, Kriminalwissenschaften/Strafrecht und Öffentliches Recht und das Modul I Grundlagen erfolgreich abgeschlossen worden ist. Ein erfolgreicher Abschluss der Module ist dann gegeben, wenn die Modulprüfungen (Klausuren) in den drei Pflichtfächern am Ende des zweiten Semesters bestanden wurden und im Modul Grundlagen I studienbegleitend ein erfolgreiches Portfolio erstellt worden ist.
In den sich anschließenden Semestern werden in den Pflichtbereichen die Modulprüfungen II - IV abgelegt (Klausuren und Hausarbeiten). Die Teilnahme an diesen Prüfungen setzt eine erfolgreich bestandene Zwischenprüfung voraus.
Die bestandenen Modulprüfungen sind eine zentrale Voraussetzung, um zur staatlichen Pflichtfachprüfung zugelassen zu werden (sog. "Prüfungsvorleistungen").
Die staatliche Pflichtfachprüfung besteht wiederum aus sechs Klausuren und einer mündlichen Prüfung; die Zulassung kann frühestens nach dem fünften Fachsemester beantragt werden. Es ist alternativ auch möglich, die staatliche Pflichtfachprüfung nach Abschluss des universitären Schwerpunktbereichsstudiums abzulegen.
Das universitäre Schwerpunktbereichsstudium schließt sich an das Pflichtfachstudium an und endet mit der universitären Schwerpunktbereichsprüfung, die aus einer Hausarbeit und einer mündlichen Prüfung besteht.
Werden beide Prüfungen erfolgreich abgelegt, gilt damit die erste juristische Prüfung (ehemals: "Erstes Staatsexamen") als bestanden. Der Weg zu bis zur Vollendung dieser ersten juristischen Prüfung kann in der Reihenfolge von staatlichem und universitärem Teil nach individueller Planung variieren.

Besonderheiten Studium / Sonstige

An die erste juristische Prüfung schließt der zweijährige praktische Vorbereitungsdienst in Justiz, Anwaltschaft und Verwaltung an. Anschließend findet die zweite juristische Staatsprüfung statt, wodurch die "Befähigung zum Richteramt" erlangt wird.

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Die Rechtsanwendung setzt neben positivem Wissen eine bestimmte Mischung an Gespür, (juristischer) Phantasie und Methodik voraus. Wichtig ist es, konkrete Interessenlagen verstehen und erfassen zu können und ein Gespür für die Notwendigkeiten und Bedürfnisse der Praxis zu entwickeln.
Fleiß, Selbstorganisation und Interesse zum Lesen von Sachtexten sind ebenso wichtige Voraussetzungen wie soziale Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit. Darüber hinaus sind sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift erforderlich. Die Beteiligung an Diskussionen auch in größeren Gruppen und die Teamarbeit mit anderen Studierenden kann zu einem großen Teil zu einem erfolgreichen Abschluss des Studiums beitragen.

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Gute englische Sprachkenntnisse werden empfohlen. Im Studium müssen englische Sprachkenntnisse auf dem Niveau B2 nachgewiesen werden.

Zulassungsordnung

Zulassung

für höhere Semester

Zulassungsbeschränkt


Bewerbung über

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07.

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.07. zum Wintersemester
  • 15.01. zum Sommersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

WiSe und SoSe

FORMALIA

Studienform

Grundständiger Studiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Vollfach

Abschluss

Erste juristische Prüfung

Titel/Abschluss

Erste Juristische Prüfung

Regelstudienzeit

9 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
270CP

Systemakkreditiert


als Vollfach
durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

9 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 321,42 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Zulassungsordnung

FORSCHUNG UND LEHRE

Fachgebiete

14 Professoren und 2 Professorinnen im Fach Rechtswissenschaft 
Lehrbeauftragte aus Justiz, Verwaltung und der Anwaltschaft

Studierende

792 Studentinnen
570 Studenten

KONTAKT UND BERATUNG

Homepage des Studiengangs

Studienfachberatung

Gabriele Weiß
Gebäude: GW1
E-Mail: studienzentrum-jura(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421.218.66066

Studienzentrum

Gabriele Weiß
Gebäude: GW1
E-Mail: studienzentrum-jura(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421.218.66066

Geschäftsstelle des Studiengangs

Michael Krüger
Gebäude: GW1
E-Mail: mikg(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-66002

Geschäftsstelle des Fachbereichrates

Michael Krüger
Gebäude: GW1
E-Mail: mikg(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-66002

Geschäftsstelle des Prüfungsauschusses

Michael Krüger
Gebäude: GW1
E-Mail: mikg(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-66002

Stand der Informationen

16.05.2017

Autor/in

Beschreibung des Faches

BESCHREIBUNG DES FACHES

Gegenstand der Rechtswissenschaft sind Inhalt, Entstehung, Gestaltung und Anwendung von Normen, die in den sozialen und wirtschaftlichen Beziehungen verbindlich sind.

Berufswege und Weiterqualifizierung

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Die Ausbildung soll nach BremJAPG zu einer Berufspraxis befähigen, die im zusammenwachsenden Europa und in einer sich ständig wandelnden Gesellschaft dem Anspruch einer rechtsstaatlichen, demokratischen und sozialstaatlichen Verfassung genügt. Sie vermittelt durch geeignete Stoffauswahl und Erarbeitung des kritischen Verständnisses der wissenschaftlichen Methoden die Kenntnisse und die Lernfähigkeit, die für die rechtsprechende, verwaltende und rechtsberatende Berufspraxis erforderlich sind. Die Ausbildung hat in den von ihr vermittelten Inhalten und Methoden, insbesondere durch sozialwissenschaftliche Grundlegung und Ausrichtung sowie durch die Berücksichtigung der Anforderungen der Berufspraxis einer Trennung von Theorie und Praxis entgegenzuwirken.

Mit dem Universitätsstudium, dem nachfolgenden zweijährigen Vorbereitungsdienst und der zweiten juristischen Staatsprüfung wird die "Befähigung zum Richteramt" erworben. Hiermit stehen den Absolventen als "Volljuristen" Tätigkeiten in Anwaltschaft, Justiz und Verwaltung sowie in Wirtschaftsunternehmen offen.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Zur Qualifizierung für den Beruf des Juristen schließt sich der 2-jährige Vorbereitungs-(Referendar-) dienst mit einer 2. Juristischen Prüfung an.

Studieninhalte und Fächerkombinationen

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Das Studium soll die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen und geschlechtsspezifischen Bezüge des Rechts vermitteln. Dabei sollen geschichtliche und philosophische Grundlagen sowie interdisziplinäre und sozialwissenschaftliche Ansätze einbezogen und der Zusammenhang zum europäischen und internationalen Recht hergestellt werden. Inhalt des Studiums sind auch das Erlernen der Arbeitsmethoden der rechtsprechenden, rechtsberatenden und verwaltenden juristischen Berufspraxis. Die dafür erforderlichen Schlüsselqualifikationen und fachorientierten Fremdsprachenkenntnisse sind ebenfalls Gegenstand des Studiums. Am Ende der universitären Ausbildung wird in Schwerpunktbereichen studiert. Damit soll den Studierenden die Möglichkeit eröffnet werden, ihren besonderen wissenschaftlichen Interessen nachzugehen und ihre Kenntnisse in den mit dem Schwerpunktbereich zusammenhängenden Pflichtfächern zu vertiefen sowie die damit verbundenen intradisziplinären und internationalen Bezüge kennen zu lernen. Zudem sollen die Studierenden befähigt werden, sich über gesammeltes Einzelwissen hinaus selbstständig in spezielle juristische Materien und neuartige Fragestellungen kritisch und eigenverantwortlich einzuarbeiten.

Studienverlaufsplan

Das Studium gliedert sich in ein Pflichtfachstudium, das auf die staatliche Pflichtfachprüfung vorbereitet, und ein in der Regel daran anschließendes Schwerpunktbereichsstudium, das auf die universitäre Schwerpunktbereichsprüfung vorbereitet.
Das Pflichtfachstudium dauert in der Regel fünf Semester. In den ersten beiden Semestern werden die Grundkenntnisse in den drei Pflichtfachbereichen Bürgerliches Recht, Kriminalwissenschaften-/Strafrecht und Öffentliches Recht und Grundlagenfächern wie zB Rechtsgeschichte, Rechtsphilosophie und Rechssoziologie vermittelt. Zm Ende des zweiten Semesters ist eine Zwischenprüfung abzulegen, durch deren Bestehen die Zulassung zum Hauptstudium erworben wird. Ab dem dritten Semester findet eine Vertiefung in den drei Pflichtfachbereichen und in der Methodik der Fallbearbeitung statt.

In der Regel folgt im sechsten und siebten Semester die universitäre Examensvorbereitungsphase, die aus Klausuren-, Wiederholungs- und Vertiefungskursen sowie Examenskolloquien in allen drei Pflichtfachbereichen besteht.

Das Schwerpunktbereichstudium erfolgt in der Regel im achten und neunten Semester. Es dient der Vertiefung der Rechtskenntnisse in einem zu wählenden Schwerpunktbereich und der weiteren Einübung wissenschaftlichen Arbeitens sowie der Vorbereitung auf die Schwerpunktbereichsprüfung.

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Pflichtfachmodule sind Bürgerliches Recht, Kriminalwissenschaften/Strafrecht und Öffentliches Recht unter Einschluss des jeweiligen Verfahrensrechts sowie der europa-, trans-, und internationalrechtlichen Bezüge. Die rechtswissenschaftlichen Methoden und die fachspezifischen philosophischen, geschichtlichen und gesellschaftlichen Grundlagen sollen dabei berücksichtigt werden.

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Lehrveranstaltungen werden in Form von Vorlesungen, Arbeitsgemeinschaften, Grundlagenfächern, Seminaren, Kolloquien, Tutorien, etc. angeboten. Alle Lehrveranstaltungen sind Modulen zugeordnet.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Im Schwerpunktbereichsstudium können grundsätzlich folgende Vertiefungsrichtungen gewählt werden, wobei nicht jeder Schwerpunktbereich in jedem Durchgang angeboten werden muss:
- Grundlagen des Rechts
- Umweltrecht und öffentliches Wirtschaftsrecht
- Internationales und Europäisches Wirtschaftsrecht
- Arbeits- und Sozialrecht im internationalen und supranationalen Kontext
- Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht
- Strafrecht und Kriminalpolitik in Europa.

General Studies

General Studies sind berufsfeldbezogene Studienanteile und ergänzen das fachliche Studium des Vollfachs (oder Profilfachs). Sie umfassen zwischen 10 und 25 % des Studiums und vermitteln Studientechniken und Schlüsselqualifikationen für einen Beruf im außerschulischen Bereich.

Praktikum

In den vorlesungsfreien Zeiten sind praktische Studienzeiten von insgesamt 3 Monaten zu absolvieren.

Fremdsprachenkenntnisse

Gute Kenntnisse der englischen Sprache, die zumeist mit Erwerben der Hochschulreife einhergehen.

Auslandssemester

Auslandssemester sind nicht Teil zu erbringender Prüfungsleistungen und können daher freiwillig in die individuelle Studienplanung einebzogen werden.

Prüfungen und Prüfungsformen

Zum Ende des 2. Fachsemesters findet eine Zwischenprüfung statt. Die Zwischenprüfung ist bestanden, wenn Modul I der drei Pflichtfächer Bürgerliches Recht, Kriminalwissenschaften/Strafrecht und Öffentliches Recht und das Modul I Grundlagen erfolgreich abgeschlossen worden ist. Ein erfolgreicher Abschluss der Module ist dann gegeben, wenn die Modulprüfungen (Klausuren) in den drei Pflichtfächern am Ende des zweiten Semesters bestanden wurden und im Modul Grundlagen I studienbegleitend ein erfolgreiches Portfolio erstellt worden ist.
In den sich anschließenden Semestern werden in den Pflichtbereichen die Modulprüfungen II - IV abgelegt (Klausuren und Hausarbeiten). Die Teilnahme an diesen Prüfungen setzt eine erfolgreich bestandene Zwischenprüfung voraus.
Die bestandenen Modulprüfungen sind eine zentrale Voraussetzung, um zur staatlichen Pflichtfachprüfung zugelassen zu werden (sog. "Prüfungsvorleistungen").
Die staatliche Pflichtfachprüfung besteht wiederum aus sechs Klausuren und einer mündlichen Prüfung; die Zulassung kann frühestens nach dem fünften Fachsemester beantragt werden. Es ist alternativ auch möglich, die staatliche Pflichtfachprüfung nach Abschluss des universitären Schwerpunktbereichsstudiums abzulegen.
Das universitäre Schwerpunktbereichsstudium schließt sich an das Pflichtfachstudium an und endet mit der universitären Schwerpunktbereichsprüfung, die aus einer Hausarbeit und einer mündlichen Prüfung besteht.
Werden beide Prüfungen erfolgreich abgelegt, gilt damit die erste juristische Prüfung (ehemals: "Erstes Staatsexamen") als bestanden. Der Weg zu bis zur Vollendung dieser ersten juristischen Prüfung kann in der Reihenfolge von staatlichem und universitärem Teil nach individueller Planung variieren.

Besonderheiten Studium / Sonstige

An die erste juristische Prüfung schließt der zweijährige praktische Vorbereitungsdienst in Justiz, Anwaltschaft und Verwaltung an. Anschließend findet die zweite juristische Staatsprüfung statt, wodurch die "Befähigung zum Richteramt" erlangt wird.

Bewerbung und Zulassung

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Die Rechtsanwendung setzt neben positivem Wissen eine bestimmte Mischung an Gespür, (juristischer) Phantasie und Methodik voraus. Wichtig ist es, konkrete Interessenlagen verstehen und erfassen zu können und ein Gespür für die Notwendigkeiten und Bedürfnisse der Praxis zu entwickeln.
Fleiß, Selbstorganisation und Interesse zum Lesen von Sachtexten sind ebenso wichtige Voraussetzungen wie soziale Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit. Darüber hinaus sind sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift erforderlich. Die Beteiligung an Diskussionen auch in größeren Gruppen und die Teamarbeit mit anderen Studierenden kann zu einem großen Teil zu einem erfolgreichen Abschluss des Studiums beitragen.

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Gute englische Sprachkenntnisse werden empfohlen. Im Studium müssen englische Sprachkenntnisse auf dem Niveau B2 nachgewiesen werden.

Zulassungsordnung

Zulassung

für höhere Semester

Zulassungsbeschränkt


Bewerbung über

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07.

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.07. zum Wintersemester
  • 15.01. zum Sommersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

WiSe und SoSe
Formalia

FORMALIA

Studienform

Grundständiger Studiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Vollfach

Abschluss

Erste juristische Prüfung

Titel/Abschluss

Erste Juristische Prüfung

Regelstudienzeit

9 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
270CP

Systemakkreditiert


als Vollfach
durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

9 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 321,42 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Zulassungsordnung
Forschung und Lehre

FORSCHUNG UND LEHRE

Fachgebiete

14 Professoren und 2 Professorinnen im Fach Rechtswissenschaft 
Lehrbeauftragte aus Justiz, Verwaltung und der Anwaltschaft

Studierende

792 Studentinnen
570 Studenten

Kontakt und Beratung

KONTAKT UND BERATUNG

Homepage des Studiengangs

Studienfachberatung

Gabriele Weiß
Gebäude: GW1
E-Mail: studienzentrum-jura(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421.218.66066

Studienzentrum

Gabriele Weiß
Gebäude: GW1
E-Mail: studienzentrum-jura(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421.218.66066

Geschäftsstelle des Studiengangs

Michael Krüger
Gebäude: GW1
E-Mail: mikg(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-66002

Geschäftsstelle des Fachbereichrates

Michael Krüger
Gebäude: GW1
E-Mail: mikg(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-66002

Geschäftsstelle des Prüfungsauschusses

Michael Krüger
Gebäude: GW1
E-Mail: mikg(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-66002

Stand der Informationen

16.05.2017

Autor/in