Wirtschaft & Recht

Transnational Law (Hanse Law School)

Master

Koop Universität Oldenburg

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Steckbrief

Moderne Gesellschaften werden zunehmend von sozialen, wirtschaftlichen und rechtlichen Beziehungen geprägt, die die traditionellen Grenzen der Nationalstaaten überschreiten. Märkte sind über ihre nationalen Regulierungssysteme und die internationale Politikkoordination hinausgewachsen. Transnationale Unternehmen und grenzüberschreitend tätige Organisationen und Netzwerke interagieren auf neue Arten und setzen neue Governance-Standards. Transnationale Migration, Mobilität und Fortschritte in der Informations- und Kommunikationstechnik verändern das De... mehr » mehr »


Eckdaten

Titel/Abschluss

Master of Laws (LL.M.)

Regelstudienzeit

2 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
60CP

Unterrichtssprache

Deutsch

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

zum Wintersemester

Beschränkte Anzahl von Studienplätzen. Zulassung nach Zulassungs-/Aufnahmeordnung.

Bewerbung bis zum

31.05.

Zulassung für höhere Semester

Kontakt

Homepage des Studiengangs

BESCHREIBUNG DES FACHES

Moderne Gesellschaften werden zunehmend von sozialen, wirtschaftlichen und rechtlichen Beziehungen geprägt, die die traditionellen Grenzen der Nationalstaaten überschreiten. Märkte sind über ihre nationalen Regulierungssysteme und die internationale Politikkoordination hinausgewachsen. Transnationale Unternehmen und grenzüberschreitend tätige Organisationen und Netzwerke interagieren auf neue Arten und setzen neue Governance-Standards. Transnationale Migration, Mobilität und Fortschritte in der Informations- und Kommunikationstechnik verändern das Denken und den öffentlichen Diskurs. Ansteckungseffekte von Finanzkrisen, der Klimawandel und andere wesentliche Entwicklungen legen die Interdependenzen moderner Gesellschaften durch unkoordinierte transnationale Aktivitäten offen, die neue institutionelle Antworten erfordern. Dieses Masterprogramm beschäftigt sich mit diesem, unter dem Begriff der Transnationalisierung bekannten, Phänomen und dessen Auswirkung auf die Entwicklung des Rechts.

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Das Masterprogramm schließt immer mit dem Master of Laws (LL.M.) „Transnational Law“ (Hanse Law School) ab, der gemeinsam von der Universität Bremen und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg verliehen wird. Dieser akkreditierte Abschluss stellt eine wertvolle Ergänzung zum bereits erworbenen Abschluss aus dem Vorstudium dar. Unsere Absolventen sind u.a. als Rechtsberater in Unternehmen oder als Referenten in Unternehmen, Verbänden oder Behörden tätig. Weitere Berufsmöglichkeiten ergeben sich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter mit oder ohne Promotion an Hochschulen, in Behörden oder Kanzleien.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme einer Promotion.

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Der Begriff des transnationalen Rechts erlaubt es, die Gemengelagen weltgesellschaftlicher Regulierungsverhältnisse in privater wie öffentlich-rechtlicher Hinsicht zu thematisieren und neuartige Rechtsordnungsmuster zu analysieren. Die Orientierung zum transnationalen Recht baut unmittelbar auf die aktuelle Forschungsrichtung der das Programm tragenden Universität Bremen und Carl von Ossietzky Universität Oldenburg auf.

Studienverlaufsplan

Das Masterstudium hat eine Regelstudienzeit von zwei Fachsemestern und umfasst 60 CP. Es wird bestimmt von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen mit jeweils 6 CP und dem Abschlussmodul, bestehend aus Masterarbeit, Begleitseminar und Kolloquium, mit insgesamt 18 CP. Die Wahl des Studienverlaufsplans ist für die genaue Ausgestaltung wesentlich:

  • Studienverlaufsplan A
    Studienverlauf A bietet die Möglichkeit im ersten Fachsemester einen Auslandsaufenthalt an einer der mit Bremen und Oldenburg kooperierenden Universitäten zu verbringen. Dabei werden Module im Gesamtumfang von 30 CP an einer juristischen Fakultät einer ausländischen Universität belegt und später in Bremen angerechnet. Unter Umständen kann auf diese Weise auch ein zweiter Masterabschluss von der kooperierenden Universität erlangt werden. Das zweite Fachsemester findet dann in Oldenburg und Bremen statt. Dort werden zwei Wahlpflichtmodule aus dem weiten Modulangebot der beiden Universitäten belegt, die die Möglichkeit zur Spezialisierung bieten, sowie das Masterabschlussmodul (Begleitseminar, Masterarbeit und Kolloquium) absolviert.

  • Studienverlaufsplan B
    Studienverlauf B sieht kein Auslandssemester vor und ist inhaltlich stärker auf das Phänomen der Transnationalisierung des Rechts fokussiert. Im ersten Fachsemester werden in Bremen die beiden Pflichtmodule "Methoden transnationaler Rechtswissenschaft" und "Transnationales Recht I" belegt, während in Oldenburg das Modul "Transnationales Recht II" verpflichtend belegt wird. Zusätzlich werden mindestens zwei Wahlpflichtmodule aus dem Modulangebot der Universitäten Oldenburg und Bremen belegt. Im zweiten Semester sind weitere zwei (oder weniger, sofern im ersten Fachsemester mehr als zwei belegt wurden) Wahlpflichtmodule sowie das Masterabschlussmodul (Begleitseminar, Masterarbeit, Kolloquium) zu belegen. Es ist zu beachten, dass für die Zulassung zur Masterarbeit ein mindestens fünfmonatiger Auslandsaufenthalt durch ein Studium an einer Hochschule außerhalb Deutschlands nachzuweisen ist; damit ist für Bewerber ohne eine solche vorherige Auslandserfahrung ohne automatische Verlängerung der Regelstudienzeit nur der Studienverlaufsplan A möglich.

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Im Studienverlaufsplan A können zwei Wahlpflichtmodule à 6 CP belegt werden. Im Studienverlaufsplan B können vier Wahlpflichtmodule à 6 CP belegt werden. Die in Bremen in Wahlpflichtmodulen anrechenbaren Kurse werden im Online Veranstaltungsverzeichnis der Universität Bremen nach folgenden thematischen Überschriften gegliedert, so dass es für den Studierenden einfacher ist, sich einen Schwerpunkt zu bilden, ohne, dass diese Einteilung verpflichtend eingehalten werden muss:

  • Arbeits- und Sozialrecht im transnationalen Kontext
  • Informations- und Gesundheitsrecht in seiner transnationalen Dimension
  • Transnationalisierung des Wirtschaftsrechts
  • Transnationalisierung des Öffentlichen Rechts
  • Transnationalisierung des Privatrechts
  • Transnationalisierung des Straf- und Sicherheitsrechts

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Im ersten Fachsemester des Studienverlaufsplans A finden die Veranstaltungen im Ausland in je nach Wahl unterschiedlichen Formen und Gruppengrößen statt. Im ersten und zweiten Fachsemester des Studienverlaufsplans B und im zweiten Fachsemester des Studienverlaufsplans A finden die Veranstaltungen in Bremen und Oldenburg in den Pflichtmodulen in der Regel in vorlesungsform statt. In Wahlpflichtmodulen finden die Veranstaltungen in vorlesungs- oder seminarform, jedoch häufiger in seminarform und oft auch an Blockterminen statt. Die Gruppengröße bietet mit 10 bis 35 Studierenden pro Veranstaltung ein angenehmes Lernklima.

Praktikum

Auf Grund der Auslegung des Masterprogramms auf zwei Fachsemester Regelstudienzeit ist ein Praktikum nicht vorgesehen. Es besteht jedoch prüfungsrechtlich die Möglichkeit die Masterarbeit im Rahmen eines Praktikums zu schreiben. Dies muss jedoch durch den Studierenden selbst organisiert werden.

Fremdsprachenkenntnisse

Deutsch- und Englischkenntnisse entsprechend dem Niveau B2(.1) des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER). Eine Übersicht, welche Zertifikate dieser Niveaustufe entsprechen ist hier zu finden.

Auslandssemester

Im Studienverlaufsplan A findet das erste Semester an der juristischen Fakultät einer ausländischen Universität statt. Dabei sind gegebenenfalls ein früherer Studienbeginn und zusätzlich anfallende Studiengebühren zu beachten.

Prüfungen und Prüfungsformen

Pro Modul ist in der Regel eine Prüfungsleistung abzulegen. Als Prüfungsleistungen kommen in Frage: ein Portfolio, eine Klausur, eine Hausarbeit, ein Referat mit schriftlicher Ausarbeitung, eine mündliche Prüfung und in Ausnahmefällen ein Moot Court (Simulation einer Gerichtsverhandlung).

Besonderheiten Studium / Sonstige

Für die Zulassung zur Masterarbeit ist ein mindestens fünfmonatiger Auslandsaufenthalt durch ein vorheriges Studium oder ein Semester an einer Hochschule außerhalb Deutschlands nachzuweisen. Damit ist für Bewerber ohne eine solche vorherige Auslandserfahrung nur der Studienverlaufsplan A in Regelstudienzeit zu absolvieren. Falls zunächst im Studienverlauf B studiert wird, kommt es zu einer Verlängerung der Regelstudienzeit.

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Der Master ist konsekutiv zum Bachelor of Laws (LL.B.) „Comparative and European Law“ (Hanse Law School). Er richtet sich jedoch auch an Absolventen anderer juristischer Studiengänge im In- und Ausland. Die Beschäftigung im Vorstudium mit über den Nationalstaat hinausgehenden Rechtsgebieten, wie dem EU- oder dem Völkerrecht, ist von Vorteil. Die Offenheit gegenüber anderen Rechtssystemen (staatlicher und nicht-staatlicher Natur) und eine gewisse Sprachaffinität sind ebenfalls erwünscht.

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Zulassungsordnung

Zulassung

für Studienanfänger

Beschränkte Anzahl von Studienplätzen. Zulassung nach Zulassungs-/Aufnahmeordnung.


für höhere Semester

zulassungsfrei


Bewerbung über

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 31.05.

Studienbeginn Anfänger

WiSe

FORMALIA

Studienform

Aufbaustudiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Vollfach

Abschluss

Master

Titel/Abschluss

Master of Laws (LL.M.)

Regelstudienzeit

2 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
60CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

2 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 321,42 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Zulassungsordnung

FORSCHUNG UND LEHRE

Fachgebiete

Privatrecht, Wirtschafts- und Finanzmarktrecht, Europa- und Völkerrecht, Verwaltungsrecht einschließlich Gesundheitsrecht, Arbeitsrecht, sowie Strafrecht.

Lehrende

12 Professoren und 2 Professorinnen im Fach Rechtswissenschaft 
Zusätzlich 2 Professoren und 2 Professorinnen im Fach Rechtswissenschaft in Oldenburg. 4 zusätzliche Lehrende in Bremen und 2 zusätzliche Lehrende in Oldenburg im Fach Rechtswissenschaft. Weitere Professoren, Professorinnen und Lehrende im Ausland.

Studierende

15 Studentinnen
7 Studenten

Kooperationen

  • Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

KONTAKT UND BERATUNG

Homepage des Studiengangs

Studienfachberatung

Wibke Heinecke
E-Mail: hls(at)uni-bremen.de

Stand der Informationen

08.05.2017

Autor/in

Beschreibung des Faches

BESCHREIBUNG DES FACHES

Moderne Gesellschaften werden zunehmend von sozialen, wirtschaftlichen und rechtlichen Beziehungen geprägt, die die traditionellen Grenzen der Nationalstaaten überschreiten. Märkte sind über ihre nationalen Regulierungssysteme und die internationale Politikkoordination hinausgewachsen. Transnationale Unternehmen und grenzüberschreitend tätige Organisationen und Netzwerke interagieren auf neue Arten und setzen neue Governance-Standards. Transnationale Migration, Mobilität und Fortschritte in der Informations- und Kommunikationstechnik verändern das Denken und den öffentlichen Diskurs. Ansteckungseffekte von Finanzkrisen, der Klimawandel und andere wesentliche Entwicklungen legen die Interdependenzen moderner Gesellschaften durch unkoordinierte transnationale Aktivitäten offen, die neue institutionelle Antworten erfordern. Dieses Masterprogramm beschäftigt sich mit diesem, unter dem Begriff der Transnationalisierung bekannten, Phänomen und dessen Auswirkung auf die Entwicklung des Rechts.

Berufswege und Weiterqualifizierung

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Das Masterprogramm schließt immer mit dem Master of Laws (LL.M.) „Transnational Law“ (Hanse Law School) ab, der gemeinsam von der Universität Bremen und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg verliehen wird. Dieser akkreditierte Abschluss stellt eine wertvolle Ergänzung zum bereits erworbenen Abschluss aus dem Vorstudium dar. Unsere Absolventen sind u.a. als Rechtsberater in Unternehmen oder als Referenten in Unternehmen, Verbänden oder Behörden tätig. Weitere Berufsmöglichkeiten ergeben sich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter mit oder ohne Promotion an Hochschulen, in Behörden oder Kanzleien.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme einer Promotion.

Studieninhalte und Fächerkombinationen

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Der Begriff des transnationalen Rechts erlaubt es, die Gemengelagen weltgesellschaftlicher Regulierungsverhältnisse in privater wie öffentlich-rechtlicher Hinsicht zu thematisieren und neuartige Rechtsordnungsmuster zu analysieren. Die Orientierung zum transnationalen Recht baut unmittelbar auf die aktuelle Forschungsrichtung der das Programm tragenden Universität Bremen und Carl von Ossietzky Universität Oldenburg auf.

Studienverlaufsplan

Das Masterstudium hat eine Regelstudienzeit von zwei Fachsemestern und umfasst 60 CP. Es wird bestimmt von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen mit jeweils 6 CP und dem Abschlussmodul, bestehend aus Masterarbeit, Begleitseminar und Kolloquium, mit insgesamt 18 CP. Die Wahl des Studienverlaufsplans ist für die genaue Ausgestaltung wesentlich:

  • Studienverlaufsplan A
    Studienverlauf A bietet die Möglichkeit im ersten Fachsemester einen Auslandsaufenthalt an einer der mit Bremen und Oldenburg kooperierenden Universitäten zu verbringen. Dabei werden Module im Gesamtumfang von 30 CP an einer juristischen Fakultät einer ausländischen Universität belegt und später in Bremen angerechnet. Unter Umständen kann auf diese Weise auch ein zweiter Masterabschluss von der kooperierenden Universität erlangt werden. Das zweite Fachsemester findet dann in Oldenburg und Bremen statt. Dort werden zwei Wahlpflichtmodule aus dem weiten Modulangebot der beiden Universitäten belegt, die die Möglichkeit zur Spezialisierung bieten, sowie das Masterabschlussmodul (Begleitseminar, Masterarbeit und Kolloquium) absolviert.

  • Studienverlaufsplan B
    Studienverlauf B sieht kein Auslandssemester vor und ist inhaltlich stärker auf das Phänomen der Transnationalisierung des Rechts fokussiert. Im ersten Fachsemester werden in Bremen die beiden Pflichtmodule "Methoden transnationaler Rechtswissenschaft" und "Transnationales Recht I" belegt, während in Oldenburg das Modul "Transnationales Recht II" verpflichtend belegt wird. Zusätzlich werden mindestens zwei Wahlpflichtmodule aus dem Modulangebot der Universitäten Oldenburg und Bremen belegt. Im zweiten Semester sind weitere zwei (oder weniger, sofern im ersten Fachsemester mehr als zwei belegt wurden) Wahlpflichtmodule sowie das Masterabschlussmodul (Begleitseminar, Masterarbeit, Kolloquium) zu belegen. Es ist zu beachten, dass für die Zulassung zur Masterarbeit ein mindestens fünfmonatiger Auslandsaufenthalt durch ein Studium an einer Hochschule außerhalb Deutschlands nachzuweisen ist; damit ist für Bewerber ohne eine solche vorherige Auslandserfahrung ohne automatische Verlängerung der Regelstudienzeit nur der Studienverlaufsplan A möglich.

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Im Studienverlaufsplan A können zwei Wahlpflichtmodule à 6 CP belegt werden. Im Studienverlaufsplan B können vier Wahlpflichtmodule à 6 CP belegt werden. Die in Bremen in Wahlpflichtmodulen anrechenbaren Kurse werden im Online Veranstaltungsverzeichnis der Universität Bremen nach folgenden thematischen Überschriften gegliedert, so dass es für den Studierenden einfacher ist, sich einen Schwerpunkt zu bilden, ohne, dass diese Einteilung verpflichtend eingehalten werden muss:

  • Arbeits- und Sozialrecht im transnationalen Kontext
  • Informations- und Gesundheitsrecht in seiner transnationalen Dimension
  • Transnationalisierung des Wirtschaftsrechts
  • Transnationalisierung des Öffentlichen Rechts
  • Transnationalisierung des Privatrechts
  • Transnationalisierung des Straf- und Sicherheitsrechts

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Im ersten Fachsemester des Studienverlaufsplans A finden die Veranstaltungen im Ausland in je nach Wahl unterschiedlichen Formen und Gruppengrößen statt. Im ersten und zweiten Fachsemester des Studienverlaufsplans B und im zweiten Fachsemester des Studienverlaufsplans A finden die Veranstaltungen in Bremen und Oldenburg in den Pflichtmodulen in der Regel in vorlesungsform statt. In Wahlpflichtmodulen finden die Veranstaltungen in vorlesungs- oder seminarform, jedoch häufiger in seminarform und oft auch an Blockterminen statt. Die Gruppengröße bietet mit 10 bis 35 Studierenden pro Veranstaltung ein angenehmes Lernklima.

Praktikum

Auf Grund der Auslegung des Masterprogramms auf zwei Fachsemester Regelstudienzeit ist ein Praktikum nicht vorgesehen. Es besteht jedoch prüfungsrechtlich die Möglichkeit die Masterarbeit im Rahmen eines Praktikums zu schreiben. Dies muss jedoch durch den Studierenden selbst organisiert werden.

Fremdsprachenkenntnisse

Deutsch- und Englischkenntnisse entsprechend dem Niveau B2(.1) des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER). Eine Übersicht, welche Zertifikate dieser Niveaustufe entsprechen ist hier zu finden.

Auslandssemester

Im Studienverlaufsplan A findet das erste Semester an der juristischen Fakultät einer ausländischen Universität statt. Dabei sind gegebenenfalls ein früherer Studienbeginn und zusätzlich anfallende Studiengebühren zu beachten.

Prüfungen und Prüfungsformen

Pro Modul ist in der Regel eine Prüfungsleistung abzulegen. Als Prüfungsleistungen kommen in Frage: ein Portfolio, eine Klausur, eine Hausarbeit, ein Referat mit schriftlicher Ausarbeitung, eine mündliche Prüfung und in Ausnahmefällen ein Moot Court (Simulation einer Gerichtsverhandlung).

Besonderheiten Studium / Sonstige

Für die Zulassung zur Masterarbeit ist ein mindestens fünfmonatiger Auslandsaufenthalt durch ein vorheriges Studium oder ein Semester an einer Hochschule außerhalb Deutschlands nachzuweisen. Damit ist für Bewerber ohne eine solche vorherige Auslandserfahrung nur der Studienverlaufsplan A in Regelstudienzeit zu absolvieren. Falls zunächst im Studienverlauf B studiert wird, kommt es zu einer Verlängerung der Regelstudienzeit.

Bewerbung und Zulassung

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Der Master ist konsekutiv zum Bachelor of Laws (LL.B.) „Comparative and European Law“ (Hanse Law School). Er richtet sich jedoch auch an Absolventen anderer juristischer Studiengänge im In- und Ausland. Die Beschäftigung im Vorstudium mit über den Nationalstaat hinausgehenden Rechtsgebieten, wie dem EU- oder dem Völkerrecht, ist von Vorteil. Die Offenheit gegenüber anderen Rechtssystemen (staatlicher und nicht-staatlicher Natur) und eine gewisse Sprachaffinität sind ebenfalls erwünscht.

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Zulassungsordnung

Zulassung

für Studienanfänger

Beschränkte Anzahl von Studienplätzen. Zulassung nach Zulassungs-/Aufnahmeordnung.


für höhere Semester

zulassungsfrei


Bewerbung über

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 31.05.

Studienbeginn Anfänger

WiSe
Formalia

FORMALIA

Studienform

Aufbaustudiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Vollfach

Abschluss

Master

Titel/Abschluss

Master of Laws (LL.M.)

Regelstudienzeit

2 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
60CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

2 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 321,42 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Zulassungsordnung
Forschung und Lehre

FORSCHUNG UND LEHRE

Fachgebiete

Privatrecht, Wirtschafts- und Finanzmarktrecht, Europa- und Völkerrecht, Verwaltungsrecht einschließlich Gesundheitsrecht, Arbeitsrecht, sowie Strafrecht.

Lehrende

12 Professoren und 2 Professorinnen im Fach Rechtswissenschaft 
Zusätzlich 2 Professoren und 2 Professorinnen im Fach Rechtswissenschaft in Oldenburg. 4 zusätzliche Lehrende in Bremen und 2 zusätzliche Lehrende in Oldenburg im Fach Rechtswissenschaft. Weitere Professoren, Professorinnen und Lehrende im Ausland.

Studierende

15 Studentinnen
7 Studenten

Kooperationen

  • Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Kontakt und Beratung

KONTAKT UND BERATUNG

Homepage des Studiengangs

Studienfachberatung

Wibke Heinecke
E-Mail: hls(at)uni-bremen.de

Stand der Informationen

08.05.2017

Autor/in