Wirtschaft & Recht

Betriebswirtschaftslehre

Master

Schaltschrank mit bunten Kabeln © ryasick / fotolia.com

Steckbrief

Das Masterstudium Betriebswirtschaftslehre (BWL) knüpft als konsekutives Studienprogramm an einen abgeschlossenen wirtschaftswissenschaftlich orientierten Bachelorstudiengang an.
Mit Studienbeginn entscheiden sich die Studierenden für zwei der angebotenen Schwerpunkte, den Speziellen Lehren. Es handelt sich dabei um die Spezielle Volkswirtschaftslehre "Innovationsökonomik" und die Speziellen Betriebswirtschaftslehren:

Der Maste... mehr » mehr »


Eckdaten

Titel/Abschluss

Master of Science (M.Sc.)

Regelstudienzeit

4 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
120CP

Unterrichtssprache

Deutsch

Weitere Unterrichtssprachen

Englisch

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

zum Wintersemester

Beschränkte Anzahl von Studienplätzen. Zulassung nach Zulassungs-/Aufnahmeordnung.

Bewerbung bis zum

31.05.

Zulassung für höhere Semester

zum Wintersemester und zum Sommersemester

zulassungsbeschränkt

Bewerbung bis zum

31.05. bzw. 15.01.

Kontakt

Homepage des Studiengangs

BESCHREIBUNG DES FACHES

Das Masterstudium Betriebswirtschaftslehre (BWL) knüpft als konsekutives Studienprogramm an einen abgeschlossenen wirtschaftswissenschaftlich orientierten Bachelorstudiengang an.
Mit Studienbeginn entscheiden sich die Studierenden für zwei der angebotenen Schwerpunkte, den Speziellen Lehren. Es handelt sich dabei um die Spezielle Volkswirtschaftslehre "Innovationsökonomik" und die Speziellen Betriebswirtschaftslehren:

Der Masterstudiengang ist inhaltlich auf die Herausforderungen internationaler Geschäftstätigkeiten sowie auf die wirtschaftlichen und sozialen Folgen von Internationalisierung und Globalisierung ausgerichtet. Englischsprachige Lehrveranstaltungen sind im Masterprogramm, u.a. durch den Einbezug internationaler Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler, regelmäßig vorgesehen.

Auf der Fachbereichshomepage können Sie über den Imagefilm des Fachbereichs https://www.uni-bremen.de/de/wiwi/ einen Eindruck von unserem Fachbereich und seinen Studiengängen gewinnen.

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Die Tätigkeitsfelder der Absolventinnen und Absolventen orientieren sich sowohl an international agierenden Unternehmen als auch an Unternehmen der regionalen Wirtschaft, die zur Sicherung und zum Ausbau ihrer Wettbewerbssituation einen Bedarf an gut ausgebildeten Absolventinnen und Absolventen in den Schwerpunktbereichen des Masterstudiengangs BWL aufweisen.

Die Absolventinnen und Absolventen aus den Studienbereichen Finanzen, Rechnungswesen und Steuern besitzen eine hohe Attraktivität und Qualifikation für den regionalen und überregionalen Markt der Unternehmensberatungsgesellschaften (z.B. Steuer- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, allgemeine und spezialisierte Unternehmensberatungen, Rechtsanwaltskanzleien), Finanzinstitute (Banken, Versicherungen und Kapitalgesellschaften), Behörden sowie Verbände.

Typische Tätigkeitsfelder für die Absolventinnen und Absolventen der Studienbereiche Internationales Management, Gründungs- und Mittelstands-Mangement sowie Marketing und Markenmangement reichen von der eigenen unternehmerischen Betätigung (Existenzgründung) bis hin zu Tätigkeiten in regionalen, überregionalen und international agierenden Industrie-, Dienstleistungs- und Handelsunternehmen. Darüber hinaus zielt die Ausbildung auf alle Berufsfelder in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Kommunikation ab.

Den Absolventinnen und Absolventen des Studienbereiches Wirtschaftsinformatik stehen nach Studienabschluss Tätigkeitsfelder in der Systemanalyse, der Anwendungs- und Organisationsberatung sowie diverse Einsatzbereiche in betrieblichen Funktionsbereichen (z.B. Produktion und Materialwirtschaft, Marketing oder Controlling) offen.

Über den Studienschwerpunkt Logistik werden die Studierenden auf die differenzierten logistischen Tätigkeitsfelder in Industrie, Handel und Dienstleistungen vorbereitet.

Die Spezielle Volkswirtschafslehre bereitet die zukünftigen Absolventinnen und Absolventen z.B. auf Tätigkeiten in den Bereichen Wettbewerbspolitik, Wirtschaftspolitik, Wirtschaftsberatung, Technologietransfer und Auftragsforschung vor.

Der Fachbereich pflegt intensive Kontakte zu Unternehmen und bietet den Studierenden unterschiedliche Formate zur beruflichen Orientierung. So gibt es u.a. den Fakultätskarrieretag, der als Praxismesse eine Kontaktaufnahme zu Unternehmen direkt in den Räumlichkeiten des Fachbereichs ermöglicht.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Promotion

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Im Masterstudiengang BWL steht nicht die Vermittlung von Detailkenntnissen im Vordergrund, sondern es geht vielmehr um Fähigkeiten zur Entwicklung komplexer Problemlösungen, die auf einem breiteren wirtschaftswissenschaftlichen Fundament aufbauen. Angesichts der Breite der betriebswirtschaftlichen Forschungsfragen sind Schwerpunktsetzungen unumgänglich und auch erforderlich. Nachstehende Spezielle Lehren stehen den Studierenden im Masterprogramm zur Auswahl, aus denen zwei zu belegen sind.

Spezielle Betriebswirtschaftslehren:
1. Gründungs- und Mittelstands-Management
Der Studienschwerpunkt Gründungs- und Mittelstands-Management behandelt unternehmerisches Denken und Handeln als Treiber von Wachstum, Erfolg und wirtschaftlicher Erneuerung. Bezugsobjekte sind Jungunternehmen sowie Mittelstands- und Familienbetriebe. Diese Betriebe gelten als Motoren der Entwicklung unserer Wirtschaft und unseres Wohlstands und heben sich gegenüber anderen Betrieben durch spezielle Governance-Strukturen ab. Die Vertiefung nimmt insbesondere die internationale Tätigkeit von Jung-, Familien- und Mittelstandsbetrieben und deren Koordination in den Fokus, die für diese Betriebe immer wichtiger wird.

2. Marketing und Markenmanagement
Den Mittelpunkt des Bereichs Marketing und Markenmanagement bildet der identitätsbasierte Markenmanagementansatz. Dieser Ansatz sieht die Markenidentität als den ausschlaggebenden Faktor, der eine Marke authentisch werden lässt und sich nachhaltig differenziert.

3. International Management
Multinationale Unternehmen kontrollieren und koordinieren komplexe Wertschöpfungsketten über verschiedene Volkswirtschaften und institutionelle Umgebungen hinweg. Fragen danach, wie Unternehmen ihre Strategien und Strukturen anpassen, um den Herausforderungen einer unsicheren Umwelt gerecht zu werden und welche Konsequenzen ihre Handlungen auf ihre jeweiligen Ursprungs- und Zielländer haben, stehen im Fokus der speziellen Lehre "International Management".

4. Finanzwirtschaft
Das besondere Forschungsprofil im Bereich Finanzwirtschaft liegt in den Teilgebieten der empirischen Finanzmarktforschung, der Finanzanalyse und des Portfoliomanagements sowie ausgewählten Fragen des Bankenmanagements.

5. Rechnungswesen und Controlling
Im Schwerpunkt werden zum einen aktuelle Probleme der Anwendung komplexer IFRS behandelt; zum anderen werden kapitalmarktorientierte Effekte der externen Rechnungslegung mit Hilfe ökonometrischer Methoden beleuchtet. Besonderes Gewicht liegt auf der eigenständigen Analyse von Daten in Einzel- und Gruppenarbeiten sowie der Präsentation der erarbeiteten Ergebnisse.

6. Betriebswirtschaftliche Steuerlehre
Kernelement der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre ist die Analyse der Einflüsse der Besteuerung auf ökonomische Entscheidungen. Die Forschung hat ausgewählte Bereiche der Steuerwirkungs-, der Steuerplanungs- und der Steuerrechtsgestaltungslehre zum Gegenstand. Im Hinblick auf die weltweite Öffnung der Märkte und die Überwindung nationaler Grenzen werden auch die Wirkungen des internationalen Steuerrechts und der nationalen Steuerrechte auf die Investitions- und Finanzierungstätigkeit multinationaler Unternehmen analysiert.
Für diesen Bereich kommt aufgrund der Verbindung von steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufen die Vermittlung anwendungsbezogenen Wissens des betrieblichen Prüfungswesens hinzu.

7. Logistik
Der Schwerpunkt Logistik behandelt die Gestaltung, die Organisation und den Betrieb von inner- und außerbetrieblichen Güter- und Informationsfluss-Systemen sowie von Verkehrssystemen. Ferner befasst sich der Schwerpunkt mit Fragen zur Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur zur effizienten Abwicklung von logistischen Aufgaben.
Das dazu notwendige Rüstzeug umfasst ein breites Spektrum an managementorientierten Ansätzen, Theorien und analytisch-quantitativen Methoden.

8. Wirtschaftsinformatik (zur Zeit kein Angebot)
Gegenstand des Studienschwerpunkts „Wirtschaftsinformatik“ sind Informationssysteme in Wirtschaft und Verwaltung sowie in privaten Anwendungskontexten. Der Studienschwerpunkt vermittelt Kompetenzen, die Absolventinnen und Absolventen in die Lage versetzen, Informationssysteme in Organisationen und organisationsübergreifend zu analysieren, zu gestalten und zu nutzen. Als zukünftige Akteurinnen und Akteure sollen sie befähigt werden, die Nutzenpotenziale einer zielgerichteten Informationsversorgung insbesondere zur inner- und zwischenbetrieblichen Gestaltung von Informations-, Güter- und Geldflüssen zu verstehen und durch einen geeigneten Einsatz von Informationssystemen zu realisieren.

Spezielle Volkswirtschaftslehre Innovationsökonomik
Die Studierenden lernen grundlegende theoretische Konzepte aus dem Bereich der Innovationsökonomik kennen und gewinnen Einsichten in das Gebiet der Innovations-Governance. Zu diesem Zwecke werden einige formale Modelle und Instrumente der Netzwerkanalyse eingeführt, die das Verständnis von innovationsgetriebenem wirtschaftlichem Wandel verbessern. Darüber hinaus werden verhaltenswissenschaftliche Aspekte eingeführt, um die Rolle der menschlichen Kognition im Generierungsprozess von Neuigkeit zu beleuchten. Eine historische Perspektive soll das Verständnis langfristigen wirtschaftlichen Wandels verbessern.

Studienverlaufsplan

Im Masterstudium werden insgesamt 120 CP vergeben, diese verteilen sich mit 30 CP pro Semester gleichmäßig über die gesamte Studiendauer.
Studierende entscheiden sich im ersten Fachsemester für zwei Studienschwerpunkte. Dabei können alle angebotenen Schwerpunkte kombiniert werden.
Jede Spezielle Lehre (SL) setzt sich aus fünf Modulen zusammen. Im Modul 1 werden Grundlagen des jeweiligen Schwerpunktes vermittelt. In den weiteren Modulen 2 bis 4 wird die jeweilige Spezielle Lehre inhaltlich vertieft. Das Projektmodul bildet den Abschluss des Studienschwerpunktes. Das Studium beinhaltet darüber hinaus bis zu fünf Wahlmodule, die regelhaft nach Neigung und Interessenslage der Studierenden ausgewählt werden.

Daraus ergibt sich folgende Studienstruktur:

1. Fachsemester:

Im ersten Fachsemester belegen Studierende jeweils die Module 1 und 2 beider gewählten Schwerpunkte. Zusätzlich ist ein Wahlmodul (6 CP) aus dem aktuellen Studienangebot auszuwählen.

2. Fachsemester:

Im zweiten Fachsemester werden die Module 3 und 4 der gewählten Schwerpunkte und ein zweites Wahlmodul (6 CP) aus dem Angebot belegt.

3. Fachsemester:

Das dritte Semester dient dem Ausbau der Kompetenzen im wissenschaftlichen Arbeiten mit Blick auf die Abschlussarbeit im vierten Fachsemester. Dazu ist ein Projektmodul (12 CP) in einem Schwerpunkt verpflichtend zu belegen.
In diesem Semester können bis zu drei weitere Wahlmodule gewählt werden. Studierende haben jedoch die Möglichkeit, zwei dieser Wahlmodule durch das Projektmodul ihres zweiten Studienschwerpunkts zu ersetzen.

4. Fachsemester:

Das Studium wird im vierten Fachsemester mit der Masterarbeit (30 CP) abgeschlossen. Die Masterarbeit kann durch ein Seminar begleitet werden.

Das Angebot aller Wahlmodule kann dem Modulhandbuch auf www.uni.bremen.de/wiwi/studium/master/ entnommen werden.

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Durch die Wahl von zwei Speziellen Lehren kann das gesamte Studium individuell gestaltet werden. Innerhalb der gewählten Speziellen Lehren sind die Module 1 bis 4 verpflichtend zu belegen. In einer Speziellen Lehre - Spezielle Lehre 1 - muss das Projektmodul studiert werden. In der zweiten Lehre können sich die Studierenden für das Projektmodul oder alternativ für zwei Wahlmodule entscheiden. Das Studium beinhaltet darüber hinaus bis zu fünf Wahlmodule, die regelhaft nach Neigung und Interessenslage der Studierenden ausgewählt werden. Das Studium wird im vierten Fachsemester mit der Masterarbeit abgeschlossen.

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Im Masterstudiengang BWL findet die Lehre regelhaft in Form von Seminaren statt.
Seminare sind im Gegensatz zu einer Vorlesung stärker auf Beteiligung der Studierenden ausgerichtet. In einem Lehrgespräch werden die Themen des Seminars diskutiert. Studierende können hier u.a. Referate zum Seminarthema übernehmen.
Im Projektmodul wenden die Studierenden ihr bereits erworbenes Wissen z.B. bei der Lösung von Fallstudien und fachspezifischen Fragestellungen an.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Die Studierenden belegen jeweils zwei Studienschwerpunkte (s. Abschnitt Studieninhalte).

Innerhalb des Studiums werden weitere fünf Wahlmodule belegt, die die Schwerpunkte vertiefen oder ergänzen können. Es werden derzeit beispielsweise folgende Wahlmodule angeboten:
- Ökonometrie,
- Ökonometrie für Fortgeschrittene,
- Aktuelle Probleme der IFRS-Bilanzierung,
- Aktuelle Fragen der Wirtschaftspolitik,
- Betriebswirtschaftliches Prüfungs- und Beratungswesen,
- Umwandlungssteuerrecht,
- Außenwirtschaftstheorie und –politik,
- Internationales Handelsrecht und
- alle „Modul 1“ der Studienschwerpunkte.

Auf Antrag können durch den Masterprüfungsausschuss auch Module im Umfang von 6 CP aus anderen Masterprogrammen sowie Fremdsprachenkurse des Fremdsprachenzentrums der Hochschulen im Land Bremen (FZHB) anerkannt werden.

Praktikum

Praktika sind im Masterstudium nicht vorgesehen, können allerdings auf eigenen Wunsch und Initiative der Studierenden in der vorlesungsfreien Zeit durchgeführt werden. Für Fragen zur Durchführung eines Praktikums steht das Büro für Praxis und Internationales des Fachbereichs zur Verfügung.

Das Praxis-Sommercamp ist ein intensives 3-Wochen-Format, bei dem 10 Unternehmen konkrete Projektaufgaben einbringen, die von kleinen studentischen Teams (max. 5 Studierende) bearbeitet werden. Dabei wird in der Regel ein Großteil der Zeit direkt im Unternehmen gearbeitet. Während die Auftakt- und die Abschlussveranstaltungen fixe Termine im Plenum sind, wird die Projektlaufzeit dazwischen individuell in den Teams, zusammen mit den Unternehmen, koordiniert. Bei der Abschlussveranstaltung werden die Projektergebnisse aller Teams präsentiert.

Der Fachbereich pflegt intensive Kontakte zu Unternehmen und bietet den Studierenden unterschiedliche Formate zur beruflichen Orientierung. So gibt es u.a. den Fakultätskarrieretag, der als Praxismesse eine Kontaktaufnahme zu Unternehmen direkt in den Räumlichkeiten des Fachbereichs ermöglicht.

Fremdsprachenkenntnisse

Gefordert sind Deutschkenntnisse auf dem Niveau C1 und englische Sprachkenntnisse, die mindestens auf dem Niveau B2 liegen.

Auslandssemester

Ein Auslandsstudium ist im Masterstudiengang Betriebswirtschaftslehre keine Verpflichtung. Das dritte Fachsemester ist jedoch so strukturiert, dass optional ein Auslandssemester durchgeführt werden kann. Die Anerkennung von im Ausland erbrachten Studienleistungen wird durch den Abschluss von Learning Agreements erleichtert. Learning Agreements sind Vereinbarungen über Studienleistungen im Ausland. Die Kurse und Leistungen werden in Absprache mit dem Büro für Praxis und Internationales vor Beginn des geplanten Auslandssemesters festgelegt.
https://www.uni-bremen.de/wiwi/internationales/outgoing-bremer-studierende-im-ausland/

 

 

 

Prüfungen und Prüfungsformen

Es werden unterschiedliche Prüfungsformen (Klausuren, Referate mit schriftlicher Ausarbeitung, Seminararbeiten, mündliche Prüfungen) eingesetzt. Zu Beginn des Semesters wird den Studierenden in den einzelnen Lehrveranstaltungen mitgeteilt, welche Prüfungsform im jeweiligen Semester durchgeführt wird.
Klausuren und mündliche Prüfungen finden im Anschluss an die Vorlesungszeit statt.

Besonderheiten Studium / Sonstige

Der Abschlusstitel „Master of Science (M.Sc.)” enthält als Zusatzbezeichnung die Titel der beiden absolvierten Speziellen Lehren.

Das Sommerprogramm des Fachbereichs ist weltweit einzigartig und besteht aus Teilen, die auch separat belegt werden können:

- Im Sommer bietet der Fachbereich eine Summer School „Business Studies and Economics“ für Bachelorstudierende an. Die Summer School findet im Zeitraum Juni bis Juli statt. Alle Kurse werden in englischer Sprache gehalten. In der Summer School werden ausländische Gastdozenten eingebunden und internationale Gaststudierende lernen gemeinsam mit Bremer Studierenden.

Während des Studiums können die Studierenden sich zum Zertifizierten Derivatehändler (Eurex) ausbilden lassen:

- In Kooperation mit der Capital Markets Academy der Deutschen Börse können Studierende der Universität Bremen die Prüfung zum Zertifizierten Derivatehändler ablegen und erwerben damit eine erstklassige und anspruchsvolle berufliche Zusatzqualifikation. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt in der Vermittlung fachlicher Kenntnisse über den Handel an der Terminbörse. Es wird theoretisches Grundlagenwissen zu Optionen und Futures vermittelt, fortgeschrittene Handelsstrategien analysiert und deren Einsatzmöglichkeiten in der Praxis besprochen. Die Studierenden sind nach der Veranstaltung in der Lage, eigene Handelsstrategien zu implementieren und zu testen. Im Jahr 2019 haben angehende Wirtschaftswissenschaftler erstmals erfolgreich die Prüfung zum zertifizierten Derivatehändler der Deutsche Börse AG abgelegt.

- Zur Pressemitteilung.

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Hohes wissenschaftliches Interesse an und Vorkenntnisse in einem der angebotenen betriebswirtschaftlichen Studienschwerpunkte; fundierte Statistik- und Mathematikkenntnisse.

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Zulassungsordnung

Zulassung

für Studienanfänger

Beschränkte Anzahl von Studienplätzen. Zulassung nach Zulassungs-/Aufnahmeordnung.


für höhere Semester

zulassungsbeschränkt


Bewerbung über

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 31.05. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 31.05. zum Wintersemester
  • 15.01. zum Sommersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

WiSe und SoSe

FORMALIA

Studienform

Aufbaustudiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Vollfach

Abschluss

Master

Titel/Abschluss

Master of Science (M.Sc.)

Regelstudienzeit

4 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
120CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

4 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 382,67 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Weitere Unterrichtssprachen

  • Englisch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Zulassungsordnung

FORSCHUNG UND LEHRE

Fachgebiete

Die Forschungsgebiete des Fachbereichs können den folgenden Themenfeldern zugeordnet werden:  

- Finanzen, Rechnungswesen und Steuern

- Innovationsökonomik

- Logistik

- Management und Entrepreneurship

- Marketing

- Statistik und Ökonometrie.

Die Graduiertengruppe "Diginomics - Digitalisierung, Wirtschaft und Gesellschaft" untersucht unternehmerische, ethische und gesellschaftspolitische Fragen für die neu entstehenden oder sich neu formierenden digitalen Märkte, Wertschöpfungsketten und Organisationen. Inhaltlich werden u.a. Fragen mit Bezug zu Blockchain, Digital Finance, Künstlicher Intelligenz und der Plattformökonomie behandelt. Ebenso wird an der Entwicklung innovativer Methoden wie selbstlernenden Algorithmen gearbeitet.

Umfassende Informationen zu den Forschungsgebieten, Projekten und Arbeitsgebieten sind über die Homepage des Fachbereichs https://www.uni-bremen.de/wiwi/forschung/forschung-am-fachbereich/ zu finden.

Lehrende

4 Professorinnen und 21 Professoren im Fach Wirtschaftswissenschaft
drei Honorarprofessoren, vier Privatdozenten, eine Lektorin, ein Lektor und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Studierende

151 Studentinnen
185 Studenten

KONTAKT UND BERATUNG

Homepage des Studiengangs

Studentische Interessenvertretung

StugA WiWi
Gebäude: WiWi1, Raum: A1190
E-Mail: stugawiwi(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421 218-66524

Regelhaft werden Sprechzeiten in der Vorlesungszeit angeboten, die auf der Homepage des StugA zu Semesterbeginn veröffentlicht werden. 

In der vorlesungsfreien Zeit ist das Büro in der Regel nicht besetzt. 

Der Studiengangsausschuss Wirtschaftswissenschaft (StugA) ist die Wirtschaftsfachschaft der Universität Bremen. Hinter diesem Begriff verbirgt sich ein Team aus Studentinnen und Studenten unterschiedlicher Fachsemester der Bachelorstudiengänge BWL und WiWi und dem Masterstudiengang BWL, das sich ehrenamtlich für die Interessen der Studierenden am Fachbereich engagiert. 

So sendet der StugA Mitglieder in die Gremien des Fachbereichs, organisiert zum Großteil die Orientierungswoche am Fachbereich, bietet studentische Sprechzeiten an und wirkt aktiv beim Qualitätsmanagement des Fachbereichs mit.  

Studienfachberatung

FB 7 Studienzentrum
Gebäude: WiWi1, Raum: A3050
E-Mail: stzwiwi(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421 218-66533

Mo. bis Do. nach vorheriger Vereinbarung.

Das Studienzentrum Wirtschaftswissenschaft versteht sich als Serviceeinrichtung für Studierende und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fachbereichs. Es bildet beispielsweise eine Anlaufstelle bei Fragen zur Studienorganisation, Prüfungswesen, Anerkennungsverfahren, Lehrplanung. Das Studienzentrum wirkt aktiv am Qualitätsmanagement des Fachbereichs in Lehre und Studium mit.

Studiendekanin Katy Roseland-Müller
Gebäude: WiWi1, Raum: A3050
E-Mail: krosel(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421 218-66504

Nach vorheriger Vereinbarung

Studienzentrum

FB 7 Studienzentrum
Gebäude: WiWi1, Raum: A3050
E-Mail: stzwiwi(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421 218-66533

Mo. bis Do. nach vorheriger Vereinbarung.

Das Studienzentrum Wirtschaftswissenschaft versteht sich als Serviceeinrichtung für Studierende und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fachbereichs. Es bildet beispielsweise eine Anlaufstelle bei Fragen zur Studienorganisation, Prüfungswesen, Anerkennungsverfahren, Lehrplanung. Das Studienzentrum wirkt aktiv am Qualitätsmanagement des Fachbereichs in Lehre und Studium mit.

Praxisbüro

Büro für Praxis und Internationales
Gebäude: WiWi1, Raum: A3080
E-Mail: praxint(at)uni-bremen.de
Telefon: +49 421 218-66513

Nach vorheriger Vereinbarung

Dipl.-Oec Maren Hartstock
Gebäude: WiWi1, Raum: A3080
E-Mail: mhartst(at)uni-bremen.de
Telefon: +49 421 218-66505

nach vorheriger Absprache

Geschäftsstelle des Studiengangs

Radloff, Sascha Fachbereichsverwaltung
Gebäude: WiWi1, Raum: A3420
Telefon: 0421 218-66503

Geschäftsstelle des Fachbereichrates

Brigitte Mucek
Gebäude: WiWi1, Raum: A3060
E-Mail: mucek(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421 218-66501

Geschäftsstelle des Prüfungsauschusses

Zentrales Prüfungsamt Geschäftsstelle FB 7
Gebäude: ZB, Raum: B 1033
E-Mail: zpa-fb7(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421 218 -61207 und -61211

s. Homepage

Annafrid Schulte
Gebäude: ZB, Raum: B 1033
E-Mail: aschulte(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-61211

s. Homepage

Stand der Informationen

29.04.2020
Beschreibung des Faches

BESCHREIBUNG DES FACHES

Das Masterstudium Betriebswirtschaftslehre (BWL) knüpft als konsekutives Studienprogramm an einen abgeschlossenen wirtschaftswissenschaftlich orientierten Bachelorstudiengang an.
Mit Studienbeginn entscheiden sich die Studierenden für zwei der angebotenen Schwerpunkte, den Speziellen Lehren. Es handelt sich dabei um die Spezielle Volkswirtschaftslehre "Innovationsökonomik" und die Speziellen Betriebswirtschaftslehren:

Der Masterstudiengang ist inhaltlich auf die Herausforderungen internationaler Geschäftstätigkeiten sowie auf die wirtschaftlichen und sozialen Folgen von Internationalisierung und Globalisierung ausgerichtet. Englischsprachige Lehrveranstaltungen sind im Masterprogramm, u.a. durch den Einbezug internationaler Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler, regelmäßig vorgesehen.

Auf der Fachbereichshomepage können Sie über den Imagefilm des Fachbereichs https://www.uni-bremen.de/de/wiwi/ einen Eindruck von unserem Fachbereich und seinen Studiengängen gewinnen.

Berufswege und Weiterqualifizierung

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Die Tätigkeitsfelder der Absolventinnen und Absolventen orientieren sich sowohl an international agierenden Unternehmen als auch an Unternehmen der regionalen Wirtschaft, die zur Sicherung und zum Ausbau ihrer Wettbewerbssituation einen Bedarf an gut ausgebildeten Absolventinnen und Absolventen in den Schwerpunktbereichen des Masterstudiengangs BWL aufweisen.

Die Absolventinnen und Absolventen aus den Studienbereichen Finanzen, Rechnungswesen und Steuern besitzen eine hohe Attraktivität und Qualifikation für den regionalen und überregionalen Markt der Unternehmensberatungsgesellschaften (z.B. Steuer- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, allgemeine und spezialisierte Unternehmensberatungen, Rechtsanwaltskanzleien), Finanzinstitute (Banken, Versicherungen und Kapitalgesellschaften), Behörden sowie Verbände.

Typische Tätigkeitsfelder für die Absolventinnen und Absolventen der Studienbereiche Internationales Management, Gründungs- und Mittelstands-Mangement sowie Marketing und Markenmangement reichen von der eigenen unternehmerischen Betätigung (Existenzgründung) bis hin zu Tätigkeiten in regionalen, überregionalen und international agierenden Industrie-, Dienstleistungs- und Handelsunternehmen. Darüber hinaus zielt die Ausbildung auf alle Berufsfelder in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Kommunikation ab.

Den Absolventinnen und Absolventen des Studienbereiches Wirtschaftsinformatik stehen nach Studienabschluss Tätigkeitsfelder in der Systemanalyse, der Anwendungs- und Organisationsberatung sowie diverse Einsatzbereiche in betrieblichen Funktionsbereichen (z.B. Produktion und Materialwirtschaft, Marketing oder Controlling) offen.

Über den Studienschwerpunkt Logistik werden die Studierenden auf die differenzierten logistischen Tätigkeitsfelder in Industrie, Handel und Dienstleistungen vorbereitet.

Die Spezielle Volkswirtschafslehre bereitet die zukünftigen Absolventinnen und Absolventen z.B. auf Tätigkeiten in den Bereichen Wettbewerbspolitik, Wirtschaftspolitik, Wirtschaftsberatung, Technologietransfer und Auftragsforschung vor.

Der Fachbereich pflegt intensive Kontakte zu Unternehmen und bietet den Studierenden unterschiedliche Formate zur beruflichen Orientierung. So gibt es u.a. den Fakultätskarrieretag, der als Praxismesse eine Kontaktaufnahme zu Unternehmen direkt in den Räumlichkeiten des Fachbereichs ermöglicht.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Promotion

Studieninhalte und Fächerkombinationen

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Im Masterstudiengang BWL steht nicht die Vermittlung von Detailkenntnissen im Vordergrund, sondern es geht vielmehr um Fähigkeiten zur Entwicklung komplexer Problemlösungen, die auf einem breiteren wirtschaftswissenschaftlichen Fundament aufbauen. Angesichts der Breite der betriebswirtschaftlichen Forschungsfragen sind Schwerpunktsetzungen unumgänglich und auch erforderlich. Nachstehende Spezielle Lehren stehen den Studierenden im Masterprogramm zur Auswahl, aus denen zwei zu belegen sind.

Spezielle Betriebswirtschaftslehren:
1. Gründungs- und Mittelstands-Management
Der Studienschwerpunkt Gründungs- und Mittelstands-Management behandelt unternehmerisches Denken und Handeln als Treiber von Wachstum, Erfolg und wirtschaftlicher Erneuerung. Bezugsobjekte sind Jungunternehmen sowie Mittelstands- und Familienbetriebe. Diese Betriebe gelten als Motoren der Entwicklung unserer Wirtschaft und unseres Wohlstands und heben sich gegenüber anderen Betrieben durch spezielle Governance-Strukturen ab. Die Vertiefung nimmt insbesondere die internationale Tätigkeit von Jung-, Familien- und Mittelstandsbetrieben und deren Koordination in den Fokus, die für diese Betriebe immer wichtiger wird.

2. Marketing und Markenmanagement
Den Mittelpunkt des Bereichs Marketing und Markenmanagement bildet der identitätsbasierte Markenmanagementansatz. Dieser Ansatz sieht die Markenidentität als den ausschlaggebenden Faktor, der eine Marke authentisch werden lässt und sich nachhaltig differenziert.

3. International Management
Multinationale Unternehmen kontrollieren und koordinieren komplexe Wertschöpfungsketten über verschiedene Volkswirtschaften und institutionelle Umgebungen hinweg. Fragen danach, wie Unternehmen ihre Strategien und Strukturen anpassen, um den Herausforderungen einer unsicheren Umwelt gerecht zu werden und welche Konsequenzen ihre Handlungen auf ihre jeweiligen Ursprungs- und Zielländer haben, stehen im Fokus der speziellen Lehre "International Management".

4. Finanzwirtschaft
Das besondere Forschungsprofil im Bereich Finanzwirtschaft liegt in den Teilgebieten der empirischen Finanzmarktforschung, der Finanzanalyse und des Portfoliomanagements sowie ausgewählten Fragen des Bankenmanagements.

5. Rechnungswesen und Controlling
Im Schwerpunkt werden zum einen aktuelle Probleme der Anwendung komplexer IFRS behandelt; zum anderen werden kapitalmarktorientierte Effekte der externen Rechnungslegung mit Hilfe ökonometrischer Methoden beleuchtet. Besonderes Gewicht liegt auf der eigenständigen Analyse von Daten in Einzel- und Gruppenarbeiten sowie der Präsentation der erarbeiteten Ergebnisse.

6. Betriebswirtschaftliche Steuerlehre
Kernelement der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre ist die Analyse der Einflüsse der Besteuerung auf ökonomische Entscheidungen. Die Forschung hat ausgewählte Bereiche der Steuerwirkungs-, der Steuerplanungs- und der Steuerrechtsgestaltungslehre zum Gegenstand. Im Hinblick auf die weltweite Öffnung der Märkte und die Überwindung nationaler Grenzen werden auch die Wirkungen des internationalen Steuerrechts und der nationalen Steuerrechte auf die Investitions- und Finanzierungstätigkeit multinationaler Unternehmen analysiert.
Für diesen Bereich kommt aufgrund der Verbindung von steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufen die Vermittlung anwendungsbezogenen Wissens des betrieblichen Prüfungswesens hinzu.

7. Logistik
Der Schwerpunkt Logistik behandelt die Gestaltung, die Organisation und den Betrieb von inner- und außerbetrieblichen Güter- und Informationsfluss-Systemen sowie von Verkehrssystemen. Ferner befasst sich der Schwerpunkt mit Fragen zur Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur zur effizienten Abwicklung von logistischen Aufgaben.
Das dazu notwendige Rüstzeug umfasst ein breites Spektrum an managementorientierten Ansätzen, Theorien und analytisch-quantitativen Methoden.

8. Wirtschaftsinformatik (zur Zeit kein Angebot)
Gegenstand des Studienschwerpunkts „Wirtschaftsinformatik“ sind Informationssysteme in Wirtschaft und Verwaltung sowie in privaten Anwendungskontexten. Der Studienschwerpunkt vermittelt Kompetenzen, die Absolventinnen und Absolventen in die Lage versetzen, Informationssysteme in Organisationen und organisationsübergreifend zu analysieren, zu gestalten und zu nutzen. Als zukünftige Akteurinnen und Akteure sollen sie befähigt werden, die Nutzenpotenziale einer zielgerichteten Informationsversorgung insbesondere zur inner- und zwischenbetrieblichen Gestaltung von Informations-, Güter- und Geldflüssen zu verstehen und durch einen geeigneten Einsatz von Informationssystemen zu realisieren.

Spezielle Volkswirtschaftslehre Innovationsökonomik
Die Studierenden lernen grundlegende theoretische Konzepte aus dem Bereich der Innovationsökonomik kennen und gewinnen Einsichten in das Gebiet der Innovations-Governance. Zu diesem Zwecke werden einige formale Modelle und Instrumente der Netzwerkanalyse eingeführt, die das Verständnis von innovationsgetriebenem wirtschaftlichem Wandel verbessern. Darüber hinaus werden verhaltenswissenschaftliche Aspekte eingeführt, um die Rolle der menschlichen Kognition im Generierungsprozess von Neuigkeit zu beleuchten. Eine historische Perspektive soll das Verständnis langfristigen wirtschaftlichen Wandels verbessern.

Studienverlaufsplan

Im Masterstudium werden insgesamt 120 CP vergeben, diese verteilen sich mit 30 CP pro Semester gleichmäßig über die gesamte Studiendauer.
Studierende entscheiden sich im ersten Fachsemester für zwei Studienschwerpunkte. Dabei können alle angebotenen Schwerpunkte kombiniert werden.
Jede Spezielle Lehre (SL) setzt sich aus fünf Modulen zusammen. Im Modul 1 werden Grundlagen des jeweiligen Schwerpunktes vermittelt. In den weiteren Modulen 2 bis 4 wird die jeweilige Spezielle Lehre inhaltlich vertieft. Das Projektmodul bildet den Abschluss des Studienschwerpunktes. Das Studium beinhaltet darüber hinaus bis zu fünf Wahlmodule, die regelhaft nach Neigung und Interessenslage der Studierenden ausgewählt werden.

Daraus ergibt sich folgende Studienstruktur:

1. Fachsemester:

Im ersten Fachsemester belegen Studierende jeweils die Module 1 und 2 beider gewählten Schwerpunkte. Zusätzlich ist ein Wahlmodul (6 CP) aus dem aktuellen Studienangebot auszuwählen.

2. Fachsemester:

Im zweiten Fachsemester werden die Module 3 und 4 der gewählten Schwerpunkte und ein zweites Wahlmodul (6 CP) aus dem Angebot belegt.

3. Fachsemester:

Das dritte Semester dient dem Ausbau der Kompetenzen im wissenschaftlichen Arbeiten mit Blick auf die Abschlussarbeit im vierten Fachsemester. Dazu ist ein Projektmodul (12 CP) in einem Schwerpunkt verpflichtend zu belegen.
In diesem Semester können bis zu drei weitere Wahlmodule gewählt werden. Studierende haben jedoch die Möglichkeit, zwei dieser Wahlmodule durch das Projektmodul ihres zweiten Studienschwerpunkts zu ersetzen.

4. Fachsemester:

Das Studium wird im vierten Fachsemester mit der Masterarbeit (30 CP) abgeschlossen. Die Masterarbeit kann durch ein Seminar begleitet werden.

Das Angebot aller Wahlmodule kann dem Modulhandbuch auf www.uni.bremen.de/wiwi/studium/master/ entnommen werden.

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Durch die Wahl von zwei Speziellen Lehren kann das gesamte Studium individuell gestaltet werden. Innerhalb der gewählten Speziellen Lehren sind die Module 1 bis 4 verpflichtend zu belegen. In einer Speziellen Lehre - Spezielle Lehre 1 - muss das Projektmodul studiert werden. In der zweiten Lehre können sich die Studierenden für das Projektmodul oder alternativ für zwei Wahlmodule entscheiden. Das Studium beinhaltet darüber hinaus bis zu fünf Wahlmodule, die regelhaft nach Neigung und Interessenslage der Studierenden ausgewählt werden. Das Studium wird im vierten Fachsemester mit der Masterarbeit abgeschlossen.

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Im Masterstudiengang BWL findet die Lehre regelhaft in Form von Seminaren statt.
Seminare sind im Gegensatz zu einer Vorlesung stärker auf Beteiligung der Studierenden ausgerichtet. In einem Lehrgespräch werden die Themen des Seminars diskutiert. Studierende können hier u.a. Referate zum Seminarthema übernehmen.
Im Projektmodul wenden die Studierenden ihr bereits erworbenes Wissen z.B. bei der Lösung von Fallstudien und fachspezifischen Fragestellungen an.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Die Studierenden belegen jeweils zwei Studienschwerpunkte (s. Abschnitt Studieninhalte).

Innerhalb des Studiums werden weitere fünf Wahlmodule belegt, die die Schwerpunkte vertiefen oder ergänzen können. Es werden derzeit beispielsweise folgende Wahlmodule angeboten:
- Ökonometrie,
- Ökonometrie für Fortgeschrittene,
- Aktuelle Probleme der IFRS-Bilanzierung,
- Aktuelle Fragen der Wirtschaftspolitik,
- Betriebswirtschaftliches Prüfungs- und Beratungswesen,
- Umwandlungssteuerrecht,
- Außenwirtschaftstheorie und –politik,
- Internationales Handelsrecht und
- alle „Modul 1“ der Studienschwerpunkte.

Auf Antrag können durch den Masterprüfungsausschuss auch Module im Umfang von 6 CP aus anderen Masterprogrammen sowie Fremdsprachenkurse des Fremdsprachenzentrums der Hochschulen im Land Bremen (FZHB) anerkannt werden.

Praktikum

Praktika sind im Masterstudium nicht vorgesehen, können allerdings auf eigenen Wunsch und Initiative der Studierenden in der vorlesungsfreien Zeit durchgeführt werden. Für Fragen zur Durchführung eines Praktikums steht das Büro für Praxis und Internationales des Fachbereichs zur Verfügung.

Das Praxis-Sommercamp ist ein intensives 3-Wochen-Format, bei dem 10 Unternehmen konkrete Projektaufgaben einbringen, die von kleinen studentischen Teams (max. 5 Studierende) bearbeitet werden. Dabei wird in der Regel ein Großteil der Zeit direkt im Unternehmen gearbeitet. Während die Auftakt- und die Abschlussveranstaltungen fixe Termine im Plenum sind, wird die Projektlaufzeit dazwischen individuell in den Teams, zusammen mit den Unternehmen, koordiniert. Bei der Abschlussveranstaltung werden die Projektergebnisse aller Teams präsentiert.

Der Fachbereich pflegt intensive Kontakte zu Unternehmen und bietet den Studierenden unterschiedliche Formate zur beruflichen Orientierung. So gibt es u.a. den Fakultätskarrieretag, der als Praxismesse eine Kontaktaufnahme zu Unternehmen direkt in den Räumlichkeiten des Fachbereichs ermöglicht.

Fremdsprachenkenntnisse

Gefordert sind Deutschkenntnisse auf dem Niveau C1 und englische Sprachkenntnisse, die mindestens auf dem Niveau B2 liegen.

Auslandssemester

Ein Auslandsstudium ist im Masterstudiengang Betriebswirtschaftslehre keine Verpflichtung. Das dritte Fachsemester ist jedoch so strukturiert, dass optional ein Auslandssemester durchgeführt werden kann. Die Anerkennung von im Ausland erbrachten Studienleistungen wird durch den Abschluss von Learning Agreements erleichtert. Learning Agreements sind Vereinbarungen über Studienleistungen im Ausland. Die Kurse und Leistungen werden in Absprache mit dem Büro für Praxis und Internationales vor Beginn des geplanten Auslandssemesters festgelegt.
https://www.uni-bremen.de/wiwi/internationales/outgoing-bremer-studierende-im-ausland/

 

 

 

Prüfungen und Prüfungsformen

Es werden unterschiedliche Prüfungsformen (Klausuren, Referate mit schriftlicher Ausarbeitung, Seminararbeiten, mündliche Prüfungen) eingesetzt. Zu Beginn des Semesters wird den Studierenden in den einzelnen Lehrveranstaltungen mitgeteilt, welche Prüfungsform im jeweiligen Semester durchgeführt wird.
Klausuren und mündliche Prüfungen finden im Anschluss an die Vorlesungszeit statt.

Besonderheiten Studium / Sonstige

Der Abschlusstitel „Master of Science (M.Sc.)” enthält als Zusatzbezeichnung die Titel der beiden absolvierten Speziellen Lehren.

Das Sommerprogramm des Fachbereichs ist weltweit einzigartig und besteht aus Teilen, die auch separat belegt werden können:

- Im Sommer bietet der Fachbereich eine Summer School „Business Studies and Economics“ für Bachelorstudierende an. Die Summer School findet im Zeitraum Juni bis Juli statt. Alle Kurse werden in englischer Sprache gehalten. In der Summer School werden ausländische Gastdozenten eingebunden und internationale Gaststudierende lernen gemeinsam mit Bremer Studierenden.

Während des Studiums können die Studierenden sich zum Zertifizierten Derivatehändler (Eurex) ausbilden lassen:

- In Kooperation mit der Capital Markets Academy der Deutschen Börse können Studierende der Universität Bremen die Prüfung zum Zertifizierten Derivatehändler ablegen und erwerben damit eine erstklassige und anspruchsvolle berufliche Zusatzqualifikation. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt in der Vermittlung fachlicher Kenntnisse über den Handel an der Terminbörse. Es wird theoretisches Grundlagenwissen zu Optionen und Futures vermittelt, fortgeschrittene Handelsstrategien analysiert und deren Einsatzmöglichkeiten in der Praxis besprochen. Die Studierenden sind nach der Veranstaltung in der Lage, eigene Handelsstrategien zu implementieren und zu testen. Im Jahr 2019 haben angehende Wirtschaftswissenschaftler erstmals erfolgreich die Prüfung zum zertifizierten Derivatehändler der Deutsche Börse AG abgelegt.

- Zur Pressemitteilung.

Bewerbung und Zulassung

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Hohes wissenschaftliches Interesse an und Vorkenntnisse in einem der angebotenen betriebswirtschaftlichen Studienschwerpunkte; fundierte Statistik- und Mathematikkenntnisse.

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Zulassungsordnung

Zulassung

für Studienanfänger

Beschränkte Anzahl von Studienplätzen. Zulassung nach Zulassungs-/Aufnahmeordnung.


für höhere Semester

zulassungsbeschränkt


Bewerbung über

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 31.05. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 31.05. zum Wintersemester
  • 15.01. zum Sommersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

WiSe und SoSe
Formalia

FORMALIA

Studienform

Aufbaustudiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Vollfach

Abschluss

Master

Titel/Abschluss

Master of Science (M.Sc.)

Regelstudienzeit

4 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
120CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

4 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 382,67 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Weitere Unterrichtssprachen

  • Englisch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Zulassungsordnung
Forschung und Lehre

FORSCHUNG UND LEHRE

Fachgebiete

Die Forschungsgebiete des Fachbereichs können den folgenden Themenfeldern zugeordnet werden:  

- Finanzen, Rechnungswesen und Steuern

- Innovationsökonomik

- Logistik

- Management und Entrepreneurship

- Marketing

- Statistik und Ökonometrie.

Die Graduiertengruppe "Diginomics - Digitalisierung, Wirtschaft und Gesellschaft" untersucht unternehmerische, ethische und gesellschaftspolitische Fragen für die neu entstehenden oder sich neu formierenden digitalen Märkte, Wertschöpfungsketten und Organisationen. Inhaltlich werden u.a. Fragen mit Bezug zu Blockchain, Digital Finance, Künstlicher Intelligenz und der Plattformökonomie behandelt. Ebenso wird an der Entwicklung innovativer Methoden wie selbstlernenden Algorithmen gearbeitet.

Umfassende Informationen zu den Forschungsgebieten, Projekten und Arbeitsgebieten sind über die Homepage des Fachbereichs https://www.uni-bremen.de/wiwi/forschung/forschung-am-fachbereich/ zu finden.

Lehrende

4 Professorinnen und 21 Professoren im Fach Wirtschaftswissenschaft
drei Honorarprofessoren, vier Privatdozenten, eine Lektorin, ein Lektor und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Studierende

151 Studentinnen
185 Studenten

Kontakt und Beratung

KONTAKT UND BERATUNG

Homepage des Studiengangs

Studentische Interessenvertretung

StugA WiWi
Gebäude: WiWi1, Raum: A1190
E-Mail: stugawiwi(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421 218-66524

Regelhaft werden Sprechzeiten in der Vorlesungszeit angeboten, die auf der Homepage des StugA zu Semesterbeginn veröffentlicht werden. 

In der vorlesungsfreien Zeit ist das Büro in der Regel nicht besetzt. 

Der Studiengangsausschuss Wirtschaftswissenschaft (StugA) ist die Wirtschaftsfachschaft der Universität Bremen. Hinter diesem Begriff verbirgt sich ein Team aus Studentinnen und Studenten unterschiedlicher Fachsemester der Bachelorstudiengänge BWL und WiWi und dem Masterstudiengang BWL, das sich ehrenamtlich für die Interessen der Studierenden am Fachbereich engagiert. 

So sendet der StugA Mitglieder in die Gremien des Fachbereichs, organisiert zum Großteil die Orientierungswoche am Fachbereich, bietet studentische Sprechzeiten an und wirkt aktiv beim Qualitätsmanagement des Fachbereichs mit.  

Studienfachberatung

FB 7 Studienzentrum
Gebäude: WiWi1, Raum: A3050
E-Mail: stzwiwi(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421 218-66533

Mo. bis Do. nach vorheriger Vereinbarung.

Das Studienzentrum Wirtschaftswissenschaft versteht sich als Serviceeinrichtung für Studierende und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fachbereichs. Es bildet beispielsweise eine Anlaufstelle bei Fragen zur Studienorganisation, Prüfungswesen, Anerkennungsverfahren, Lehrplanung. Das Studienzentrum wirkt aktiv am Qualitätsmanagement des Fachbereichs in Lehre und Studium mit.

Studiendekanin Katy Roseland-Müller
Gebäude: WiWi1, Raum: A3050
E-Mail: krosel(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421 218-66504

Nach vorheriger Vereinbarung

Studienzentrum

FB 7 Studienzentrum
Gebäude: WiWi1, Raum: A3050
E-Mail: stzwiwi(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421 218-66533

Mo. bis Do. nach vorheriger Vereinbarung.

Das Studienzentrum Wirtschaftswissenschaft versteht sich als Serviceeinrichtung für Studierende und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fachbereichs. Es bildet beispielsweise eine Anlaufstelle bei Fragen zur Studienorganisation, Prüfungswesen, Anerkennungsverfahren, Lehrplanung. Das Studienzentrum wirkt aktiv am Qualitätsmanagement des Fachbereichs in Lehre und Studium mit.

Praxisbüro

Büro für Praxis und Internationales
Gebäude: WiWi1, Raum: A3080
E-Mail: praxint(at)uni-bremen.de
Telefon: +49 421 218-66513

Nach vorheriger Vereinbarung

Dipl.-Oec Maren Hartstock
Gebäude: WiWi1, Raum: A3080
E-Mail: mhartst(at)uni-bremen.de
Telefon: +49 421 218-66505

nach vorheriger Absprache

Geschäftsstelle des Studiengangs

Radloff, Sascha Fachbereichsverwaltung
Gebäude: WiWi1, Raum: A3420
Telefon: 0421 218-66503

Geschäftsstelle des Fachbereichrates

Brigitte Mucek
Gebäude: WiWi1, Raum: A3060
E-Mail: mucek(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421 218-66501

Geschäftsstelle des Prüfungsauschusses

Zentrales Prüfungsamt Geschäftsstelle FB 7
Gebäude: ZB, Raum: B 1033
E-Mail: zpa-fb7(at)uni-bremen.de
Telefon: 0421 218 -61207 und -61211

s. Homepage

Annafrid Schulte
Gebäude: ZB, Raum: B 1033
E-Mail: aschulte(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-61211

s. Homepage

Stand der Informationen

29.04.2020